Autos zum träumen

...aber legal und anständig ist!
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MrAD
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Beitrag von MrAD »

anncarina hat geschrieben:Dazu kann ich nur sagen: Wer glaubt das die Politiker (zu) blöd sind hats nicht gepeilt. Es geht nur um eines: Konjunktur anschieben/Steuern kassieren/abzocken..
Das hat mit Umweltschutz aber so was von gar nix zu tun.
Weiß ich doch Thomas! Eigentlich ist es ja auch so, dass sie UNS für blöd verkaufen wollen! Verkaufen?! Ja, das passt! :wink:
Reiner hat geschrieben:Dieser Text...läßt sich ohne weiteres auf den Wahnsinn"Abwrackprämie"interpretieren,wenn man ein paar Begriffe austauscht
Ja, da hast Du leider Recht! Aber ich denke, das dicke Ende kommt noch für die Automobilbranche!
Reiner hat geschrieben:Auf der anderen Seite muß ich allerdings sagen,daß ich unser Haus innerhalb der letzten 2 Jahre auf Energiesparlampen umgerüstet habe,und den Stromverbrauch von ursprünglich ca.4000 Kw/Std. auf 3000Kw/Std.gesenkt habe. Gute und günstige Lichtquellen,auch mit angenehmen Licht,gibt es vorzugweise beim Schwedischen Möbelhaus...
Danke für den Tipp! Ist ja nun auch nicht so, dass ich generell die Energiesparlampen verdamme, habe ja zum Teil auch welche bei mir zuhause! Mich kotzt nur dieser Hype an "Oho, schnell alles umrüsten, alles bisher dagewesene verdammen und dann sagt die Natur in fünf Jahren Danke!"
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anncarina
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Beitrag von anncarina »

Das sehe ich genau so. Allerdings hab ich kürzlich etliche Halogen gg. LED Lampen getauscht aber von denen sind die Hälfte schon defekt.
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Geht nicht? Gibt's nicht!
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Hallo Thomas!
Habe ich Praktiker gesagt :?: :P :wink:

Gruß-bis nächste Woche.....
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Soweit ich das mitgekriegt habe, werden ja normale Glühbirnen jetzt stufenweise in der EU regelrecht "verboten" - also zumindest dürfen die irgendwann nicht mehr verkauft werden...

Ich finde das ehrlich gesagt schon extrem heftig. :shock:

Mich persönlich betrifft das zwar nicht mehr, aber mir stellt sich die Frage, wie man sich sowas gefallen lassen kann? In meiner alten Wohnung in Wien hatte ich fast ausschliesslich kleine Halogenstrahler, aber schon auch ein paar normale Glühbirnen. Hier haben wir im Innenbereich ausschliesslich normale Glühbirnen - nur draussen haben wir 4 Stk. Energisparlampen im Eingangsbereich. Ich will mir nicht vorschreiben lassen, wo ich Energisparlampen reinschraueb - vor allem nicht, wenn's keinen Sinn macht. Und so danken wohl hier die meisten Leute. Deshalb gibt's keine Bestrebungen, sowas zur Vorschrift zu machen.
Die (durchwegs privaten) Energielieferanten, geben laufend Broshüren heraus, wie man wo Energie sparen kann. Dar reicht eigentlich. Eine Gängelung von oben brauch' zumindest ich nicht...

Falls ihr euch jemals gefragt hat ob/wozu das E-Prüfzeichen an diversen Teilen eurer Autos zu was gut ist: Wir haben jetzt u.a. auch einen Audi. Der hat neu ca. die Hälfte vom deutschen Listenpreis gekostet und mehr Ausstattung als es in Deutschland überhaupt gegen Aufpreis gibt.

Auf den Scheinwerfern (selbstverständlich mit asymetrischem Abblendlicht und (soweit ich das als ehemaliger VW/Audi Mitarbeiter beurteilen kann) auch ohne irgendwelche sonstigen Unterschiede, gibt's kein E-Prüfzeichen. Vielleicht kosten die deutschen Autos ja deshalb nur etwas mehr als die Hälfte von dem was sie in Deutschland kosten...

Den Mercury Mariner Hybrid aus Anncarina's Beitrag wird sich aller Voraussicht nach nicht ein US-Soldat kaufen, sondern dessen Frau. Diese Fahrzeugklasse wird fast zu 100% von Frauen gekauft. Selbst beim Hummer H3 gibt es fast zwei Drittel Frauen als Käufer. Dass das beim Explorer schon seit Anfang der 90er so ist, hab' ich ja schon mehrfach erwähnt.

Ich finde es ehrlich gesagt sehr traurig, dass ein top ausgestatteter Mustang hier weniger kostet, als ein abgespeckter Golf in Europa. Aber es liegt immer am Käufer, ob er sich das gefallen lässt.

Hier gab es am vergangenen Labor-Day Wochenende eine Sonderaktion von Ford. Da gab's Sonderrabatte auf alle Modelle und wer eine alte Krücke im Rahmen des "Cash for Clunkers" Programms zurückzugeben hatte, konnte nochmal $4,500 vom Kaufpreis abziehen.

Da gab's zBsp. neue 2009er Ford Explorer für ab $16,000 - das sind nach aktuellem Wechselkurs 11,000 Euro! OK, das sind dann meist Modelle mit Hinterradantrieb und 9.25% Mehrwertsteuer kommt noch dazu, aber was bekommt man in D für knapp unter Euro 12.000,-?

Geht sich dafür ein VW Polo mit Klimaanlage, el. FH, ZV, etc. aus? :wink:
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anncarina
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Beitrag von anncarina »

EIN DEFINITIVES NEIN :x
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Sam 64
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Beitrag von Sam 64 »

homerbundy hat geschrieben:Soweit ich das mitgekriegt habe, werden ja normale Glühbirnen jetzt stufenweise in der EU regelrecht "verboten" - also zumindest dürfen die irgendwann nicht mehr verkauft werden...

Ich finde das ehrlich gesagt schon extrem heftig. :shock:

ICH AUCH BERND! :?
Vor allem wenn man bedenkt, daß die Politiker ja alle noch im dicken Benzin oder Dieselschiff unterwegs sind. Warum fahren die keinen e-smart oder Hybrid? Vor allem 1000 km östlich schert sich niemand mehr was um Energiesparen oder Umweltverschmutzung.
Im Grunde gehts doch wieder mal nur ums Kohle machen, wie immer...
Die Abwrackprämie hat ja schließlich auch die deutsche Automobilindustrie gerettet! :lol:
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Beitrag von werner s »

Sam 64 hat geschrieben: Die Abwrackprämie hat ja schließlich auch die deutsche Automobilindustrie gerettet! :lol:
Darauf einen guten, alten Honigvodka :lol: :lol: :lol:
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

Sam 64 hat geschrieben:Vor allem 1000 km östlich schert sich niemand mehr was um Energiesparen oder Umweltverschmutzung.
1000km östlich? Das sind oft nur ein paar hundert oder gar nur ein paar Kilometer. Aber noch besser wird's je grösser die Entfernung wird.
In Indien, China, etc. intererssiert Umweltschutz genau gar nicht.

Den Unternehmen wird durch unfassbare Auflagen und Zusatzkosten jede Wettbewerbsfähigkeit mit den östlichen Konkurrenten genommen und dann gibt's Krokodilstränen wegen der verlorenen Arbeitsplätze.

Und die westlichen Unternehmen sind noch blöd genug, in Fertigungsanlagen in China zu investieren, wo bei der allerersten Gelegenheit schon alles billig nachgebaut und abgekupfert wird, bis das ursprüngliche Unternehmen pleite ist.

Genausogut können die Firmen ihre patentierten Unterlagen gleich per E-Mail hinschicken. Das erspart Zeit und Geld.

Noch erbärmlicher sind aber die Konsumenten. Die wundern sich, warum's am Arbeitsmarkt immer härter zugeht und rennen wie die Lemminge zu Conrad. Media Markt, etc. und kaufen wie behämmert die China-/Taiwanware ein.

Ich kenne selbst einen ehemaligen Grundig-Mitarbeiter, dessen gesamte Unterhaltungselektronik aus Fernost war - natürlich für billig! Nach 2 Jahren intensiver Suche ist er jetzt statt Leiter einer Fertigungsabteilung in einem Call-Center angestellt, verdient knapp die Hälfte und hat noch immer den Fernseher, den er sich vor 10 Jahren gekauft hat. Jetzt reicht's nämlich nicht einmal mehr für einen Neuen aus Taiwan...

Na ich seh' schon, das Thema ärgert mich viel zu sehr... :oops:
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anncarina
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Beitrag von anncarina »

Besser noch fand ich die inzwischen verblichene Fa. Schiesser. Als dann original Schiesser Unterwäsche in Deutschland auftauchte ( aus der Feröstlichen Produktionstätte die am Tage Schiesser für Schiesser und nachts Schiesser fürn Betriebsleiter fertigte ) ham die schon blöd gschaut
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homerbundy
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Beitrag von homerbundy »

anncarina hat geschrieben:Besser noch fand ich die inzwischen verblichene Fa. Schiesser.
Und damit ist ja auch schon ein guter Teile der Antwort auf die vermeintliche Frage, warum die Firma verblichen ist, beantwortet.

Es gibt ja mittlerweile schon ganze Listen von Unternehmen, die den Chinesen noch übereifrig Geld in den Allerwertesten geblasen haben, um sich damit binnen kürzester Zeit selbst zu eliminieren.

Die stellen denen ja noch die Produktionsstätten gratis zur Verfügung - und alles nur, weil sich das Management ein paar Prozent mehr Gewinn erhofft. Den Kunden ist's aber egal. Die kaufen ohnehin "Made in China" - Hauptsache billig, billig.

Letztes Jahr hab' ich auf der Automechanika in Frankfurt das Rollkommando des deutschen Zoll im Einsatz gesehen. Die haben Reihenweise die Stände der chinesischen Anbieter wegen Produktpiraterie abgeräumt und geschlossen.

Das mag zwar für die kleinen Vertreter vor Ort ein bisschen peinlich sein, aber die Firmen in China kümmert das überhaupt nicht. Da müssten im westen ganz andere trafen eingefährt werden. 5 Jahre Mindesthaft für die Vertreter und Repräsentanten chinesischer Firmen, die sich im Westen zeigen.
Knallharte Überprüfung jedes einzelnen Containers und jedes Pakets aus China und € 1,000 Strafe pro Stück - zu kassieren vom Käufer des unrechtmässig nachgemachten Stücks.

Aber das traut sich natürlich niemand.

So bleibt nur, selbst die Konsequenze zu ziehen und eben nach Möglichkeit nichts aus China zu kaufen. Bei uns kommt zBsp. nicht einmal mehr ein einfaches T-Shirt in's Haus, wenn "Made in China" draufsteht.

Ich mag dennoch chinesisches Essen :wink:
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