Hallo und Moin,
Gustav hat mal wieder ei an der Klarinette, wenn ich morgens losfahren alles easy, springt sofort an und läuft vernünftig. Wenn es jedoch so warm ist eie jetzt will er nach kurzer Pause nicht mehr anspringen und so nach etwa 30 - 40 Minuten springt er wieder an aber er läuft ziemlich unruhig.
Jetzt habe ich gelesen das es Gasblasen sein könnten die sich bei dieser Hitze bilden nur was kann ich dagegen tun weil es mich ziemlich nervt wenn man mehrere Stops hat und jedes Mal warten muss.
Ich hoffe das jemand eine Lösung für dieses nervige Problem hat.
Vielen Dank und viele Grüße Rolf
Gustav streikt zwischendurch bei diesen Temperaturen
-
nordlicht01
- Beiträge: 116
- Registriert: 06.01.2016 13:04
- Wohnort: Erkrath
Gustav streikt zwischendurch bei diesen Temperaturen
Es geht immer irgendwie voran mit einem 98er Explorer 4x4 Automatik LPG.
Ab sofort mit einem 2000er Excursion 6.8l V10 mit LPG
Ab sofort mit einem 2000er Excursion 6.8l V10 mit LPG
Re: Gustav streikt zwischendurch bei diesen Temperaturen
Entscheidend ist die 30–40-Minuten-Lücke: Wenn der Excursion unmittelbar nach dem Abstellen nicht wieder anspringt, nach 30–40 Minuten aber schon, obwohl er dann immer noch warm genug für eine sehr schnelle LPG-Umschaltung ist, würde ich die Prins zunächst gar nicht als Ursache des Nichtanspringens ansehen.
Die „Gasblasen“ können sich nur auf die Benzinversorgung beziehen. LPG befindet sich vor dem Verdampfer unter Druck flüssig und wird hinter dem Verdampfer ohnehin gasförmig zugeführt. Eine klassische Dampfblasenbildung wäre also ein Problem auf der Benzinseite.
Das ergibt ein interessantes Muster:
Morgens: Motor kalt → Benzinbetrieb → springt sofort an und läuft sauber.
Heiß abgestellt, sofortiger Neustart: Start erfolgt ebenfalls auf Benzin → springt nicht an.
Nach 30–40 Minuten: springt wieder an → wegen der noch vorhandenen Motortemperatur erfolgt anschließend relativ schnell die Umschaltung auf LPG → läuft zunächst unruhig.
Damit würde ich zwei Dinge voneinander trennen: Warum startet der heiße Motor nicht auf Benzin? Und warum läuft er nach dem späteren Start unrund? Das muss nicht dieselbe Ursache sein.
Beim 6.8 V10 würde ich beim Heißstartproblem deshalb zuerst die Benzindruckseite untersuchen. Besonders interessant wäre eine Druckmessung direkt in den drei Zuständen: morgens kalt, unmittelbar nach dem heißen Abstellen und während der 30–40 Minuten, bis er wieder anspringt. Damit wäre die Dampfblasen-Theorie sehr schnell bestätigt oder erledigt. Ebenso interessant ist, ob beim erfolglosen Startversuch tatsächlich Einspritzung und Zündung vorhanden sind.
Und dann kommt deine Information über die ursprünglich extrem schlechte Verkabelung der Prins ins Spiel. Eine Prins wird schließlich in die originale Einspritzanlage eingeschleift. Wenn dort gebastelt wurde, würde ich unbedingt prüfen, ob die Benzininjektoren beim Start zuverlässig angesteuert werden. Ein temperaturabhängiger Kontaktfehler an der LPG-Verkabelung, einem Emulator/Steuergerät, einer Versorgung oder Masseverbindung könnte theoretisch dazu führen, dass der Motor zwar gestartet werden soll, die Benzininjektoren aber nicht korrekt arbeiten. Nach dem Abkühlen funktioniert die Verbindung wieder.
Einen sehr aufschlussreichen Versuch könnte man außerdem machen: Bevor man den heißen Motor abstellt, die Prins manuell auf Benzin zurückschalten und noch einige Minuten ausschließlich auf Benzin fahren. Danach abstellen und nach kurzer Pause wieder starten. Ist das Problem dann verschwunden, wäre die LPG-Anlage bzw. deren Einfluss auf die Benzinversorgung sehr weit oben auf der Liste. Bleibt das Verhalten exakt gleich, würde ich stärker auf Benzindruck, elektrische Ansteuerung oder einen temperaturabhängigen Motor-Sensor gehen.
Die 30–40 Minuten finde ich jedenfalls viel interessanter als die Außentemperatur. Irgendetwas verändert sich in genau dieser Zeit so weit, dass der Motor anschließend wieder startfähig ist.
Die „Gasblasen“ können sich nur auf die Benzinversorgung beziehen. LPG befindet sich vor dem Verdampfer unter Druck flüssig und wird hinter dem Verdampfer ohnehin gasförmig zugeführt. Eine klassische Dampfblasenbildung wäre also ein Problem auf der Benzinseite.
Das ergibt ein interessantes Muster:
Morgens: Motor kalt → Benzinbetrieb → springt sofort an und läuft sauber.
Heiß abgestellt, sofortiger Neustart: Start erfolgt ebenfalls auf Benzin → springt nicht an.
Nach 30–40 Minuten: springt wieder an → wegen der noch vorhandenen Motortemperatur erfolgt anschließend relativ schnell die Umschaltung auf LPG → läuft zunächst unruhig.
Damit würde ich zwei Dinge voneinander trennen: Warum startet der heiße Motor nicht auf Benzin? Und warum läuft er nach dem späteren Start unrund? Das muss nicht dieselbe Ursache sein.
Beim 6.8 V10 würde ich beim Heißstartproblem deshalb zuerst die Benzindruckseite untersuchen. Besonders interessant wäre eine Druckmessung direkt in den drei Zuständen: morgens kalt, unmittelbar nach dem heißen Abstellen und während der 30–40 Minuten, bis er wieder anspringt. Damit wäre die Dampfblasen-Theorie sehr schnell bestätigt oder erledigt. Ebenso interessant ist, ob beim erfolglosen Startversuch tatsächlich Einspritzung und Zündung vorhanden sind.
Und dann kommt deine Information über die ursprünglich extrem schlechte Verkabelung der Prins ins Spiel. Eine Prins wird schließlich in die originale Einspritzanlage eingeschleift. Wenn dort gebastelt wurde, würde ich unbedingt prüfen, ob die Benzininjektoren beim Start zuverlässig angesteuert werden. Ein temperaturabhängiger Kontaktfehler an der LPG-Verkabelung, einem Emulator/Steuergerät, einer Versorgung oder Masseverbindung könnte theoretisch dazu führen, dass der Motor zwar gestartet werden soll, die Benzininjektoren aber nicht korrekt arbeiten. Nach dem Abkühlen funktioniert die Verbindung wieder.
Einen sehr aufschlussreichen Versuch könnte man außerdem machen: Bevor man den heißen Motor abstellt, die Prins manuell auf Benzin zurückschalten und noch einige Minuten ausschließlich auf Benzin fahren. Danach abstellen und nach kurzer Pause wieder starten. Ist das Problem dann verschwunden, wäre die LPG-Anlage bzw. deren Einfluss auf die Benzinversorgung sehr weit oben auf der Liste. Bleibt das Verhalten exakt gleich, würde ich stärker auf Benzindruck, elektrische Ansteuerung oder einen temperaturabhängigen Motor-Sensor gehen.
Die 30–40 Minuten finde ich jedenfalls viel interessanter als die Außentemperatur. Irgendetwas verändert sich in genau dieser Zeit so weit, dass der Motor anschließend wieder startfähig ist.
Go big or go home! 02er Ford Expedition Eddie Bauer, 5,4L 2-Ventil Triton V8, 2WD, 275/60/R17, Air Ride, 3,55er Achse mit Sperre, 3,5t AHK.
KME NEVO Pro Gasanlage, Hana Gold Ventile, 103L Gastank, Prins ValveCare Elektronik + Sequentielle Additivzuführung mit 8-Fach Verteiler + nachfüllbare Additivflasche.
Leistungssteigerung durch Programmierung auf 98 Oktan (ca. 300PS / ca. 500Nm)
KME NEVO Pro Gasanlage, Hana Gold Ventile, 103L Gastank, Prins ValveCare Elektronik + Sequentielle Additivzuführung mit 8-Fach Verteiler + nachfüllbare Additivflasche.
Leistungssteigerung durch Programmierung auf 98 Oktan (ca. 300PS / ca. 500Nm)