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Handbremse bremst zu schlecht
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okoni



Anmeldungsdatum: 08.08.2011
Beiträge: 198
Wohnort: Ludwigsburg

BeitragVerfasst am: 05.12.2018 20:05    Titel: Handbremse bremst zu schlecht Antworten mit Zitat

So, ich war heute bei der HU und der Prüfer hat mal wieder die Handbremsleistung bemängelt. Bringt nur 11%, muß aber wohl mindestens 16% bringen. Sind neue Scheiben/Trommeln und die Handbremsseile sind auch neu. Beläge knapp 1 Jahr alt. Habe die Einstellung schon sehr knapp vor dauerschleifen, mehr geht nicht. Wo kann ich denn die fehlenden 5% her zaubern? Jemand nen Tip?
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Gruß
Oliver

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Skipper



Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 143
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 05.12.2018 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ist denn alles sauber? Insbesondere der Excenter auf der linken Seite ist oft verrostet und bedient dann die rechte Seite nicht mehr.
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Gruß Skipper

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okoni



Anmeldungsdatum: 08.08.2011
Beiträge: 198
Wohnort: Ludwigsburg

BeitragVerfasst am: 05.12.2018 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich habe den Excenter gangbar gemacht und die Beläge auch etwas angeschliffen.
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Gruß
Oliver

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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 594
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BeitragVerfasst am: 05.12.2018 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Auf dauerschleifen stellen und noch mal probieren.
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anncarina
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 18520
Wohnort: Schöffengrund

BeitragVerfasst am: 06.12.2018 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Beläge anrauen und die Scheiben ausschleifen, Exzenter raus nehmen, säubern und mit Keramikpaste schmieren, Seile raus nehmen und gangbar machen/erneuern, Fußhebel schmieren. Dann kommt´s hin. Wenn nicht sind die Beläge schuld.
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okoni



Anmeldungsdatum: 08.08.2011
Beiträge: 198
Wohnort: Ludwigsburg

BeitragVerfasst am: 06.12.2018 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Die Seile sind auch neu, ich werde wohl dann doch nochmal aufmachen und sowohl Trommel als auch die Beläge anschleifen wie es Thomas vorschlägt.

Auf Dauerschleifen habe ich schon probiert, ein Zahn hin oder her entscheidet zwischen heiß werden und nichts tut sich.
Danke für Eure Tips Idea

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Gruß
Oliver

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
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BeitragVerfasst am: 06.12.2018 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Neue Bremsbeläge müssen sich immer erst einschleifen, also an die Bremstrommeln anpassen, dass ist bei den Bremsbelägen für die Handbremse auch nicht anders. Die Beläge werden aber praktisch nie benutzt, da die Handbremse immer erst bei stehendem Fahrzeug angezogen wird, so kann es eine Ewigkeit dauern bis die Beläge eingeschliffen sind, falls das dann überhaupt klappen sollte. Es kann also durchaus sein, dass die Bremsbeläge selbst nach einem Jahr noch nicht richtig eingeschliffen sind.

Man könnte jetzt hin gehen und die Handbremse ein paar mal zum abbremsen des Fahrzeug nutzen. Auf 60 km/h beschleunigen und dann bis zum Stand die Handbremse betätigen.

Macht man das ein paar mal, dann sind die Beläge ein wenig eingeschliffen, dass könnte die restlichen Prozentpunkte für den Bremsenprüfstand bringen. Aber nicht zu oft nacheinander versuchen, andernfalls überhitzt die Bremsanlage mit den Teilen der Feststellbremse, dass kann auch nach hinten los gehen.

Maximal 2 - 3 mal bis drei mal nacheinander bis zu Stand abbremsen, dann unbedingt erst mal zum abkühlen eine Runde drehen. Die zunehmende Bremswirkung sollte man eigentlich spüren, ob die Kraft zunimmt bemerkt man kurz vor dem Fahrzeug Stillstand.

Kommt das Fahrzeug mehr oder weniger ruppig zum stehen, dann sollte die Bremswirkung in jedem Fall ausreichend sein.

Was auch noch machbar ist, dass wäre das manuelle einschleifen der Trommelbremse! So was ist vor allem sinnvoll wenn du jetzt kurzfristig zur Nachprüfung fahren möchtest.

Werden Bremsbacken ausgetauscht, dann liegen die Beläge anfänglich nicht vollständig an der Trommel an, es wird also unnötig Bremsleistung verschenkt. Am besten, man fährt mit neuen Belägen eine gewisse Strecke, betätigt während der Fahrt die Handbremse und baut sie dann aus und prüft, wo sie tragen.

Die tragenden (hohen) Partien werden mit einer Feile vorsichtig abgetragen und dadurch vergrößert. Die Gefahr dabei: Die Beläge werden leicht unrund gefeilt und funktionieren schlechter als zuvor.

Besser ist folgende Methode: In die Trommel wird dünnes 80er-Schleifpapier geklebt (z.B. mit doppelseitigem Klebeband), die Bremse montiert und das Fahrzeug mit leicht angezogener Bremse eine Strecke geschoben. Das Schleifpapier sollte leicht überlappend eingeklebt werden, man muß auch auf die jeweilige Drehrichtung der Bremstrommeln achten, andernfalls wird das Schleifpapier von den Bremsbelägen sofort wieder abgerissen.

Bei der Handbremse geht die Anwendung relativ einfach, da man ja den Wagen richtig bewegen kann, es handelt sich ja nicht um die Betriebsbremse! Also langsam rollen lassen und die Handbremse nur leicht betätigen. Es dauert nicht sehr lange bis die Beläge angepasst sind, also die Aktion nicht zu lange durchführen. Von Hand durchdrehen geht zwar auch, ist aber sehr kraftraubend. Den Motor bei eingelegter Fahrstufe und aufgebockter Hinterachse laufen lassen macht wenig Sinn, da der Explorer keine Differentialsperre hat.

Meistens trägt die Bremsbacke nach so einer Anwendung problemlos bis zu 100%. Nach dieser Einschleifaktion musst Du alles noch mal demontieren um den Staub, dass Schleifpapier und den Kleber wieder zu entfernen (mit Bremsenreiniger) und schließlich die Bremse wieder sorgfältig zusammenbauen.

Vermutlich bremst die Handbremse dann so gut wie nie zuvor!

Die Feststellbremse bei meinem Expedition hat eine höhere Bremswirkung als so manche Betriebsbremse von einem Mittelklasse PKW an der Vorderachse. Bei der Blockiergrenze wurden bei mir problemlos 310 daN erreicht. Die Teile der Feststellbremse wurden nach dem Austausch der Bremsscheiben und Bremsbeläge entsprechend wie beschriebenen eingeschliffen. Nach dem Wechsel der Teile war die Bremswirkung der Handbremse erst mal alles andere als gut, aber das einschleifen hat den ganz entscheidenden Unterschied gebracht! Die Betriebsbremse hat den PKW Prüfstand der Dekra Prüfstelle fast zerrissen, ich kann mich wegen meinen Bremsen also absolut nicht beschweren.

Ich hoffe, dass du dein Problem auch so beheben kannst und wünsche dir viel Erfolg!

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anncarina
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BeitragVerfasst am: 07.12.2018 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ein gefährlicher Tipp: Wenn sich de Beläge verkeilen oder sonst wie blockieren ist das Fahrzeug kaum noch zu halten weil man je keine klassische "Handbremse" mit Hebel den man schnell wieder lösen kann hat. Das Fz. kann ausbrechen und ist für nen Laien (- meint durchschnittlichen Autofahrer und kein Rallyepilot) kaum mehr einzufangen.

https://www.bing.com/videos/search?q=mit+handbremse+schleudern&&view=detail&mid=24C277A7825EE8847A7424C277A7825EE8847A74&rvsmid=C65088AFC873F322C7A3C65088AFC873F322C7A3&FORM=VDQVAP

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BeitragVerfasst am: 07.12.2018 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Das seh ich genau so. Irgendwobauf ner verlassenen Straße die Festellbremse 1-2 Zähne anziehen und so mal n paar Meter fahren sollte doch sicher auch ausreichen.

Mit dem Sandpapier in die Bremstrommel kleben ist mir neu. Hat so ein Aufwand wirklich schon mal jemand betrieben? Smile

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BeitragVerfasst am: 07.12.2018 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ja...ist ein gern genommener Trick:

http://www.ural-dnepr.net/wbb3/index.php?page=Thread&threadID=12421

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anncarina
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BeitragVerfasst am: 07.12.2018 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Richtig gemacht wird das hiermit:

https://www.hunger-maschinen.de/downloads/prospekte/prospekt_s330_d.pdf


Aber ich kenn keinen PKW Werkstattkollegen der so was noch hat. Seit vorne keine Trommeln mehr verbaut werden ist das obsolet...

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
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BeitragVerfasst am: 07.12.2018 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die Anwendung von meinem Tipp auch doch so gefährlich ist, dann belasst es bei der Anwendung mit dem Schleifpapier und schiebt den Wagen von Hand, oder dreht das Rad von Hand durch bis der Belag passend geschliffen ist. Oder noch besser, macht gar nichts an der Handbremse und dann gibt es halt eben keine HU, oder erneuert noch mal alle Teile, in der Hoffnung, dass es dann auch mit der Handbremse klappt.

Hatte ich etwa vergessen zu erwähnen, dass man die Entriegelung der Feststellbremse durchgehend mit einer Hand betätigen kann, um dann mit dem Fußpedal spielen zu können, beziehungsweise die Bremswirkung dosieren? Hat der Explorer 4-WD, dann kann man den ja zuschalten, da kann dann auch die Hinterachse nicht blockieren. So lange man weiß was man tut ...........!

Ist eigentlich klar wie lange man mit der Handbremse bremsen müsste, bis sich die Beläge ein wenig eingeschliffen haben? Ein paar Meter reichen hier bei weitem nicht aus! Bis die Beläge auf diese Art und weise auch nur annähernd komplett eingeschliffen sind, dauert es sehr viele Kilometer! Übertreibt man es mit den Einbremsverschen, dann sind die Bremsbeläge wohlmöglich glasig geworden und somit ruiniert.

Das mit dem einschleifen von Trommel Bremsbelägen mit Schleifpapier, kommt hauptsächlich bei älteren Zweirädern zum Einsatz, aber das ist ja auch eine ganz anderer Bereich, hier geht es ja um einen Explorer. Ob ich das nun so gemacht habe oder nicht, ich denke mal das ist hier nicht von Interesse. Meine Feststellbremse hat mit neuen Bremsbelägen nicht wirklich gut gebremst, nach der beschriebenen Anwendung mit Schleifpapier waren die Bremswerte bestens. Wer seine grauen Zellen mal in Bewegung setzt, der entdeckt hinter meiner Aussage auch den Sinn, dass was abgetragen werden soll sind nur wenige 1/10 mm.

Es geht nur um so wenig / viel Material, bis die Belagoberfläche dem Innendurchmesser der Bremstrommel angepasst ist. Schaut man sich die benutzen Beläge einer schlecht bremsenden Handbremse mit neuen Bremsbelägen an, dann erkennt man das da nur ganz kleine Bereiche Kontakt mit der Bremstrommel gehabt haben, dass wird beim Fahrzeug von okoni auch nicht anders sein.

Abgesehen davon ging es um die Frage nach Möglichkeiten zur Problemlösung und die habe ich beantwortet. Es ist jedem selbst überlassen was er damit anfängt, oder auch nicht. Das mit der Radiusschleifmaschine mag ja eine schöne Sache sein, aber bei aufgeklebten Bremsbelägen und bei einer Handbremstrommel ist das nicht unbedingt eine geeignete Anwendung. So eine Maschine würde ich bei einer Anwendung eher im LKW Bereich sehen! Die geklebten Bremsbeläge bei einer Handbremse haben ja eigentlich schon den passenden Radius, sie müssen sich nur noch an die restlichen Begebenheiten anpassen.

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dirk68



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BeitragVerfasst am: 07.12.2018 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Liebet und mehred euch.

Die Scheibe ist neu also ist die Trommel innen glatt. Dann nimmt man einen Schwing/Bandschleifer und glättet die Beläge oder baut neue drauf.
Glätten ist Arbeit und neue sind billiger als 3 mal zur Nachuntersuchung.
Erklär dem Prüfer mit den Quittungen, daß alles neu ist und sich noch einschleifen muss.

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
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BeitragVerfasst am: 08.12.2018 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Den Prüfer interessiert es nicht, dass du Rechnungen von neuen Teilen dabei hast, denn wie willst du beweisen, dass die Teile auf der Rechnung auch in deinem Wagen verbaut wurden? So was ist eine Milchmädchen Rechnung, die leider im "Normalfall" nicht aufgehen wird.

Der Prüfer interessiert sich nur für die Werte die er ablesen kann, würde er anders vorgehen wäre das nicht rechtens! Ich kann ihm ja auch 20 Euro in die Papiere legen und ihm sagen, dass alles gemacht wird, falls er Mängel finden sollte. So was ist auch nicht zulässig und würde als Bestechungsversuch ausgelegt werden.

Wenn man die Beläge mit einem Bandschleifer, oder mit einem Schwingschleifer glättet, dann kommt man nicht zu Ziel, denn die Beläge sind nach dem Versuch höchstwahrscheinlich noch unrunder wie zuvor! Der versuch die Bremswirkung zu erhöhen ist also vermutlich mit keinem Erfolg gekrönt!

Wenn man nicht all zu dickes Schleifpapier in die Trommel klebt, dann wird der Bremsbelag fast exakt nach dem Trommelradius eingeschliffen. Ein besseres Ergebnis kann man nicht erhalten, egal was man anderweitig noch unternimmt.

Nur eine häufige Nutzung der Handbremse könnte das Ergebnis verbessern, aber auch nur wenn sich der Wagen dabei bewegt. Ohne eine Bewegung kannst du einen Trommel Bremsbelag nun mal nicht einbremsen / einschleifen.

Das Kind ist ja nun auch schon in den Brunnen gefallen und es steht eine Nachprüfung wegen der Handbremse an, warum sollte man dann nicht hingehen und den Tipp mit dem Schleifpapier anwenden? Wenn man es richtig macht ist der Erflog sicher gestellt, ich weiß also nicht was es daran noch zu diskutieren gibt?

In der heutigen Zeit ist alles nur noch aus Plastik und dafür produziert worden um kaputt zu gehen, im gleichen zeitlichen Verlauf ist auch das Wissen der alten Hasen nahezu ausgestorben, so was ist echt traurig! Ich beschreibe niemals Sachen die ich nicht selber ausprobiert habe und die mit Erfolg gekrönt gewesen sind. Mein Wissen beruht grundsätzlich auf Erfahrung und nicht weil ich etwas nachplappere! Etwas neues kann man auch immer dazu lernen, sei es durch die Erfahrungen anderer, oder weil ich es selber ausprobiere!

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dirk68



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BeitragVerfasst am: 09.12.2018 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Satz Bremsbacken kostet 30€. Da klebe ich kein Schleifpapier in die Trommel. Trommel runter, Schleifpapier rein, wieder drauf und fahren.
Danach das Ganze noch mal um das Papier zu entfernen und testen.
Ist die Wirkung noch nicht ausreichend die Prozedur wiedreholen. Man kann ja nicht sehen, wie viel abgeschliffen wurde.
Wenn die Beläge kleine Längsrillen haben, schleife ich die weg. Oftmals sind sie durch die alte Trommel einseitig abgenutzt, dann mache ich sie neu.

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