Allrad in der kurzen Untersetzung

Aktuelle Diskussionen zu Motoren und Getrieben
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Krümelmonster
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Allrad in der kurzen Untersetzung

Beitrag von Krümelmonster »

Moin,

ich hab da mal ne Frage:
Wie problematisch ist die Verwendung der 4x4-Low-Funktion (ohne Frontantrieb -> brown wire modus) auf längeren Strecken?
Ich ziehe sehr häufig Anhänger und auf 4x4low ist das bei Steigungen, beim Anfahren oder auf losem Untergrund recht genial. Allerdings dreht der Motor bei 80 km/h dann auch bei 3500 1/Min.

Kann die Mechanik das längerfristig ab, oder ist einem dabei schon irgendwas um die Ohren geflogen?

Ich habe bei irgendwelchen Tipps und Tricks gelesen, dass man das auch so umprogrammieren kann, dass man von 4x4low zurück in "normal" auch während geringer Geschwindigkeit schalten kann.
Weiß da einer über Vor- und Nachteile zu berichten?

Wäre insofern nicht schlecht, dass ich in 4x4low beispielsweise anfahre und dann auf normal schalte.

Danke für konstruktive Antworten.
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guidolenz123
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Beitrag von guidolenz123 »

Schalte doch lieber ohne 4x4slow auf 2.
Da hast Du eine Gang-Begrenzung ohne das VTG zu strapazieren.
Einfach maL so vor mich hingedacht...ohne Gewähr.
Gruß Guido
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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Das macht keinen Sinn.
Ich will ja nicht die maximale Geschwindigkeit begrenzen, sondern Motor und Getriebe beim "Anziehen" entlasten, sprich, der Motor muss viel weniger arbeiten in 4x4low als in der Normalfahrstufe. Das Getriebe ebenso.

Wenn du mal die Möglichkeit hast, fahr mal auf Rasen oder einen Acker, oder so. Oder an eine starke Steigung.
Dann fahr mal im "Normalmodus" an, von mir aus auch auf "2" und dann mach das Ganze noch mal auf 4x4 low.
Dann solltest du eigentlich merken, worum es mir geht.

Aber trotzdem danke.
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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Oder anders ausgedrückt:
An einer starken Steigung oder mit schwerem Anhänger (oder s.o.) merkst du sofort, wie sich Motor und Getriebe quälen (Getriebe wahrscheinlich mehr).
In 4x4low hast du das Gefühl, da ist kein Hindernis.
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guidolenz123
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Beitrag von guidolenz123 »

Wie Du untersetzt, ob mit 4x4 slow oder nur in denn Zweiten gehst, dürfte für Hängerbetrieb auf Strasse gleich sein.
Ich denke ,dass das VTG empfindlicher ist ,als eine kleine Getriebestufe.
Gruß Guido
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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Definitiv nein. Probier es aus!
Es ist auch insofern egal, ob du deinen Wahlhebel auf D, 2 oder 1 stellst (nur R macht einen Unterschied ;-) ). Das Drehmoment/Übersetzungsverhältnis ist in der jeweiligen Über-/Untersetzung immer gleich!
Sonst könntest du ja 4x4low auch komplett weglassen.

D, 2 oder 1 reagiert also bei "Normal" oder 4x4low immer genauso, als wenn du auf "D" lässt.
2 und 1 sind dazu gedacht, dass Hochschalten des Getriebes zu verhindern, um bei Bergabfahrten die Motorbremswirkung nutzen zu können, was ab einem gewissen Gefälle in D nicht mehr funktioniert. (So ist zumindest mein Wissens- und Erfahrungsstand.)
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Rommelino
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Beitrag von Rommelino »

1. Die Stufe 2 nutzt den 1 Gang nicht, wollte ich nicht unerwähnt lassen.

2. Des Weiteren ist natürlich ein Verschleiß am VTG wenn Du permanent im 4x4 Slow fährst, die Frage ist für mich warum man dauerhaft im Slow-Modus fahren muss. An Steigungen und auf unbefestigtem Untergrund klar aber auf normaler Strasse sehe ich den Sinn nicht.

Mal Abgesehen davon das der Ex wie wir alle wissen kein Lastenesel ist.
Gruss Olaf

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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Also, dass der Ex kein Lastenesel ist, wollte ich hier nicht schon wieder diskutieren! ;-)

Wenn du an die maximale Anhängelast gehst (also z.B. einen beladenen Autotrailer hinter dem Ex hast, merkst du ganz schnell die Unterschiede, ob du in "normal" oder 4x4low anfährst (wohlgemerkt: nur Heckantrieb!)
Das Problem ist dann natürlich, von 4x4low wieder in "normal" zu kommen. Das geht ja bekanntlich normalerweise nur, wenn man wieder anhält. Und wenn die Möglichkeit nicht besteht, muss man halt ein paar Meter mit max 80 km/h in 4x4low fahren.

Ich habe auf der anderen (Internet-)Seite noch mal nachgelesen. Da steht zwar der Hinweis, dass man es umprogrammieren kann, dass man auch während "der Fahrt" von 4x4low in "normal" zurückschalten kann. Es steht aber nicht, wie man das programmiert.
Ausserdem würde mich dann interessieren, wie materialbelastend das Umschalten im Fahrbetrieb ist und ab welcher Geschwindigkeit man das besser lassen sollte, bzw. es vielleicht automatisch nicht mehr geht.
(Muss ich erwähnen, dass zumindest mir klar ist, dass man im Fahrbetrieb nicht von "normal" in 4x4low schaltet, sofern es denn geht?!)

Und, schon wieder was gelernt! Das auf Stufe 2 der 1 Gang übergangen wird, war mir nicht klar. Ergo macht es noch weniger Sinn, im Anhängerbetrieb auf 2 zu schalten, beim (vorm) Anfahren.
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Wolfgang G.
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Beitrag von Wolfgang G. »

Der Sinn deiner iniziierten Diskussion erschliesst sich mir nur wenig.

Hier schon oft beschrieben:

Stufe 1 : Getriebe ist im 1.Gang blockiert.
Harter Griff (Gelände), bis ca. 77km/h bei Drosselklappe offen.

Stufe 2 : Getriebe im 3.Gang blockiert.
Sanfter Einsatz,z.B. in rutschigem Gelände.Zum Anfahren "gut gas geben".Bremst wenig bei starkem Gefälle.

4x4low:
Hartes Schalten bei Einsatz,schweres Gelände,schweres Boot aus dem Wasser ziehen usw.Gute Bremswirkung bergab.
Schalten nur unter 4km/h,da Mechanik geschaltet wird.

Gott sei Dank ist das Schalten durch Elektronik an die Geschwindigkeit unter 4km/h gebunden ,sonst würden die Zähne im VTG fliegen.

Meine Meinung:
auch mit Hängerlast in "D" anfahren(schaltet ab Stufe 1 hoch )und O/D ausschalten ,um Hin-und Herschalten bei höherem Tempo zu vermeiden.



Wolfgang
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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Wolfgang,

ich will nicht rumstänkern! Aber hast du meine Eingangsfrage(n) gelesen?

Vorrangig wollte ich wissen, wie empfindlich das Verteiler-/Untersetzungsgetriebe ist!
Fliegt es mir bei "häufigem Dauereinsatz" zeitnah um die Ohren, oder ist es stabil genug, um das quasi genauso auszuhalten, als wenn ich in der normalen Übersetzung fahre?

Des Weiteren wollte ich wissen, ob jemand weiß, wie man die Elektronik umprogrammieren kann, dass man auch während der Fahrt von 4x4low wieder in 4x4auto wechseln kann und bis zu welcher Geschwindigkeit das möglich ist (da scheint dein 4 km/h-Hinweis mal eine Frage zu beantworten. Wobei ich verunsichert bin, ob es das beantwortet, was ich gefragt habe).

Alles andere hat sich aus der Diskussion ergeben und war nicht Bestandteil meiner Frage.
Ich habe wohlweislich geschrieben "konstruktive Hinweise"! Das alle abraten, mit dem Ex Anhänger zu ziehen, habe ich umfangreich (quasi in jedem Thread, der sich mit Anhängerziehen befasst) lesen können.

Wenn einer zu diesen Fragen die Antwort nicht weiß, sind abgenervte Vorwürfe deiner Art keine Hilfe!

Danke.
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Wolfgang G.
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Beitrag von Wolfgang G. »

Na ja,ältere Autofahrer wissen noch wie sich das so anfühlt mit dem Schalten am nichtsychronisiertem Getriebe.


Wolfgang
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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Wolfgang G. hat geschrieben:Na ja,ältere Autofahrer wissen noch wie sich das so anfühlt mit dem Schalten am nichtsychronisiertem Getriebe.


Wolfgang
Ich bin zwar alt, aber die Erfahrung fehlt mir. ;-)
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kadze
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Beitrag von kadze »

Nach all dem was hier gefragt und dazu geantwortet wurde und aus eigener Erfahrung: Ich würde es lassen.
Gruß Gregor (kadze)

„Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“ Heinrich Nordhoff
ehemals 2000er SOHC, jetzt FZJ80 + XP 4 V8
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Krümelmonster
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Beitrag von Krümelmonster »

Danke,

hat mir Thomas auch gerade nahegelegt. Lasse ich.

Bleibt nur noch die Frage der Dauerbelastung.
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Rene13051
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Beitrag von Rene13051 »

Bleibt nur noch die Frage der Dauerbelastung.
Womit wir wieder bei dem Thema sind = Der Ex ist kein Lastesel.
Und wenn das Licht hinter Dir dunkel wird, ist es nicht Dein Schatten ...
http://www.youtube.com/watch?v=OTlwbCVvbFY
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