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Schlechter Bremsdruck im Pedal und schlechte Bremswirkung
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Lhaase94



Anmeldungsdatum: 10.05.2017
Beiträge: 6
Wohnort: Gütersloh

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 16:25    Titel: Schlechter Bremsdruck im Pedal und schlechte Bremswirkung Antworten mit Zitat

Guten Tag,

Ich habe einen 98er Explorer SOHC Black Edition und ich habe eine schlechte Bremswirkung.
Ich habe die Räder vorne runter gehabt und die Scheiben sehen sehr merkwürdig aus, obwohl die Dicke in Ordnung ist. Vielleicht hat jemand einen guten Ratsclag. Außerdem scheint ein Reparatur Kabalstrang am Hauptbremszylinder zu sein. Kann mir jemand vielleicht sagen wofür der Stecker ist?

Mfg Lennart


Zuletzt bearbeitet von Lhaase94 am 13.05.2017 16:32, insgesamt einmal bearbeitet
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guidolenz123
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Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 7353
Wohnort: Ilmenau

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Mir fällt als erster Verdächtiger Luft im System ein. Da bremst es sich schlecht... Bilder von den Bremsscheiben könnten helfen.
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Gruß Guido
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Lhaase94



Anmeldungsdatum: 10.05.2017
Beiträge: 6
Wohnort: Gütersloh

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ja entlüften war auch meine erst Option...mach ich nächste Woche mal Smile
Ja musste die gerade noch skalieren weil die Dateien zu groß waren.
Mfg Lennart
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Lhaase94



Anmeldungsdatum: 10.05.2017
Beiträge: 6
Wohnort: Gütersloh

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Noch ein Bild vom Hauptbremszylinder.
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guidolenz123
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Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 7353
Wohnort: Ilmenau

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Nimm für Fotos

http://picr.de/


einfach, richtige Größe ...alles easy.

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Reiner



Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 6348
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kann an den Bremsscheiben jetzt nichts merkwürdiges entdecken.Der Kabelstrang am Hauptbremszylinder ist von einer Rückrufaktion und betrifft die Tempomatfunktion.Also alles im grünen Bereich.Wenn du schon entlüftest,wechsel direkt die Bremsflüssigkeit.Schaden kann das nie.....

Gruß Reiner

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Ehemals 96'er Explorer OHV 4x4,sowie 97'er Explorer SOHC 4x4 mit Gasanlage KME Diego.
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Leben,und leben lassen.....
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 610
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 14.05.2017 03:07    Titel: Antworten mit Zitat

Die Bremsbeläge sind allem Anschein nach neu, die Bremsscheiben sind wohl auch neu. Das einzige was ein wenig irritiert sind die übermäßig deutlich zu sehenden Muster auf den Bremsscheiben und die sehr glasige Oberfläche der Bremsscheiben.

Die Bremsscheiben sind vermutlich so produziert worden, aber das man das so extrem sehen kann ist schon krass. Ich gehe mal davon aus das bei der Produktion der Schliff etwas zu tief ins Material gegangen ist, denn nach einigen Bremsungen sieht man den Schliff auf einer neuen Bremsscheibe schon fast nicht mehr. Diese Schleifspuren sind im Normalfall nur sehr oberflächlich.

Ich kenne zwar gelochte und geschlitzte Bremsscheiben, aber Bremsscheiben mit solch einem seltsamen Muster sind in dem Ausmaß so bestimmt nicht gewollt. Aber das Muster ist wiederkehrend vorhanden und allem Anschein nach so auch bei der Produktion entstanden.

Neue Bremsscheiben müssen immer vorsichtig eingebremst werden, dass ist hier möglicherweise nicht erfolgt! Darüber hinaus sieht es tatsächlich so aus als wäre die Oberfläche der Bremsscheiben extrem schmierig / glasig. Normalerweise sehen Bremsscheiben nicht so glasig aus, was dann auch eine schlechte Bremswirkung erklären würde! Bremsscheiben die so aussehen erzeugen definitiv keine gute Bremsleistung.

Hat der Wagen vor dem Kauf mit den allen Anschein nach erneuerten Bremsscheiben eine lange Zeit gestanden, dann könnte sich eine Rostschicht gebildet haben, so eine Rostschicht dringt in den oberen Materialbereich ein und verursacht auch schmierige und glasige Oberflächen. In so einem Fall würdest du jetzt auf Rostzunder bremsen! Bremsscheiben bestehen aus Gussstahl, dieser Stahl ist wegen seinem hohen Kohlenstoffanteil besonders widerstandsfähig gegen Hitze und neigt auch nicht dazu sich zu verziehen. Wenn sich darauf aber Rost bildet, dann kann diese Rostschicht so hart werden das sie sich im normalen Bremsenbetrieb durch die Bremsbeläge nicht abtragen lässt. Der Zusammenhang liegt in der Umgebungsluft, genauer gesagt am CO² Anteil in der Luft. CO² ist ein reaktives Gas, dass zum Beispiel auch beim Schutzgasschweißen zum Einsatz kommt und zwar dann wenn man niedrig vergütete Stähle verschweißt. Durch den CO² (Kohlendioxid / Kohlensäure) Eintrag bei schweißen nimmt das Material Kohlenstoff auf und diese Kohlenstoffverbindungen in der Schweißnaht sind dann sehr fest. Rostanhaftungen und Verglasungen sind auch fester als das Reibmaterial in den Bremsbelägen, deshalb kann man die Verglasungen auf der Oberfläche auch nicht einfach so weg bremsen.

Eine überhitzte neue Bremsscheibe würde gegebenenfalls auch so glasig aussehen. Eventuell sind die Bremsbeläge sehr hart und passen nicht wirklich zum Material der Bremsscheiben. Bremsscheiben bestehen aus Gussstahl, ist im Metall zu viel Kohlenstoff drin können auch diese zu hart sein, danach sieht es aber nicht aus.

Als Lösung kann ich folgenden Vorschlag anbieten!
Du musst die glasige Oberfläche der Bremsscheiben aufbrechen, so was klappt mit sehr rauem Schleifpapier in 60er - 100er Körnung. Die Scheiben zum anschleifen am besten ausbauen und auf den Boden legen, dann auf beiden Seiten mit einem Bandschleifer, oder einen Schwingschleifer so lange im Kreis herum arbeiten bis die glasige Oberfläche komplett aufgebrochen und verschwunden ist, die Oberfläche muss nach der Anwendung gleichmäßig matt sein. Wichtig, unbedingt gleichmäßig abreiten und immer im Kreis herum, niemals nur auf einer Stelle verharren!!!!! Die glasige Schicht muss in jedem Fall runter von der Bremsscheibe, dabei ist es auch letztendlich egal wie sie entstanden ist! Gussstahl hat immer eine metallische, aber nicht glänzende Oberfläche, wenn da was glänzend, so was man sich fast drin spiegeln kann, dann stimmt da was nicht.

Die Bremsbeläge musst du auch anschleifen diese könnten ebenfalls glasig und verhärtet sein, entweder durch falsches Bremsen mit den neunen Belägen auf den neuen Bremsscheiben, oder durch bremsen auf einer neuen, aber rostigen Bremsscheibe. Auch hier benötigst du raues Schleifpapier mit 80er - 120er Körnung. Einen Bogen Schleifpapier auf einen glatten Untergrund legen (Tischplatte, Arbeitsfläche, Glasscheibe) und dann die Oberfläche der Bremsbeläge in kreisenden Bewegungen anschleifen. Hier darfst du auf keinen Fall mit einem Bandschleifer, oder einem Schwingschleifer arbeiten, sondern wirklich alles nur mit der Hand durchführen! Das Material muss zwingend gleichmäßig abgetragen werden!

Du must auch darauf achten einen gleichmäßigen Druck auszuüben, die Bremsbeläge solltest du also beim anschleifen nicht kippen und in der Hand immer ein wenig weiter gedreht werden. Die Oberfläche vom Bremsbelag so lange anschleifen bis sie matt wirkt, glänzende Stellen sind sehr hart und erzeugen eine schlechte Bremswirkung. Danach alles gut mit Bremsenreiniger abspülen und wieder zusammenbauen.

Die überarbeiteten Bremsscheiben und Beläge sorgfältig und ohne zu starkes betätigen der Bremse einbremsen und schon sollte sich nach kurzer Zeit ein wesentlich besseres Bremsverhalten einstellen. Du musst in jedem Fall verhindern das die Bremse beim einbremsen zu heiß wird, also zwischen den Bremsversuchen genug Zeit lassen damit sich die Bremse wieder abkühlen kann. Nicht zu stark abbremsen, immer nur leichte Bremsvorgänge durchführen. Je härter du abbremst um so größer ist die Gefahr das die Beläge und Scheiben gleich wieder glasig werden!

Selbst wenn es sehr harte Beläge sind wird sich nach kurzer Zeit und wenigen Kilometern eine ordentliche Bremsleistung einstellen. Neue Bremsen benötigen mitunter bis zu 100 km bis sie ihre volle Bremswirkung entwickelt haben! Vollbremsungen sollten in dieser Zeit wenn möglich vermieden werden! Nur eine ordentlich eingebremste Bremsanlage mit erneuerten Teilen hat den richtigen Biss um auch in einer Gefahrensituation rechtzeitig zum stehen zu kommen. Vor allem auch dann wenn man die Bremsscheiben und Bremsbeläge wegen Problemen nach dem erstmaligen Einbau erneut überarbeiten muss.

Für den Leerweg im Pedal, beziehungsweise den schlechten Bremsdruck, würde ich die Bremsflüssigkeit komplett austauschen und die Bremsanlage sorgfältig entlüften.

Es sollte auch darauf geachtet werden das die Bremssättel und Bremsbeläge freigängig sind und nicht etwa durch Rost in ihrer Bewegung eingeschränkt sind. Eine dicke Rostschicht kann man mit einem kleinen spitzen Hammer aufbrechen und zum abplatzen bringen. Nicht zu fest mit dem kleinen Hammer zuschlagen damit du keine Dellen ins Material schlägst!!

Viel Erfolg und arbeite bitte sorgfältig und umsichtig! Bremsen sind lebenswichtig, versagen diese kann es zu gefährlichen Situationen kommen, auch mit Personenschäden.

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Zuletzt bearbeitet von Wanne V8 am 14.05.2017 18:54, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Mopar_Driver



Anmeldungsdatum: 08.12.2015
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BeitragVerfasst am: 14.05.2017 07:44    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant wäre echt zu wissen welche Scheiben und Beläge verbaut sind. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, wenn Beläge nicht zu den Scheiben passen bzw wenn das eigene Fahrverhalten nicht zu den Belägen / Scheiben passt.

Selbst im XP2 empfand ich die Bremsen schon als sehr gut. Selbst war ich bisher nämlch der Meinung, dass Ford immer unterdimensionierte Anlagen verbaut hat.

Die Bremsleitungen / Schläuche sind schon überprüft worden?

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anncarina
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
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BeitragVerfasst am: 15.05.2017 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Einfach mal auf nen Bremsenprüfstand fahren?
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
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BeitragVerfasst am: 21.05.2017 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist denn nun dabei heraus gekommen, gibt es was neues zu berichten, oder ist der Wagen schon am Baum gelandet?

Ein großer Baum bremst bekanntlich auch gut, nur eben ein wenig abrupt, dafür klappt das aber auch sogar wenn man rückwärts fährt.

Dabei ist dann allerdings folgender altbekannter Hinweis zu beachten: Fährst du rückwärts an den Baum, verkleinert sich der Kofferraum.

Schreib doch mal was sich bei deinem Bremsenproblem bis jetzt getan hat!

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Lhaase94



Anmeldungsdatum: 10.05.2017
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BeitragVerfasst am: 26.05.2017 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ja tut mir leid dass ich jetzt erst antworte.

Also zu den Scheiben und Belägen: Da mir das Bild der Scheiben nicht so gefallen hat und es keine Marke auf Scheiben oder Beläge zu finden war, bin ich einfach auf Nummer sicher gegangen und hab Ferodo vorne verbaut.

Zu dem schlechten Bremsdruck:
Ich habe Entlüftet mit Unterdruck-Handpumpe. Aber egal an welchem Rad, es ist nur Luft gekommen, mit etwas Flüssigkeit. An der Farbe der Flüssigkeit konnte ich sehen dass ich sie überall einmal durchgepumpt habe, aber die Luftbläschen kamen weiter. Ich hab auf Veracht auf ein Leck mit viel Druck bei Motor aus ein paar Minuten gehalten um zu sehen wo etwas entweicht, aber ich konnte nichts feststellen.....Ich bin etwas am verzweifeln. Ich kann mir einfach keinen Reim darauf machen wo die Luft herkommt. Hat das ABS Modul etwas damit zu tun? Vielleicht hat jemand einen klugen Ratschlag? Smile

Vielen Dank an das Forum.
Mit freundlichen Grüßen Lennart
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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 359

BeitragVerfasst am: 26.05.2017 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Lass die Flüssigkeit in einer Werkstatt komplett austauschen und das System auf Dichtigkeit prüfen. Das spart dir ne Menge Zeit.
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Neuwagen sind langweilig.
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 610
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 26.05.2017 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Die Luft die da bei der Handpumpe mit dazu kommt stammt vermutlich nur vom Gewinde des Entlüftungsventils. Das schließt nicht ganz dicht ab und Luft wird mit angesaugt. Die Luftbläschen sind also nicht in deinem Bremssystem, sondern sie gelangen nur durch das Gewinde vom Entlüftungsnippel mit in das Absauggerät!

Das passiert bei mir auch, nur habe ich eine elektrische Vakuumpumpe die ständig mit einem Unterdruck von 0,9 bar saugt. Da kommen auch jede menge Luftblasen mit raus, aber eben nicht aus der Bremse selbst.

Zum endgültigen Entlüften muss der Unterdruck weg sein, dann die Schraube schließen, jemand am Pedal pumpen lassen und mindestens drei mal entlüften, Pedal dabei getreten halten, Entlüftungsschraube schließen, dann wieder erneut treten, entlüften, dann erst wieder das Pedal hoch und so weiter.

Du darfst natürlich nicht vergessen den Behälter zwischendurch wieder nachzufüllen! Maximal 10 - 12 mal mit dem Pedal pumpen, dann lieber erst mal nachfüllen. Vor allem auch so lange Bremsflüssigkeit durch die Bremsleitungen pumpen, bis nur noch frische Flüssigkeit aus der Entlüftung kommt.

Beim kompletten Wechsel immer erst die Flüssigkeit im Behälter wechseln, dann erst mit dem Bremssystem anfangen.

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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 359

BeitragVerfasst am: 27.05.2017 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Deswegen in die Werkstatt. Die Flüssigkeit wird da vom Behälter über das ABS durch alle Leitungen gedrückt. Da kann man auch Undichtigkeiten feststellen. Ein defekter Bremskraftverstärker währe auch noch ne Möglichkeit
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anncarina
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 18162
Wohnort: Schöffengrund

BeitragVerfasst am: 30.05.2017 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

Normalerweise sollte keine Luft drin sein.
Das sie durchs Gewinde kommt glaub ich nicht. Da müsste man den Nippel schon seeehr weit raus drehen.
Bei ABS Systemen sollte IMMER mit einem Entlüftungsgerät gearbeitet werden.
Die "Pumplösung" ist seit Jahren nicht mehr zulässig da es möglich ist damit die Manschette des Hauptbremszylinders zu beschädigen.

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