Winterreifen und so
- Rusty Nail
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- Registriert: 25.07.2005 18:36
- Wohnort: München
Winterreifen und so
Hallo,
nachdem es ja grad im Offroad in LAH Thread wieder aktuell wurde und der Winter naht, hier mal was Informatives aus einem anderen Forum mit ADAC Test:
Hallo zusammen,
fast alle Geländewagenreifen tragen eine M+S-Kennung.
Leider hat dieses Symbol im Laufe der Zeit eine völlig andere Bedeutung erhalten.
Wenn ich auf mein Auto Reifen montieren will, die die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs garnicht vertragen, ist dies zulässig, wenn der Reifen eine M+S-Kennung trägt.
Das führt im Alltag dazu, daß ahnungslose Reifenhändler ahnungslosen Kunden völlig ungeeignete Reifen verkaufen.
Unabhängige Hilfe zur Wahl des geeigneten Reifens findet man beim Offroad-Magazin.
Ein Händler der sich ausschließlich mit Offroadreifen befaßt ist die Fa. Mayerosch.
Auch Reifen-Direkt sortiert nach Fähigkeiten und nicht nach Benennung.
http://www.adac.de/Tests/Reifentests/Ge ... =32066%230
235/70 R16 (11/2002)
Winterreifen für Geländewagen: Der "Etikettenschwindel"
Vorurteile halten sich oft hartnäckig - und manche sind richtig gefährlich. So argumentieren viele Besitzer von allrad-getriebenen Geländewagen: »Wozu brauche ich Winterreifen? Meine Sommerreifen haben grobstollige Profile, mit denen komme ich überall durch. Und die M+S-Markierung für die Wintertauglichkeit ist auch drauf« - ein erschreckende Selbstüberschätzung, die zwei Ursachen hat: den Etikettenschwindel der Industrie und überhebliche Sorglosigkeit.
Der M&S - Etikettenschwindel
Der Schwindel mit der M+S-Markierung (»mud+snow« oder »Matsch+Schnee«) ist nach offizieller Lesart gar keiner - und trotzdem haarsträubend. Zum Hintergrund: In den USA kamen für den boomenden Markt der Geländefahrzeuge ständig neue Spezialreifen auf den Markt, die zwar toll aussahen und im besten Fall offroadtauglich waren, aber ein Dilemma hatten - sie konnten bei der Höchst-geschwindigkeit der immer schneller werdenden Fahrzeuggattung nicht mehr mithalten. Das Problem wurde kurz und trocken gelöst: Man druckte einfach das M+S-Symbol auf die Flanke, der Reifen wurde so zum Winter- bzw. Ganzjahresreifen. Der Clou: Er darf so gekennzeichnet auch dann aufgezogen werden, wenn das Auto wesentlich schneller fährt als es die Reifenbauart erlaubt.
Und jetzt wird der Schwindel zum Skandal. Denn fragt man nach den rechtlichen Grundlagen, die zum Tragen des M+S-Symbols berechtigen, stellt man verblüfft fest: Es gibt überhaupt keine! Alle Hersteller können nach Lust und Laune »M+S« auf ihre Reifen schreiben - und glauben Sie uns: Bei den Geländereifen tun sie es auch. Wohlgemerkt: Dieses rechtliche Vakuum gilt auch für die Pkw-Reifen, doch hier hält sich die Industrie sozusagen an eine freiwillige Ehrlichkeit. Bei Geländereifen jedoch herrschen durch den Einfluss des amerikanischen Marktes Wild-West-Methoden - ohne Rücksicht auf Verluste.
Besonders tückisch ist, dass Offroadreifen mit ihren groben Stollen und den offenen Querprofilen tatsächlich den Anschein schneepflügender Qualität erwecken - und so den Fahrer in wohliger Sorglosigkeit wiegen. Im Notfall stehen ja noch Allradantrieb, ABS und ESP als Lebensretter zur Verfügung.
Was macht einen richtigen Winterreifen aus?
Ach, wenn Chemie und Physik doch immer so einfach wären. In der Tat fehlen den aufgepeppten »Winterreifen« aber zwei entschiedene Elemente: eine Gummimischung, die auch bei Temperaturen unter 7° C noch elastisch bleibt, und Mikrolamellen, die durch die Verzahnung mit Schnee und Eis für ausreichend Grip sorgen. Beim Beschleunigen mit der Traktion des Allradantriebs fällt dieses Manko noch nicht auf, doch spätestens beim Bremsen, in Kurven oder beim Bergabfahren wird's gefährlich. Ohne Lamellen und mit verhärteten Reifen bricht die Verzahnung mit der Fahrbahn ab, das Fahrzeug kommt ins Rutschen und kann - weil Schwergewicht - auch nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden - Abflug!
Der wintertaugliche Off Road-Reifen
Die Reifenindustrie hat auf dieses Sicherheitsrisiko reagiert - wenigstens seit dem Zeitpunkt, als auch die deutschen Fahrzeugher-steller Mercedes und BMW mit der M-Klasse und dein X5 den boomenden Geländewagenmarkt (etwa 90 000 Neuzulassungen jährlich) bedienen wollten. Jetzt war hohe Erstausrüstungsqualität gefragt und deshalb beschränken sich die Reifenhersteller inzwischen nicht mehr nur darauf, amerikanische Offroadreifen zu importieren, sondern entwickeln außerdem Produkte für den europäischen Markt, eben auch ausgewiesene Winterreifen (meist mit dem Symbol einer Schneeflocke gekenn-zeichnet). An der Unsitte, jedes Exemplar im Programm mit M+S zu markieren, hat sich freilich nichts geändert - entsprechend groß bleibt die Verunsicherung bei den Kunden. Es wird also höchste Zeit, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und der ADAC leistet Pionierarbeit: Erstmals in Deutschland mussten sich Geländereifen in einem kompletten Winterreifentest beweisen - bis auf wenige technisch bedingte Ausnahmen (z.B. Verschleiß) nach den üblichen harten ADAC-Kriterien.
Der ADAC-Test
Schwierig gestaltete sich die Auswahl der Testgröße, da der Markt sehr unübersichtlich ist: Fast jedes Geländefahrzeug hat seine eigene Reifendimension. Den größten gemeinsamen Nenner fanden wir schließlich im Ford Maverick (baugleich: Mazda Tribute) mit der Dimension 235/70 R 16. Immerhin elf Modelle kamen so zusammen, bekannte Namen wie Bridgestone oder Dunlop fehlen trotzdem. Wenn möglich testeten wir pro Hersteller ein ausgewiesenes Wintermodell und einen M+S-markierten Ganzjahresreifen, beide mit einem straßenorientierten Profil, was auch den realistischen Fahrgewohnheiten entspricht.
Enttäuschende "Ganzjahresreifen" und gute Winter-Spezialisten
Das Ergebnis unseres Vergleichstests ist für die Ganzjahresreifen (auf dem Geländewagensektor!) niederschmetternd: Kein einziger kann für den Einsatz im Winter empfohlen werden, alle fünf Kandidaten sind nicht wintertauglich! Auf Schnee und Eis wird eine Fahrt mit ihnen zur Zitterpartie (eine Ausnahme macht der Pirelli Scorpion S/T, der auf Schnee zwar überzeugt, dafür aber auf Nässe patzt).
Es geht auch anders: Immerhin drei Winterspezialisten erreichten auf hohem Niveau das Prädikat "besonders empfehlenswert" - mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Der Conti 4x4 WinterContact punktet vor allem auf trockener Fahrbahn, der Michelin 4x4 Alpin auf Nässe und der Pirelli Scorpion Ice+Snow auf Schnee.
Empfehlenswerte Alternativen zum im Winter untauglichen Ganzjahresreifen sind auch der Fulda Tramp 4x4 Yukon und der Goodyear Wrangler UG. Beim Fulda muss man lediglich einige Abstriche beim Komfort machen und der Goodyear fällt etwas bei den Leistungen auf trockener und nasser Fahrbahn ab. Hervorragend auf Schnee und Eis präsentierte sich der Winter Slalom von BFGoodrich, doch auf Grund seiner Schwäche auf Nässe könnten wir ihn nur bedingt empfehlen.
Winterreifen übers ganze Jahr?
Also: Auch für Geländewagenfahrer sind Winterreifen unbedingt Pflicht. Doch wer jetzt glaubt, auch mit Winterrreifen das ganze Jahr über fahren zu können, täuscht sich. ADAC-Tests bei sommerlichen Temperaturen haben ergeben, dass Winterreifen dann erheblich längere Bremswege benötigen als Sommerspezialisten. Und auch der Verschleiß der Reifen wird sich dramatisch erhöhen. Wer das ganze Jahr sicher unterwegs sein will, wird um die Anschaffung eines zweiten Reifensatzes mit Felgen also nicht herumkommen.
nachdem es ja grad im Offroad in LAH Thread wieder aktuell wurde und der Winter naht, hier mal was Informatives aus einem anderen Forum mit ADAC Test:
Hallo zusammen,
fast alle Geländewagenreifen tragen eine M+S-Kennung.
Leider hat dieses Symbol im Laufe der Zeit eine völlig andere Bedeutung erhalten.
Wenn ich auf mein Auto Reifen montieren will, die die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs garnicht vertragen, ist dies zulässig, wenn der Reifen eine M+S-Kennung trägt.
Das führt im Alltag dazu, daß ahnungslose Reifenhändler ahnungslosen Kunden völlig ungeeignete Reifen verkaufen.
Unabhängige Hilfe zur Wahl des geeigneten Reifens findet man beim Offroad-Magazin.
Ein Händler der sich ausschließlich mit Offroadreifen befaßt ist die Fa. Mayerosch.
Auch Reifen-Direkt sortiert nach Fähigkeiten und nicht nach Benennung.
http://www.adac.de/Tests/Reifentests/Ge ... =32066%230
235/70 R16 (11/2002)
Winterreifen für Geländewagen: Der "Etikettenschwindel"
Vorurteile halten sich oft hartnäckig - und manche sind richtig gefährlich. So argumentieren viele Besitzer von allrad-getriebenen Geländewagen: »Wozu brauche ich Winterreifen? Meine Sommerreifen haben grobstollige Profile, mit denen komme ich überall durch. Und die M+S-Markierung für die Wintertauglichkeit ist auch drauf« - ein erschreckende Selbstüberschätzung, die zwei Ursachen hat: den Etikettenschwindel der Industrie und überhebliche Sorglosigkeit.
Der M&S - Etikettenschwindel
Der Schwindel mit der M+S-Markierung (»mud+snow« oder »Matsch+Schnee«) ist nach offizieller Lesart gar keiner - und trotzdem haarsträubend. Zum Hintergrund: In den USA kamen für den boomenden Markt der Geländefahrzeuge ständig neue Spezialreifen auf den Markt, die zwar toll aussahen und im besten Fall offroadtauglich waren, aber ein Dilemma hatten - sie konnten bei der Höchst-geschwindigkeit der immer schneller werdenden Fahrzeuggattung nicht mehr mithalten. Das Problem wurde kurz und trocken gelöst: Man druckte einfach das M+S-Symbol auf die Flanke, der Reifen wurde so zum Winter- bzw. Ganzjahresreifen. Der Clou: Er darf so gekennzeichnet auch dann aufgezogen werden, wenn das Auto wesentlich schneller fährt als es die Reifenbauart erlaubt.
Und jetzt wird der Schwindel zum Skandal. Denn fragt man nach den rechtlichen Grundlagen, die zum Tragen des M+S-Symbols berechtigen, stellt man verblüfft fest: Es gibt überhaupt keine! Alle Hersteller können nach Lust und Laune »M+S« auf ihre Reifen schreiben - und glauben Sie uns: Bei den Geländereifen tun sie es auch. Wohlgemerkt: Dieses rechtliche Vakuum gilt auch für die Pkw-Reifen, doch hier hält sich die Industrie sozusagen an eine freiwillige Ehrlichkeit. Bei Geländereifen jedoch herrschen durch den Einfluss des amerikanischen Marktes Wild-West-Methoden - ohne Rücksicht auf Verluste.
Besonders tückisch ist, dass Offroadreifen mit ihren groben Stollen und den offenen Querprofilen tatsächlich den Anschein schneepflügender Qualität erwecken - und so den Fahrer in wohliger Sorglosigkeit wiegen. Im Notfall stehen ja noch Allradantrieb, ABS und ESP als Lebensretter zur Verfügung.
Was macht einen richtigen Winterreifen aus?
Ach, wenn Chemie und Physik doch immer so einfach wären. In der Tat fehlen den aufgepeppten »Winterreifen« aber zwei entschiedene Elemente: eine Gummimischung, die auch bei Temperaturen unter 7° C noch elastisch bleibt, und Mikrolamellen, die durch die Verzahnung mit Schnee und Eis für ausreichend Grip sorgen. Beim Beschleunigen mit der Traktion des Allradantriebs fällt dieses Manko noch nicht auf, doch spätestens beim Bremsen, in Kurven oder beim Bergabfahren wird's gefährlich. Ohne Lamellen und mit verhärteten Reifen bricht die Verzahnung mit der Fahrbahn ab, das Fahrzeug kommt ins Rutschen und kann - weil Schwergewicht - auch nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden - Abflug!
Der wintertaugliche Off Road-Reifen
Die Reifenindustrie hat auf dieses Sicherheitsrisiko reagiert - wenigstens seit dem Zeitpunkt, als auch die deutschen Fahrzeugher-steller Mercedes und BMW mit der M-Klasse und dein X5 den boomenden Geländewagenmarkt (etwa 90 000 Neuzulassungen jährlich) bedienen wollten. Jetzt war hohe Erstausrüstungsqualität gefragt und deshalb beschränken sich die Reifenhersteller inzwischen nicht mehr nur darauf, amerikanische Offroadreifen zu importieren, sondern entwickeln außerdem Produkte für den europäischen Markt, eben auch ausgewiesene Winterreifen (meist mit dem Symbol einer Schneeflocke gekenn-zeichnet). An der Unsitte, jedes Exemplar im Programm mit M+S zu markieren, hat sich freilich nichts geändert - entsprechend groß bleibt die Verunsicherung bei den Kunden. Es wird also höchste Zeit, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und der ADAC leistet Pionierarbeit: Erstmals in Deutschland mussten sich Geländereifen in einem kompletten Winterreifentest beweisen - bis auf wenige technisch bedingte Ausnahmen (z.B. Verschleiß) nach den üblichen harten ADAC-Kriterien.
Der ADAC-Test
Schwierig gestaltete sich die Auswahl der Testgröße, da der Markt sehr unübersichtlich ist: Fast jedes Geländefahrzeug hat seine eigene Reifendimension. Den größten gemeinsamen Nenner fanden wir schließlich im Ford Maverick (baugleich: Mazda Tribute) mit der Dimension 235/70 R 16. Immerhin elf Modelle kamen so zusammen, bekannte Namen wie Bridgestone oder Dunlop fehlen trotzdem. Wenn möglich testeten wir pro Hersteller ein ausgewiesenes Wintermodell und einen M+S-markierten Ganzjahresreifen, beide mit einem straßenorientierten Profil, was auch den realistischen Fahrgewohnheiten entspricht.
Enttäuschende "Ganzjahresreifen" und gute Winter-Spezialisten
Das Ergebnis unseres Vergleichstests ist für die Ganzjahresreifen (auf dem Geländewagensektor!) niederschmetternd: Kein einziger kann für den Einsatz im Winter empfohlen werden, alle fünf Kandidaten sind nicht wintertauglich! Auf Schnee und Eis wird eine Fahrt mit ihnen zur Zitterpartie (eine Ausnahme macht der Pirelli Scorpion S/T, der auf Schnee zwar überzeugt, dafür aber auf Nässe patzt).
Es geht auch anders: Immerhin drei Winterspezialisten erreichten auf hohem Niveau das Prädikat "besonders empfehlenswert" - mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Der Conti 4x4 WinterContact punktet vor allem auf trockener Fahrbahn, der Michelin 4x4 Alpin auf Nässe und der Pirelli Scorpion Ice+Snow auf Schnee.
Empfehlenswerte Alternativen zum im Winter untauglichen Ganzjahresreifen sind auch der Fulda Tramp 4x4 Yukon und der Goodyear Wrangler UG. Beim Fulda muss man lediglich einige Abstriche beim Komfort machen und der Goodyear fällt etwas bei den Leistungen auf trockener und nasser Fahrbahn ab. Hervorragend auf Schnee und Eis präsentierte sich der Winter Slalom von BFGoodrich, doch auf Grund seiner Schwäche auf Nässe könnten wir ihn nur bedingt empfehlen.
Winterreifen übers ganze Jahr?
Also: Auch für Geländewagenfahrer sind Winterreifen unbedingt Pflicht. Doch wer jetzt glaubt, auch mit Winterrreifen das ganze Jahr über fahren zu können, täuscht sich. ADAC-Tests bei sommerlichen Temperaturen haben ergeben, dass Winterreifen dann erheblich längere Bremswege benötigen als Sommerspezialisten. Und auch der Verschleiß der Reifen wird sich dramatisch erhöhen. Wer das ganze Jahr sicher unterwegs sein will, wird um die Anschaffung eines zweiten Reifensatzes mit Felgen also nicht herumkommen.
LG Elmar
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...immer noch auf der dunklen Seite der Macht.
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...immer noch auf der dunklen Seite der Macht.
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Dorfärmster
- homerbundy
- Beiträge: 3790
- Registriert: 24.07.2005 21:53
- Wohnort: Garden Grove, CA
Die Freunde vom ADAC haben auch schon einmal professioneller gearbeitet. Es ist kein Wunder, dass es in der Reifendimension 235/70/16 mehr Auswahl in Europa gibt. Immerhin ist das rein zufällig auch die Dimesnsion für'n Jeep Grand Cherokee, den man ja auch vereinzelt neben den unzähligen Mavericks und Tributes finden kann...
Im Übrigen sind die Reifenspezifikationen in den USA und in Europa exakt gleich - Mit dem Unterschied, dass in den USA und dem Rest der Welt ausserhalb der EU kein E-Prüfzeichen drauf sein muss.
Sich auf "Wildwest-Methoden" und "Etikettenschwindel" aus Amerika herauszureden, ist Schwachsinn. Conti, Fulda, etc. haben das schon ewig so gehalten. In den USA und Kanada schneits im Winter auch - in manchen Gegenden sogar im Flachland um einiges heftiger, als in den Hochalpen in Mitteleuropa.
Die Leute in solchen Gegenden legen durchaus Wert auf gute Winterreifen - auch für UV's und Pickups. Denn wenn man irgendwo in Nebraska (oder sonstwo in der Gegend - abseits der Hauptverkehrswege) steckenbleibt, finden sie einen vielleicht im Frühling wieder.
Also nicht immer alles glauben, was einem so als Tatsachen vorgesetzt wird...
Im Übrigen sind die Reifenspezifikationen in den USA und in Europa exakt gleich - Mit dem Unterschied, dass in den USA und dem Rest der Welt ausserhalb der EU kein E-Prüfzeichen drauf sein muss.
Sich auf "Wildwest-Methoden" und "Etikettenschwindel" aus Amerika herauszureden, ist Schwachsinn. Conti, Fulda, etc. haben das schon ewig so gehalten. In den USA und Kanada schneits im Winter auch - in manchen Gegenden sogar im Flachland um einiges heftiger, als in den Hochalpen in Mitteleuropa.
Die Leute in solchen Gegenden legen durchaus Wert auf gute Winterreifen - auch für UV's und Pickups. Denn wenn man irgendwo in Nebraska (oder sonstwo in der Gegend - abseits der Hauptverkehrswege) steckenbleibt, finden sie einen vielleicht im Frühling wieder.
Also nicht immer alles glauben, was einem so als Tatsachen vorgesetzt wird...
2 XP's: 1x '91 Eddie Bauer 4x4, 1x '94 Export, 1x '02 Excursion 6.8L V10 4x4
Danke Elmar, für die Info. Ist aus bekanntem aktuellen Anlass für mich interessant. Daher hänge ich mich hier mal dran, wenn es niemanden stört.
Ich habe keine Ahnung von Reifen, hatte bisher keinen Geländewagen und der XP ist noch neu für mich.
Also erstmal:
1.) Welche Felgen(größen) kann/darf ich fahren? Was ist eine gute und günstige Beschaffungsquelle?
2.) Welche Winterreifen sind empfehlenswert, wenn man was geländewagenmäßiges (groß und grobstollig, weiße Schrift?) will aber natürlich hauptsächlich auf der Strasse fährt? Da es nur maximal 1.5 Monate Winter gibt, sollte auch der Grip auf nasser Strasse gut sein.
Gegenwärtig habe ich BFGoodrich Radial Long Trail T/A 255/70R16 109T M+S
Und da steht noch E4 220788
Was sagen mir all die Nummern?
Gruß vom Wissbegierigen

Ich habe keine Ahnung von Reifen, hatte bisher keinen Geländewagen und der XP ist noch neu für mich.
Also erstmal:
1.) Welche Felgen(größen) kann/darf ich fahren? Was ist eine gute und günstige Beschaffungsquelle?
2.) Welche Winterreifen sind empfehlenswert, wenn man was geländewagenmäßiges (groß und grobstollig, weiße Schrift?) will aber natürlich hauptsächlich auf der Strasse fährt? Da es nur maximal 1.5 Monate Winter gibt, sollte auch der Grip auf nasser Strasse gut sein.
Gegenwärtig habe ich BFGoodrich Radial Long Trail T/A 255/70R16 109T M+S
Und da steht noch E4 220788
Was sagen mir all die Nummern?
Gruß vom Wissbegierigen
Offroad BE SOHC '98 ohne WAF, powered by AC & myself
-
Falk
Gibt es da nicht einen Kompromis? Der Plorri ist doch ein Geländewagen1. bleib bei der Seriengröße - ggf. etwas schmalere gehen auch.
2. vergiss die groben Stollen - lege mehr Wert auf feine Lamellenprofilierung und gute Längsrillen gegen viel Regen.
Gibt es da nichts universelles? Was etwas brachialeres aber dennoch funktional? Falk, du desillusionierst mich
Gruß, Gollum23
Offroad BE SOHC '98 ohne WAF, powered by AC & myself
-
Falk
Na ich denke du willst nur auf der Strasse fahren ?
Da brauchst du keine (Show)Stollen.
In 255/70R16:
Ich glaube der Cooper Discoverer hat schon relativ gute Kritiken von Exploristen bekommen.
Der kommt in der Auswahl wohl auch einen "Geländewagenreifen" noch am nächsten. Preisgünstig ist er auch.
Den Nokian Hakkapelitta würde ich aus eigener Erfahrung nicht empfehlen.
Der ist zwar absolut top auf Eis+Schnee .... verschleist aber zu schnell auf Asphalt. In Skandinavien ist dessen weiche Gummimischung besser aufgehoben.
Ist auch viel zu teuer geworden ....
Da brauchst du keine (Show)Stollen.
In 255/70R16:
Ich glaube der Cooper Discoverer hat schon relativ gute Kritiken von Exploristen bekommen.
Der kommt in der Auswahl wohl auch einen "Geländewagenreifen" noch am nächsten. Preisgünstig ist er auch.
Den Nokian Hakkapelitta würde ich aus eigener Erfahrung nicht empfehlen.
Der ist zwar absolut top auf Eis+Schnee .... verschleist aber zu schnell auf Asphalt. In Skandinavien ist dessen weiche Gummimischung besser aufgehoben.
Ist auch viel zu teuer geworden ....
Ist seit gestern drauf. Preisgünstig...war bei ADU vor ner Woche im Angebot für um die 95€/Stk. inkl. Versand. Gibt es vll. noch günstiger...irrrrgendwo,. Habe mich auch durchs Board gelesen und nach den Berichten der Mitgliedern entschieden welchen Winterreifen ich nehme. Nächstes Jahr gebe ich dann BerichtFalk hat geschrieben:In 255/70R16:
Ich glaube der Cooper Discoverer hat schon relativ gute Kritiken von Exploristen bekommen.
Der kommt in der Auswahl wohl auch einen "Geländewagenreifen" noch am nächsten. Preisgünstig ist er auch.![]()
ENDLICH ein vernünftiges Auto.
8,6l/100km-lpg. 10tsd. km ohne Mucken.
8,6l/100km-lpg. 10tsd. km ohne Mucken.
- Rusty Nail
- Beiträge: 1086
- Registriert: 25.07.2005 18:36
- Wohnort: München
Erstmal Danke, hab aber nur kopiert.
@Bernd, wenn man den ADAC kennt, weiss man das sie schnell richtung USA meckern. Gab mal nen Vergleichstest mit ML, Escalade und glaub X5, bei den deutschen Wagen haben sie den Normverbrauch angegeben, beim Escalade was im Test durchlief......
Und ein kleiner Schreck regt manchmal zun denken an.
In Kentucky ist übrigens ab 2" Neuschnee Schulfrei
Den Cooper hatte ich ja auch drauf, war jetzt nicht so begeistert.
Nässe ganz gut, auf Eis gar nix und Schnee so naja.
Besonders im 2. Jahr.
Gollum, geh doch einfach zum Reifenhändler und schau ein paar Profile an. Meine Empfehlung wie immer, Widholzer.
Ich bekomme da nix für, die haben bis jetzt nur als einziges Reifengeschäft hier immer sehr gut beraten und perfekt gearbeitet.
Hier http://www.kfz-tech.de/Reifen.htm bekommst Du mehr als genug Infos über Reifen.
Kurz zu den Zahlen: 255=Breite im mm, 70=Flankenhöhe des Reifens in % der Breite, 16=Felgendurchmesser in Zoll, 109=Traglastindex, S= Geschwindigkeitsindex
@Bernd, wenn man den ADAC kennt, weiss man das sie schnell richtung USA meckern. Gab mal nen Vergleichstest mit ML, Escalade und glaub X5, bei den deutschen Wagen haben sie den Normverbrauch angegeben, beim Escalade was im Test durchlief......
Und ein kleiner Schreck regt manchmal zun denken an.
In Kentucky ist übrigens ab 2" Neuschnee Schulfrei
Den Cooper hatte ich ja auch drauf, war jetzt nicht so begeistert.
Nässe ganz gut, auf Eis gar nix und Schnee so naja.
Besonders im 2. Jahr.
Gollum, geh doch einfach zum Reifenhändler und schau ein paar Profile an. Meine Empfehlung wie immer, Widholzer.
Ich bekomme da nix für, die haben bis jetzt nur als einziges Reifengeschäft hier immer sehr gut beraten und perfekt gearbeitet.
Hier http://www.kfz-tech.de/Reifen.htm bekommst Du mehr als genug Infos über Reifen.
Kurz zu den Zahlen: 255=Breite im mm, 70=Flankenhöhe des Reifens in % der Breite, 16=Felgendurchmesser in Zoll, 109=Traglastindex, S= Geschwindigkeitsindex
LG Elmar
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...immer noch auf der dunklen Seite der Macht.
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Ok, bin eben durch Zufall bei Widholzer vorbei gefahren, weiß jetzt also wo das ist. Werde ich wohl demnäcsht mal vorbeischauen.
Auf meinen Reifen steht noch 220788. Ist das das Herstelldatum? Hoffentlich KW22 des Jahres 2007 und nicht 22.07.1988
Gruß, Gollum23
Auf meinen Reifen steht noch 220788. Ist das das Herstelldatum? Hoffentlich KW22 des Jahres 2007 und nicht 22.07.1988
Gruß, Gollum23
Offroad BE SOHC '98 ohne WAF, powered by AC & myself
- homerbundy
- Beiträge: 3790
- Registriert: 24.07.2005 21:53
- Wohnort: Garden Grove, CA
Wann denn Schülern ein "Snow Day" gewährt wird, regelt jedes County selbst. 2" (5.4cm) Neuschnee können aber gerade im Flachland zu enormen Schneeverwehungen führen (2-3m hoch). In manchen Gegenden haben die Kids (bzw. deren Eltern) an die 20km und mehr bis zur nächsten Schulbus Haltestelle zu fahren.Rusty Nail hat geschrieben: In Kentucky ist übrigens ab 2" Neuschnee Schulfrei![]()
In Polk County, FL (wo meine Frau zur Schule ging), ist sogar ab einem halben Inch (1.27cm) Schnee schulfrei. Aber wenn's in Ägypten mal schneit, wird's ja wohl auch schulfrei geben.
Es kommt eben darauf an, um welche Gegend es sich handelt, wie wahrscheinlich dort Schneefall ist und ob der Scheefall dann eher meist nur in Form von Winterstürmen oder eben "normal" runterkommt.
Es gibt Gegenden, da schneit's nur, wenn besondere klimatische Bedingungen zusammentreffen - dann aber kurz und heftig. Das ist was anders, als in Gegenden wo's von Ende Oktober bis Anfang April ständig Schnee- und Eisfahrbahnen gibt.
Wer zBsp. in Trondheim wohnt, ist ja meist auch anders auf den Winter vorbereitet, als jemand der auf Sizilien lebt...
2 XP's: 1x '91 Eddie Bauer 4x4, 1x '94 Export, 1x '02 Excursion 6.8L V10 4x4