Das wäre ja was für meinen Rally-Explorer - wenn ich mir den so betrachte.......
Nissan bastelt an einen Lack, der selbständig leichte Kratzer verschwinden lässt.
In Abhängigkeit von der Kratzertiefe und der Außentemperatur soll wohl ein kleines Mißgeschick innerhalb einer Woche verschwunden sein.
Eventuell zu sehen am nächsten Nissan-SUV.
Also doch:
"Und wer hat´s erfunden.............." "Japse" können wohl doch nur kopieren
Da steht was von "VOC-konformen Klarlack".
Was ist das ?
Und könnte man den vorbeugend als zusätzliche Schicht bei einem (jedem) Neuwagen z.B. vom Lackfachmann aufbringen lassen ?
Was VOC bedeutet kann ich dir leider nicht sagen. Im Text stand aber die ausgeschriebene englische original Bedeutung. Übersetzen musst du selbst. Da fehlts bei mir. Die Lackierung damit ist bei jedem Fahrzeug möglich. Kosten wie bei einer normalen Volllackierung!
Der Lack ist recht teuer. Ich war mal zufällig in einer Lackiererei als der Glasuritvertreter eine Vorführung dazu gemacht hat. Echt klasse das Zeug.
Ist eine Alternative zur Lackschutzfolie. Die Kostet, als hochwertige Lösung von 3M, auch nicht weniger.
Mit "nur das nötigste abgeklebt" wirst du ne "tolle" Lackierung bekommen....
Es ist und bleibt ein Klarlack, damit die letzte Schicht, die das Finish bestimmt. Der "alte" Klarlack muß angeschliffen werden und der neue mit der gleichen Sorgfalt aufgetragen werden, was auch die Vorarbeiten betrifft. Wenn du die Fenstereinfassungen, Spiegel, Leuchten etc. nur abklebst wirst du ein Finish haben wie beim "Hab-ich-eben-im-Hof-gelackt"-Auto, aber nie wie bei einem guten Lackierer.
Und gerade ein neues oder neuwertiges Fahrzeug würde ich auf diese Art und Weise keinesfalls entwerten - an den Arbeiten zu sparen ist an der falschen Stelle gespart.
Übrigens : VOC (volatile organic compounds) steht als englische Abkürzung für eine Vielzahl von ‚flüchtigen organischen Verbindungen‘ und bezeichnet in diesem Falle Lacke die auf diesen Verbindungen basieren.
z.zt.leider ohne Explorer..... Historie : 90er XLT Shifter, 98er XLT, 2006er Eddie Bauer V8
Nun, das sehe ich etwas anders.
Fast jede Reparatur-Teillackierung wird doch mit minimalsten Aufwand bewerkstelligt. Maximal, das da die Türgriffe, Seitenblinker und Fahrzeugembleme etc. entfernt werden.
Und wenn das der Profibetrieb macht, muss man schon seehr genau hinschauen um eine gute Nachlackierung überhaupt erkennen zu können.
Warum sollten die dann nicht auch eine komplette Klarlackschicht mit ähnlichen Auwand und gleich gutem Ergebniss hinbekommen.
Die Hauptsache besteht doch darin, die äußeren Karosserieteile vor Kratzern etc. zu schützen.
Da muss dieser (Schutz-)Lack nicht auch noch z.B. unter dem Scheibengummis oder an den Türinnenseiten vorhanden sein.
Frag mal deinen Lakierer, der sagt dir schon warum....
Du darfst hierbei Äpfel und Birnen nicht vergleichen : Einen 2-K-Lack, der richtig aushärtet, kann ich natürlich an Kanten "herannebeln" und den Sprühnebel danach wegpolieren. Bei einer Rep. macht das mitunter Sinn, wenn es um kleine Stellen auf großen Flächen geht.
Aber du wirst keinen Lakierer finden, der hunderprozentig arbeitet, und dir beim lackieren einer Seitenwand das Seitenfenster nur abklebt. Der will den Lack bis zur Kante ohne O-Haut und ohne Klebefalz haben, und das geht nur wenn die Teile runter sind.
Aber natürlich kann das jeder halten, wie er es persönlich am liesten mag.
Ich hab auch nur gesagt, das ich mit der genannten Art und Weise keinen Neuwagen oder neuwertigen Wagen verschandeln würde.
Denn es ist definitv Gefuddel, das wird dir jeder gute Lackierer bestätigen.
Und eine Nachlackierung ist nur dann gut, wenn man sieht, das man nix davon sieht.
( Immer bezogen auf neuwertige Fahrzeuge- bei allem was älter als 4 Jahre ist ist mir das persönlich auch nichtmehr wichtig )
z.zt.leider ohne Explorer..... Historie : 90er XLT Shifter, 98er XLT, 2006er Eddie Bauer V8
Dann bleibt noch zu Bedenken das ein Fahrzeugserienlack (Klarlack) übleicherweise bei 20-30 min. 120-160 °C getrocknet, nennt sich nicht ganz unverständlich dann "Einbrennen".
Niemals findest Du einen der eine Reperaturlackierung auf gleiche Art macht, daher sind Serien- und Reparaturöacke auch nie identisch!
Auch der angepriesene selbstreparierende Lack hat Schwächen - sonst wäre er wohl schon weiter verbreitet
Die Entwicklung geht eher zu hochkratzfesten Klarlacken als hin zu der Zwischenstufe des selbstreparierenden Klarlackes da bei der Zwischenstufe nicht alle Anforderungen an einen modernen Klarlack erfüllt werden können. Es ist zum Beispiel ein Problem wenn ein Krazer zu tief geht - da läßt es sich nicht mehr gut reparieren denn Anschleifen geht bei dem Klarlack auch nicht
In diesem Sinne, wenn es schon eine Lösung gäbe mit der man Zufrieden sein kann wäre ich in der Lackforschung mit anderen Themen betraut oder Arbeitslos
Gruß der Frank
Nicht nur aus Neugierde hier, aber doch der Hauptgrund