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Mehr Leistung, weniger Verbrauch. K&N Air Intake System!
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 626
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 12.04.2018 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Der Motor Honig kostet bei M&F 7,60 Euro.

www.mnf.de

Suchen must du nach Motor Honey, also nach der genauen Schreibweise für den Artikel. Das gilt auch für alle anderen Sachen auf den Bildern von mir! Lediglich das Motor Fit wirst du dort nicht bekommen, dafür gibt es aber bei ebay eine Möglichkeit als 400ml Gebinde.

Ich habe das Zeug mal in einer größeren Menge als 2 Liter Gebinde gekauft, die Sprache auf den Kanister gibt Auskunft über die eigentliche Bezugsquelle.

Wie weit du mit 400ml kommen wirst kann ich dir aber nicht sagen, denn ich nutze einen kompletten Liter von dem Zeug pro Durchgang. Wobei der eine Liter jedoch deutlich übertrieben ist, ich denke mal das 0,4 - 0,5 Liter wohl auch ausreichen werden.

https://www.ebay.de/itm/FIT-SAFE-Motor-Innenreiniger-400ml-Dose-62-25-je-1-Liter/142194012334?epid=1423410130&hash=item211b6c70ae:g:B5YAAOSwEzxYPDmW

Durch die hohe Dosierung bekomme ich aber auch die kleinste Verunreinigung spätestens beim zweiten Reinigungsdurchgang weg, der Motor ist dann von innen blitzblank sauber. Das frisch eingefüllte Öl ist auch nach 1000mls noch so sauber als hätte man es am Vortag erst eingefüllt, nach 4000mls hat es die Farbe von leicht dunklem Honig. Man merkt dem Motor die gründliche Reinigung auch deutlich an, er zieht wesentlich besser, hat ein höheres Drehmoment und macht weniger Geräusche. Der Unterschied hat vor allem was mit den sauberen Kolbenring Nuten zu tun und mit der Tatsache das die Hydrostößel von innen total sauber sind.

Der Ölverbrauch sinkt auch, vor allem weil die Öl Abstreifringe vom Kolben bei der Reinigung blitzblank sauber werden. Wendet man nach der Reinigung Slick50 an hält die Wirkung wesentlich länger vor, weil die Beschichtung besser mit den sauberen Metall Oberflächen reagieren kann.

Ein sauberer Motor hält nun mal länger, dass hat auch nichts mit einem hochwertigen Öl zu tun. Das gute Öl alleine wird einen Motor nicht sauber halten können, denn es gelangen immer Brenngase in das Kurbelgehäuse. Im Gasbetrieb sind die Verunreinigungen um einen erheblichen Faktor geringer, es kann auch keine Ölverdünnung stattfinden, weil kein unverbrannter Kraftstoff über die Kolbenringen ins Kurbelgehäuse gelangen kann.

Ablagerungen, Ölschlamm, und Ölschlacke bekommt man nur weg wenn sie chemisch aufgebrochen wird. Es gibt einige sehr teure Ölsorten, die haben dafür Additive in geringen Mengen enthalten, mehr Sinn macht aber eine manuelle Reinigung mit der passenden Chemie.

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2002er Ford Expedition, Eddie Bauer Edition, 5,4L Triton V8, 2WD, 275/60/R17, Air Ride System, 3,55er Achse mit Limited Slip, 3,5t AHK.
KME NEVO Pro Gasanlage, Hana Gold Ventile, 103L Gastank, Prins ValveCare Elektronik + Sequentielle Additivzuführung mit 8-Fach Verteiler + nachfüllbare Additivflasche
Leistungssteigerung durch Programmierung auf 98 Oktan (ca. 300PS / ca. 500Nm)
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Dirk12



Anmeldungsdatum: 27.11.2017
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 13.04.2018 19:14    Titel: d Antworten mit Zitat

So klink mich mal ein.
Fahre auch nen Expedition 4,6 Bj 2001.
Gekauft habe ich Ihn im Februar, Jörg stand immer beratend an meiner Seite. (SUPER GROSSES LOB AN JÖRG!!!!) Freue mich schon auf die nächsten Attacken an dem Expedition Smile
Der Zustand von dem Wagen war so: Ölfeucht, Motoröl war 50.000km schon drin. Servolöl alt, ATM Öl total alt. Differenzial tropfte.
Habe Jörg als Assistent gedient beim herrichten von meinem Wagen.
Jetzt fährt der Wagen wie neu, kein vergleich und Motor Getriebe staub trocken.

Du musst Dir das so vorstellen. Wunde auf dem Arm. Du willst ein Pflaster drauf machen. Wenn Du noch Sand auf dem Arm hast, da fällt das Pflaster auch bald ab. Erst wenn Du den Arm gereinigt hast und sauber ist, dann hält auch das Pflaster.
So ist das auch mit den ganzen Dichtmittel. Vielleicht hilft der Vergleich.

LG

Dirk
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 626
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 13.04.2018 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

@Dirk12

Ich stell mir grade das ganze Pflaster am Motor und am Getriebe vor. Hat der Motor ein aua, dann muss man da ein Pflaster drauf kleben und natürlich pusten nicht vergessen. Hilft immer und so lange es dicht hält. Lach!!!!

Bei den anderen Sachen weißt du ja am besten selber was es gebracht hat, denn immer wenn ich dir einen deutlichen Unterschied versprochen habe, dann ist der auch eingetreten. Durchzug, Leistung, Laufverhalten, Verbrauch, Dichtigkeit und viele andere Sache mehr, bei deinem Expedition hat sich wirklich vieles positiv verändert.

Ja da waren interessante Sachen dabei, alles im kalten Winter, mit Diesel Heizgebläse um die Kälte wenigstens ein bisschen abhalten zu können. Nun bist du schon einige Tausend Kilometer gefahren und der Spaß an dem Fahrzeug wird von Tag zu Tag größer. Warte mal ab wenn alles komplett fertig ist, dann können die nächsten Jahre getrost kommen und der Fahrspaß bleibt immer erhalten.

Dirk hat das gesamte Spektrum der Möglichkeiten selber erlebt und ich habe dabei bestimmt nicht zu viel versprochen. Für mich war das ja nichts neues und ich wusste was zu erwarten ist. Ein Fehlkauf war dein Fahrzeug garantiert nicht!


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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 397

BeitragVerfasst am: 13.04.2018 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich mir das Teil so ansehe, frag ich mich, was du in den verbleibenden 2 Stunden Freizeit pro Jahr machst. Ich wechsle Öl, tanke voll und fahr 2 mal im Jahr in die Waschstraße. Wofür ist das ein Geländewagen geworden? Wenn ich so viel Zeit in die Karre investieren würde, stünde er nur in der Garage, damit er nicht schmutzig wird. Meiner muss funktionieren und fahren. Wie der unter der Motorhaube aussieht, ist mir Rille. Das sehe ich nicht, wenn ich drin sitze. Ich gar keinen Platz für die 100 verschiedenen Kanister.
Muss aber trotzdem zugeben sieht schon geil aus. Gibt es das auch mit längerem Rohr so bis auf Dachhöhe mit Schnorchel?

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Corsa B Automatik Bj. 95
Honda GL500 Silverwing Bj.83
Staub PP3B Bj. 59

Neuwagen sind langweilig.
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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 397

BeitragVerfasst am: 13.04.2018 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich mir das Teil so ansehe, frag ich mich, was du in den verbleibenden 2 Stunden Freizeit pro Jahr machst. Ich wechsle Öl, tanke voll und fahr 2 mal im Jahr in die Waschstraße. Wofür ist das ein Geländewagen geworden? Wenn ich so viel Zeit in die Karre investieren würde, stünde er nur in der Garage, damit er nicht schmutzig wird. Meiner muss funktionieren und fahren. Wie der unter der Motorhaube aussieht, ist mir Rille. Das sehe ich nicht, wenn ich drin sitze. Ich gar keinen Platz für die 100 verschiedenen Kanister.
Muss aber trotzdem zugeben sieht schon geil aus. Gibt es das auch mit längerem Rohr so bis auf Dachhöhe mit Schnorchel?

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Dirk12



Anmeldungsdatum: 27.11.2017
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 14.04.2018 00:13    Titel: d Antworten mit Zitat

Hallo Namensvetter, es ging ja nur um das Leck wieder dicht zu bekommen beim Saukerl.
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 626
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 14.04.2018 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

@Dirk68

Was für 2 Stunden Freizeit du meinst ist mir schleierhaft, ich mache alles nur einmal komplett fertig, danach habe ich Ruhe. Da wird bei jedem späteren anfallenden Ölwechsel noch mal ein paar Minuten extra investiert, dass ist auch schon alles!

Ein Fahrzeug das man gebraucht erwirbt hat oft einen Wartungsrückstand, manchmal ist dieser erheblich, so wie es bei Dirk12 der Fall gewesen ist. Dieser Umstand war uns beim Fahrzeugkauf aber zum größte Teil schon bekannt, wir wussten also worauf wir uns einlassen.

Ich habe dagegen ein Fahrzeug erworben das praktisch null Wartungsrückstand hatte, dass hing aber auch maßgeblich mit dem Vorbesitzer / Erstbesitzer zusammen, denn der hat sich ständig um Wartung und Pflege gekümmert. Außerdem kommt mein Fahrzeug aus Texas und ist somit auch untenrum in einem exzellenten Zustand, den es zu erhalten in jedem Fall lohnt!

Ein Fahrzeug wie das von Dirk12 muss und sollte es aber nicht bei so einem Zustand belassen wie man es gekauft hat, vor allem wenn man ein Fahrzeug noch über viele Jahre fahren möchte. Ich gehe doch nicht hin und verwandele mein für viel Geld erworbenes Fahrzeug sinnlos in eine Fahrzeugruine, die man ab einem gewissen Zeitpunkt kaum noch retten kann, es sei denn man nimmt dann ganz viel Geld in die Hand, um seine Wartungsmängel auszubaden.

Mein Wagen hat derzeit knapp 230.000 km auf der Uhr, bei Dirk12 sind es knapp 240.000 km. Die Laufleistung merkt man unseren Fahrzeugen aber nicht an und das wird sich selbst bei einer späteren Laufleistung von 500.000 km wohl kaum ändern. Wenn man da hin will muss man sich nur ein bisschen um die Kleinigkeiten kümmern, dann schafft so ein Expedition so eine Laufleistung praktisch ohne Probleme. 500.000 - 700.000 km sind für so ein Fahrzeug kein Wunder und auch kein Problem, es ist eher gelebte Realität und hängt maßgeblich damit zusammen das bei einem Expedition praktisch alles hoffnungslos überdimensioniert ist.

Ich spreche hier jetzt aber grundsätzlich nur von Fahrzeugen aus der ersten Generation, also 4,6L bzw. 5,4L V8 2-Ventil Motor, Starrachse hinten und 4-Gang Getriebe. Alles was danach kam ist bei weitem nicht mehr so Standfest. Der Expedition ist nun mal ein großer schwerer Eisenhaufen, behandelt man ihn entsprechend, dann wird das Stahlross noch lange Zeit seine Wege ziehen!

Wie es da mit deinem Explorer aussieht vermag ich nicht zu beurteilen, dass kommt auch auf die Wartung und Pflege an. Ich nutze mein Fahrzeug täglich, auch oft über lange Strecken und mit viel Last an der Anhängerkupplung. Dirk12 nutzt seinen Wagen auch täglich, an den Wochenenden ist er auch oft auf weiten Strecken unterwegs.

Was sind bei einem Expedition schon bis zu 800km am Tag, dass reitet man auf einer Arschbacke ab und kommt entspannt am Ziel an. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Explorer das gleiche bieten kann, bei Fahrzeugen in denen ich mitgefahren bin stellet sich nach nicht all zu langer Zeit das Bedürfnis ein wieder auszusteigen. Zu klein, zu eng, ständiges Gerüttel und andere Sachen mehr, da gibt es einen großen Unterschied.

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Saukerl



Anmeldungsdatum: 20.09.2011
Beiträge: 1128
Wohnort: Jülich

BeitragVerfasst am: 16.04.2018 06:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hallo Namensvetter, es ging ja nur um das Leck wieder dicht zu bekommen beim Saukerl.


Nö, um ein Leck geht es nicht, obwohl das auch interessant ist wie man die Dichtungen möglicherweise wieder dicht bekommt.
Mir ging es darum was man alles machen kann und machen sollte um das Fahrzeug zu erhalten.

_________________
Gruß
Frank


99er EX ll SOHC 4.0 V6 150KW, LPG Prins VSI,Gold Edition "powered by anncarina" 1FMDU34E9XUA43103
01er EX ll SOHC 4.0 V6 150KW, LPG, Auburn Ected Max Locker powered by anncarina", Golden Solution! Specified by Rommelino
Hyundai Getz Bj.2004
BMW R1200GS Bj.2007

Bei Autos gibt es kein "alt und neu" es gibt nur"Gut und Schlecht".
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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 397

BeitragVerfasst am: 16.04.2018 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin bei den Filtern etwas vorsichtig. Mehr Leistung bei weniger Verbrauch bedeutet eine magere und somit heißere Verbrennung. Ob das dem Motor gut tut, weiß ich nicht.
Wir benutzen Additiv für die Ventile bei Gasbetrieb, um sie zu schützen (Sinn hin oder her).

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 626
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 16.04.2018 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Motor und Getriebe kommen auch problemlos mit deutlich mehr wie 400PS zurecht. Ich habe ein 4R100-HD2 Getriebe, dem Getriebe ist das bisschen mehr an Leistung völlig schnuppe. Außerdem fahre doch nicht mit dem Fuß in der Ölwanne, ich streichle das Ding da unten rechts im Fußraum nur und schon setzten sich jede menge Pferde in Bewegung! Sollen aus den Kaltblütern mal Wildpferde werden, dann latscht man beherzt aufs Pedal und Schwupps ist man ganz schnell weg.

Die nächste Stufe die gezündet wird, dass sind dann ein paar Fächerkrümmer und eine geänderte Auspuffanlage, damit die Abgase schneller und besser ihren Weg durch den Auspuff finden. Vorne rein, hinten raus, fertig ist die schnelle Maus.

Mit der Auspuffanlage und den Fächerkrümmern kommen bestimmt noch mal 30PS extra dazu. Ich steuere also derzeit auf die 340PS Marke zu, nur durch ein paar kleine Verbesserungen. Die Fächerkrümmer sind unauffällig schwarz, sie sind also nicht gleich als Änderung zu erkennen.

Die mehr Luft, mehr Leistung, mehr Hitze Geschichte kann ich so nicht bestätigen. Entsprechend der Luftmenge wird über die Motorsteuerung die Kraftstoffmenge angepasst, denn die Lambdasteuerung ist immer auf einen Wert vom Lambda 1 aus und regelt entsprechend nach. Der Motor kann wegen der größeren Durchlässe deutlich besser einatmen, denn der Engpass am Luftfiltergehäuse fällt ja weg. Ein zu magerer Motorlauf und dadurch eine zu heiße Verbrennung, sind technisch gesehen praktisch unmöglich. Die Trimmwerte der Kraftstoffeinspritzung sind optimal, die Gasanlage entsprechend neu eingestellt und auf die Veränderungen angepasst. Die Langzeittrimm Werte liegen im normalen Betrieb zwischen null und +/- 3,5 auf beiden Bänken. Die Kurzzeittrimm Werte bewegen sich im einstelligen +/- Bereich, was aber vollkommen normal ist, die Lastwechsel und die unterschiedlich weit geöffnete Drosselklappe wird ja immer erneut in die Berechnung einbezogen und über die Lambdawerte abgeglichen. Wie schon geschrieben, die Motorsteuerung ist immer darauf aus einen Wert vom Lambda 1 einzuregeln.

Der Rest ist reine Einstellungssache, vor allem bei der Gasanlage und im Benzin Betrieb sind saubere Einspritzdüsen mit einem ordentlichen und gleichmäßigen Sprühbild, extrem wichtig. Hapert es da schon kann man den ganzen Rest vergessen. Läuft der Motor im Benzin Betrieb schon nicht gut, wird man eine gescheite Anpassung im LPG Betrieb kaum bewerkstelligen können.

Kann der Motor später dann auch noch kräftig ausatmen, dann macht der ganze Kram bestimmt noch mal extra Spaß. Mal sehen was so kommt wenn er noch mal auf den Leistungsprüfstand darf. Die einhergehende Mehrleistung ist nur ein Nebenprodukt, mir geht es nur um eine bessere Kraftstoffeffizienz. Derzeit liege ich im drittel Mix bei Werten um die 17 Liter LPG, bei gleicher Fahrweise waren es vorher 20 - 22 Liter. Im Zugbetrieb mit einem schweren Anhänger hinten dran merkt man die Veränderungen relativ deutlich, vor allem im unteren Drehzahlbereich gab es einen ordentlichen Leistungszuwachs.

Ein Additiv für die Ventile, diese angeblich total nutzlose und nichts bringende Geschichte, die dann auch noch Geld kostet, egal ob es Sinn macht oder auch nicht. Da kann ich nicht drauf antworten, denn ich habe ein voll sequentielles Additiv System, nicht das so was auch wieder falsch ist und die Gemüter andere berührt! Wenn andere was nicht wissen ist mir das egal, ist ja schließlich mein Motor und mein Verbrauch um den es hier geht. In diesem Bereich gibt es jede menge Unwissenheit, falsche Interpretationen und unsinnige Aussagen. Wer nicht weiß wie hier was funktioniert sollte wenigstens nicht alles nachplappern, was er mal irgendwo gehört hat.

Das Additiv selber hat keine schmierende Wirkung, erst das Produkt welches letztendlich aus der Verbrennung entsteht, bewirkt etwas. Das Zauberwort heißt hier Pottasche und die Pottasche sorgt dafür das es beim Auslassventil nicht zu Microverschweißungen kommt, dem sogenannten Pitting. Am Einlassventil bewirkt das Zeug überhaupt nichts, es sei denn man mischt sich seine eigene Brühe zusammen und gibt ein wenig 2T-Öl mit hinzu. Ob ich das mache oder nicht, dass tut nichts zu Sache, was es möglicherweise bringt, dass könnte man durch schlaues nachdenken selber heraus bekommen.

Schnell fahren?? Bei 207 km/h ist eh Schluss, denn ab da wird ab geregelt, dann liegen auch nur 3760 U/min an, viel Drehzahl ist das nicht. Mit 200 Sachen in einem Expedition über die Autobahn zu brettern ist ohnehin Schwachsinn, ich mache so was in jedem Fall nicht. Ein Expedition ist zum fahren da, nicht zum brettern. Lustig ist dagegen andere damit zu überraschen wie schnell so ein Eisenross das weite suchen kann. Den Staub schlucken dann die anderen, man selber ist dann aber schon lange am Horizont verschwunden.

Bei schlechten Wetter und regennasser Straße habe ich kein Problem mit meinem Gripp, noch bekommen die breiten Schlappen die Leistung problemlos auf den Boden übertragen. Ob das bei noch höherer Leistung auch so bleibt weiß ich noch nicht, aber ich werde es ja sehen wenn es so weit ist.

Leistung ist durch nichts zu ersetzten, es sein denn durch noch mehr Leistung.

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Zuletzt bearbeitet von Wanne V8 am 17.04.2018 21:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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zrx-till



Anmeldungsdatum: 21.11.2017
Beiträge: 35
Wohnort: Salzgitter

BeitragVerfasst am: 17.04.2018 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Genau richtig. Bei Motoren mit Einspritzung wird das Benzin- Luftgemisch
durch das Steuergerät gesteuert.

Im Bezug auf Motoren mit Vergaser (das ist eigentlich meine Domäne)
ist das mit dem mageren Gemisch richtig. Da muss man schon
ganz genau schauen, wieviel mehr Luft so ein Sportluftfilter ansaugt
und wieviel größer die Vergaserdüsen sein müssen. Oder ob man
die Nadel höher hängt, etc. Ich sage nur 40er IDF Weber-Vergaser
auf einem 12 Zylinder E-Type. Das kann schon mal graue Haare
wachsen lassen.

Gibt man den heutigen Motoren mehr zu futtern, kommt im gewissen
Rahmen auch mehr Leistung raus. Durch das mehr an Luft kann das
Steuergerät im Bedarfsfall ja auch mehr Benzin dazugeben. Ob das
natürlich gleich im 2-Stelligen PS-Bereich liegt, kann ich nicht unterschreiben. Würde mich aber trotzdem mal interessieren....
.... aber dafür gleich ne teure Leistungsmessung machen.... neeeee.....

@Jörg

Fächerkrümmen werden meiner Meinung nach überschätzt und Kosten
fast ein Ölfeld. Bei Fächerkrümmern geht es ja in erster Linie darum,
die Inteferenz zu erhöhen bzw. den Gegendruck im Krümmer zu
reduzieren. Was ja dazu führen soll, dass nur doch wenig Abgas
im Zylinder bleibt und der Kolben weniger Kraft für den Ausstoß
der Abgase benötigt.

Und das ist nicht einfach !!!

Zusammen mit meinem besten Schrauberkollegen haben wir für
unsere Motorräder schon unzählige Krümmer selbst gebogen und
geschwießt. 4 in 1, 4 in 2, 4 in 2 in 1, etc. Mit Interferenzrohren oder
großem Sammler. Wir habe da echt schon alles ausprobiert und über
die Jahre zwar viel Erfahrung gesammelt aber auch tausende Euro
versenkt.

NIE hat das wirklich zu einer auffallenden Leistungssteigerung
geführt ! Und immer war nach einer Neukonstruktion das gesamte
Vergasersetup im Ar*** oder wir mussten die Kennfelder für die
Einspritzung ändern. Stellenweise sind wir noch nicht einmal an
die Serienleistung herangekommen.

Ich will damit sagen..... Fächerkrümmer, anderer Auspuff, hin oder her.
Da wird im Katalog immer viel versprochen und wenig gehalten.
Gerne werden da fingierte und frei erfundene Leistungskurven abgebildet.
Sowas muss also von jemanden gebaut werden, der sich damit RICHTIG
auskennt !!!!

Halt mich da mal auf dem Laufenden. Leistungsmessung könntest
du ja beim Andre Schmale machen. Das ist ja quasi gleich bei dir um
die Ecke. Ich war vor ein paar Jahren mal mit einem Kumpel und
seinem RS6 hin. (Allradprüfstände gibt es bei uns leider nicht an
jeder Ecke)

Grüße Till
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 626
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 17.04.2018 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

@Till

Eine zweistellige Leistungssteigerung soll es bei dem K&N Air Intake System nicht geben, laut Prüfstandausdruck sind es bei einem F-150 mit dem identischen Motor um die 9,7 PS. Also wird großzügig auf 10 PS hochgerechnet, mit Kommastellen zu spielen bringt eh nichts. Der große Unterschied ist halt der Luftdurchlass gleich am Ansaugdämpfer vom Luftfiltergehäuse, denn die Öffnung ist deutlich kleiner als der Rest vom Ansaugsystem.

Die deutliche Einsparung bei gleicher Fahrweise ist ja kein Hirngespinst, dass was an Verbrauchszahlen in meinem Büchlein steht ist für mich auschlaggebend. Beim Benzinverbrauch bin ich bei sorgfältig ausgeliterten 12,4 Liter gelandet (nur Landstraße und Autobahn), beim LPG Verbrauch liege ich im Mischbetrieb bei um die 17,2 Liter.

Große Erwartungen an den Fächerkrümmer stelle ich nicht, aber wenn ich sehe wie der langgezogene Eisenklumpen da an meinem Motor aussieht, und wie mickerig die Dimensionen davon sind, dann kann ich mir schon gut vorstellen das es gewisse Unterschiede im unteren Teillastbereich geben wird. Leistung obenrum ist für mich kaum von Interesse, ist sie da freue ich mich natürlich.

Die Rohre der Fächerkrümmer sind nicht alle gleich lang, aber der Durchmesser ist bis zum Sammelpunkt identisch. Die Enden der Rohre landen über die Sammelvorrichtung in der großen Öffnung die zum KAT weiter geht, ich denke mal das dort der entscheidende Unterschied zum tragen kommt. Ich hatte mal eine Honda CBX 1000, ein Motorrad mit 6-Zylinder Motor und 6-1 Auspuffanlage, der Sammelpunkt der Krümmer Rohre hat damals gleich ausgesehen.

Der originale Krümmer ist ja nicht gerade groß und alle Zylinder beeinflussen sich gegenseitig, da gönne ich mir einfach mal den Spaß und probiere aus was so geht. Die Stehbolzen sehen alle noch gut aus, die Muttern dürften sich mit gutem zureden und geeignetem Werkzeug greifen lassen. Ob sich die Stehbolzen direkt mit herausschrauben lassen weiß ich nicht und falls nicht ist das auch kein Problem, denn das passende Ausdrehwerkzeug und neue Stehbolzen sind bereits bestellt. Reißt was ab, auch kein Problem, Loch reinbohren und links Ausdreher einsetzen, raus ist das alte Teil.

Die Krümmer kosten nicht wer weiß wie viel, mit Versandkosten, Exportkosten, Mehrwertsteuer und so weiter, komme ich auf knapp 211 Euro. Neue Dichtungen und 4 Bolzen für die Befestigung der Auspuffrohre liegen mit bei.

Ich will eh die Lambdasonden wechseln, da demontiere ich lieber die Auspuffanlage und kann die alten Sonden mit gescheitem Werkzeug ausbauen.

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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 397

BeitragVerfasst am: 18.04.2018 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Grundkurs in Physik -Energie-
Es gibt nur 2 Möglichkeiten die Energie des Motors zu erhöhen.
1. Wenn hinten mehr raus soll, muss vorne mehr rein.
Da er aber weniger verbraucht, bleibt nur 2.
2. Eine größere Differenz zw. der Verbrennungsenergie und der Abgasenergie.
Die Leistung ist genau diese Differenz. Entweder muss die Verbrennung heißer werden, oder ich muss bei Kolben runter nach der Zündung dem System mehr Wärme entziehen. Eine Mischung aus beidem geht auch.

Zitat:
Genau richtig. Bei Motoren mit Einspritzung wird das Benzin- Luftgemisch
durch das Steuergerät gesteuert.

Wenn durch den Filter mehr Luft einströmt, müsste dann ja auch die Einspritzung erhöht werden, da die Luftzufuhr nicht geregelt werden kann. Dann verbraucht er aber nicht weniger.

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 626
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 18.04.2018 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Bei 1 und 2 kommt oft noch die 3........
Ob ich jetzt richtig stehe weiß ich nicht, worum es aber geht ist das bessere Drehmoment, dass bringt dann auch die Einsparung. Den Grundkurs kannst du dir sparen, so lange man die Nummer drei in deiner Auflistung nicht findet. Unter drei müssten dann so Sachen stehen wie Kennlinien, Zündfrühverstellung, besseres Drehmoment, bessere Kraftstoffausnutzung. Er verbraucht weniger weil das Drehmoment höher ist und man entsprechen weniger gas geben muss um den gleichen Vortrieb zu erhalten.
Ich liebe den Punkt 3, denn genau der bringt den Unterschied.

Ein Expedition mit 2-Ventil Motor lebt weder über den Punkt mit hoher Drehzahl, noch ist der Punkt mit Leistung irgendwie wichtig. Womit der große Metallklumpen aber leichtfüßig umzugehen weiß, dass ist ein sattes Drehmoment und das schon im Drehzahlkeller. Mindestens 90% des maximal verfügbaren Drehmoments liegen in einem Bereich von 1850 - 4200 U/min an, die Kurve ist also praktisch platt wie ein Kuhfladen. Ohne das Air Intake System waren es schon 500Nm, also ein großer Happen mehr wie in Serie üblich. Drehzahl brauche ich beim fahren nicht und nur selten kommt der Drehzahlmesser über die 2000er Marke. Mit 110 km/h auf der Autobahn und es kommen irgendwelche nicht all zu starken Steigungen, na und dann kommen sie eben. Da erfolgt nichts mit Runterschalten, oder gar eine Drehzahlerhöhung, es wird einfach nur ein bisschen mehr Gas gegeben und die Steigung verschwindet sang und klanglos im Rückspiegel.

Mir gehen hektisch schaltenden Getriebe mächtig auf die Nerven, ich brauche keine 8 Gänge um mein Fahrzeug zu bewegen. Ich will ruhig und entspannt fahren, immer jede menge Reserven haben und bei Bedarf auch mal die Wildpferde galoppieren lassen. Alles das verkörpert der Triton V8 Motor mit seiner 2-Ventil Technik und seinen 5,4 Liter Hubraum. Das da hin und wieder mal ordentlich Briketts verfeuert werden ist die andere Seite der Medaille, entweder kommt man damit zurecht, oder man kauft sich ein kleines Sparauto. Hat meine 4-Gang Automatik auch einen Knackpunkt? Ja hat sie! Bis etwa 70 km/h komme ich nur bis zum dritten Gang, die 4. Stufe gibt es bei knapp über 70 km/h.

Meine Motorsteuerung wurde umprogrammiert auf eine 98 Oktan Einstellung für den LPG Betrieb. Die LPG Info bekommt die Motorsteuerung über das Gassteuergerät, welches auch mit der OBD Steckdose verbunden ist. Im Benzin Betrieb läuft der Motor in einer 95 Oktan Einstellung, einen höheren Wert kann man nicht einspielen, ohne die Steuersequenzen komplett umschreiben zu müssen. Die Daten für die 95 und 98 Oktan Umstellung habe ich aus den USA, von einer Firma die sich auf LPG Umbauten bei den Triton Motoren spezialisiert hat. Die Kennfelder werden halt verschoben, die Zündfrühverstellung macht den großen Unterschied. Alles zusammen ergibt eine höhere Leistung, ein höheres Drehmoment, eine bessere Kraftstoffausnutzung und eine geringeren Verbrauch. Wie das genau realisiert wurde weiß ich nicht, sobald die Kraftstoffpumpe abschaltet ändern sich die Werte. Verbaut ist eine KME Nevo Pro, mit allem möglichen Firlefanz und sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten. Die Gasanlage stelle ich selber ein, denn für eine gründliche Einstellung benötigt man entsprechend Zeit und Zeit ist meistens der Faktor den die Autogas Firmen selten haben. Da geht es nur darum das die Anlage läuft und die OBD Lampe nach Möglichkeit nicht leuchtet. Was bringen aber die ganzen Standarteinstellungen wenn das Steuergerät deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Bei mir sind die Einstellungen von Leerlaufdrehzahl bis hin zu einem Bereich von 5000 U/min optimiert. Man muss die Benzin Karte und die Gas Karte halt mehrfach einfahren und immer wieder die Bezugspunkte verschieben, eben so lange bis beide Bereiche eine weitest gehende Deckung bieten. Ich bemerke keinen Unterschied beim Gas, oder beim Benzin Betrieb. Ab einer gewissen Drehzahl wird darüber hinaus zusätzlich Benzin mit eingespritzt, diese Drehzahl erreiche ich aber auch nur mit dem Fuß in der Ölwanne, also dann wenn ich die Wildpferde mal so richtig galoppieren lassen will.

Was soll ich in Deutschland bei einem Expedition mit einer Einstellung für 87 Oktan Benzin, das ist genau so sinnlos wie die 91 Oktan Geschichte von meinem Ford Windstar. Bei einer 9:1 Verdichtung kann man problemlos die letzte Plörre verfeuern und trotzdem setzt der Motor das zugeführte Gesöff brav in Leistung und Drehmoment um. Es ist doch auch gerade die niedrige Verdichtung in Kombination mit dem großen Hubraum die hier zum tragen kommt und dann noch die Tatsache das es sich um einen Saugmotor handelt der vernünftig einatmen kann und zu einem späteren Zeitpunkt auch noch großzügig ausatmen. Alles was brennt kann man hier verfeuern, unter anderem auch problemlos ein E-50 Mischung mit Bioethanol.

Leider ist der Abverkauf von E-85 eingestellt worden, die Alkoholmischung kann ich mir nun leider nicht mehr so einfach herstellen wie früher. Als Alternative schütte ich dann schon mal Kaminethanol zusammen mit Benzin in den Tank. Das Ergebnis ist eine extrem saubere Verbrennung und besonders gute Abgaswerte, die selbst ein hartgesottener TÜV Prüfer nur selten zu Gesicht bekommt.

Bei mir klingelt es also nicht im Motor, sondern eher in der Geldbörse. Nur ein sauberer Motor ist aber in der Lage das optimale Ergebnis zu liefern, wenn es da aber schon hapert, dann kann man sich jeden weiteren Schritt eigentlich sparen. Mein Motoröl ist nach 10.000km Laufleistung gerade einmal hellbraun und sieht von der Farbe her aus wie Kandiszucker. Sind das auch wieder Punkte die zu einer 1 - 2 - 3 Regel passen? Mit Sicherheit nicht, es sei denn es ist meine eigene 1 - 2 - 3 Regel.

_________________
2002er Ford Expedition, Eddie Bauer Edition, 5,4L Triton V8, 2WD, 275/60/R17, Air Ride System, 3,55er Achse mit Limited Slip, 3,5t AHK.
KME NEVO Pro Gasanlage, Hana Gold Ventile, 103L Gastank, Prins ValveCare Elektronik + Sequentielle Additivzuführung mit 8-Fach Verteiler + nachfüllbare Additivflasche
Leistungssteigerung durch Programmierung auf 98 Oktan (ca. 300PS / ca. 500Nm)
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dirk68



Anmeldungsdatum: 30.04.2016
Beiträge: 397

BeitragVerfasst am: 19.04.2018 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich liebe den Punkt 3, denn genau der bringt den Unterschied.


Zitat:
Unter drei müssten dann so Sachen stehen wie Kennlinien, Zündfrühverstellung, besseres Drehmoment, bessere Kraftstoffausnutzung.

Das fällt alles unter Punkt 2. Man ändert die Art der Verbrennung und somit die Differenz der Energie. 1L Benzin hat ca. 9kWh Energie.
Motor 4L / 6 Zylinder = 666,6 ml/Zylinder.
Einspritzverhältnis ca. 16 zu 1 macht 41,6ml Benzin.
0,0416*9000=374,4 Wh = 1347840 Ws =1347840 Nm. Diese Energie entsteht bei der Zündung eines Zylinders. Wenn alle 6 einmal gezündet haben, sind das 1816672665600 Nm.
Davon ziehst die ziehst du jetzt die Energie der Abgase am Auslasskrümmer ab und hast die Energie, die der Motor abgibt. PI mal Daumen.

Also wird durch deine Punkt 3 die Verbrennung verbessert. Es wird also mehr Energie freigesetzt und somit ist die Verbrennung heißer.

_________________
U2 Bj. 99 SOHC, Prins Gasanlage, Ebersbächer Standheizung, Automatic Head Light.
Corsa B Automatik Bj. 95
Honda GL500 Silverwing Bj.83
Staub PP3B Bj. 59

Neuwagen sind langweilig.
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