Soweit ich das mitgekriegt habe, werden ja normale Glühbirnen jetzt stufenweise in der EU regelrecht "verboten" - also zumindest dürfen die irgendwann nicht mehr verkauft werden...
Ich finde das ehrlich gesagt schon extrem heftig.
Mich persönlich betrifft das zwar nicht mehr, aber mir stellt sich die Frage, wie man sich sowas gefallen lassen kann? In meiner alten Wohnung in Wien hatte ich fast ausschliesslich kleine Halogenstrahler, aber schon auch ein paar normale Glühbirnen. Hier haben wir im Innenbereich ausschliesslich normale Glühbirnen - nur draussen haben wir 4 Stk. Energisparlampen im Eingangsbereich. Ich will mir nicht vorschreiben lassen, wo ich Energisparlampen reinschraueb - vor allem nicht, wenn's keinen Sinn macht. Und so danken wohl hier die meisten Leute. Deshalb gibt's keine Bestrebungen, sowas zur Vorschrift zu machen.
Die (durchwegs privaten) Energielieferanten, geben laufend Broshüren heraus, wie man wo Energie sparen kann. Dar reicht eigentlich. Eine Gängelung von oben brauch' zumindest ich nicht...
Falls ihr euch jemals gefragt hat ob/wozu das E-Prüfzeichen an diversen Teilen eurer Autos zu was gut ist: Wir haben jetzt u.a. auch einen Audi. Der hat neu ca. die Hälfte vom deutschen Listenpreis gekostet und mehr Ausstattung als es in Deutschland überhaupt gegen Aufpreis gibt.
Auf den Scheinwerfern (selbstverständlich mit asymetrischem Abblendlicht und (soweit ich das als ehemaliger VW/Audi Mitarbeiter beurteilen kann) auch ohne irgendwelche sonstigen Unterschiede, gibt's kein E-Prüfzeichen. Vielleicht kosten die deutschen Autos ja deshalb nur etwas mehr als die Hälfte von dem was sie in Deutschland kosten...
Den Mercury Mariner Hybrid aus Anncarina's Beitrag wird sich aller Voraussicht nach nicht ein US-Soldat kaufen, sondern dessen Frau. Diese Fahrzeugklasse wird fast zu 100% von Frauen gekauft. Selbst beim Hummer H3 gibt es fast zwei Drittel Frauen als Käufer. Dass das beim Explorer schon seit Anfang der 90er so ist, hab' ich ja schon mehrfach erwähnt.
Ich finde es ehrlich gesagt sehr traurig, dass ein top ausgestatteter Mustang hier weniger kostet, als ein abgespeckter Golf in Europa. Aber es liegt immer am Käufer, ob er sich das gefallen lässt.
Hier gab es am vergangenen Labor-Day Wochenende eine Sonderaktion von Ford. Da gab's Sonderrabatte auf alle Modelle und wer eine alte Krücke im Rahmen des "Cash for Clunkers" Programms zurückzugeben hatte, konnte nochmal $4,500 vom Kaufpreis abziehen.
Da gab's zBsp. neue 2009er Ford Explorer für ab $16,000 - das sind nach aktuellem Wechselkurs 11,000 Euro! OK, das sind dann meist Modelle mit Hinterradantrieb und 9.25% Mehrwertsteuer kommt noch dazu, aber was bekommt man in D für knapp unter Euro 12.000,-?
Geht sich dafür ein VW Polo mit Klimaanlage, el. FH, ZV, etc. aus?
