SOHC Zylinderkopfdichtung wechseln oder verschrotten

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Rene13051
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Beitrag von Rene13051 »

Dann machste unten um die Kette auch nen Kabelbinder so das die da nicht verrutschen kann, nimmst die Nocke hoch drehst 90° nach rechts (in Fahrtrichtung links) und legst die da ab, dann kannste den Kopp runter nehmen, die alte Dichtung samt Reste entfernen und den Kopp zum planen geben.

Dann die neue Dichtung wieder druff, den Kopp druff und die Nocke wieder 90° in die andere Richtung gedreht und eingelegt.

Unten Kabelbinder ab, oben Kabelbinder ab, alles zusammen gebaut und dann sollte er wieder schnurren ohne Ölleck ...

Das ist dann mal meine Vorgehensweise als Ossi und angeblicher Laie der keine Ahnung hat wie einige hier im Forum ja über mich denken.

Andere Idee wäre noch (muss ich aber erst abklären) :

Ick quatsch morgen mit meinem "Chef" und wir kommen zu Dir gegen Unkostenpauschale und holn den Kopp runter nehmen den mit zum planen und setzen den dann bei Dir wieder druff, oder kommen mit Trailer und nehm die ganze Kiste mit.

Oder Du schaukelst mit dem Teil im Notmodus zu uns (290 km), machst 3 Tage "Urlaub" in Berlin und fährst wieder heim mit geplantem Kopp und neuer Dichtung.

Aber wie erwähnt dass muss ich morgen erstmal abklären.
Und wenn das Licht hinter Dir dunkel wird, ist es nicht Dein Schatten ...
http://www.youtube.com/watch?v=OTlwbCVvbFY
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Biff
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Beitrag von Biff »

Oups, muss die Nockenwelle ab damit man an die Zylinderkopfschrauben kommt, oder warum? :oops:

Ich fahr schon fast 2 Jahre auf 5 Pötten durch die Repuplik. :lol:
Nur zurzeit keine Autobahn mehr da das Radlager vorne Rechts lärmt wie Sau - fürchte dass dat demnächst komplett die Biege macht.
Wollte das aber erst machen wenn klar ist das ich den Motor irgendwie selbst wieder hinbekomme,
weil dem Schrotti nen neues Radlager schenken wäre ja auch uncool.

Das Angebot klingt schwer geil!
Problem beim "machen lassen" ist halt die Kohle....
Gruß, Biff

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Rene13051
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Beitrag von Rene13051 »

Na um alle Reste weg zu bekommen wäre schon besser wenn die Nocke raus ist, ich weiß jetzt nicht genau wie die Dichtung aussieht aber die letzte die wir gewechselt haben war mit der "Kurve" unter der Nocke, daher mußte die raus oder beim SOHC geht sie oben drüber, weiß ich jetzt nicht so genau.

Ich hatte nur gerade den Motor V8 vom F150 vor Augen, den hatten wir ja komplett zerlegt.

Das mit dem Angebot müßte ich eh erst fragen, von daher war es nur ein nieder geschriebener Gedanke von mir, sorry.
Kann auch sein das der "Chef" nein sagt, dann hätte sich das eh erledigt.

NS:

hab gerade gesehen, ist ja ne feste gerade Dichtung, also sorry für das "raus nehmen" der Nocke.

Bild

Edit:

Und zum Thema Ablagerungen an Ventilen, lies Dir das mal durch
https://de.wikipedia.org/wiki/Motorschaden

Da ist fraglich ob es wirklich reicht die Kopfdichtung zu wechseln und dann evtl. als nächstes ein Motorschaden ins Haus steht.

Wir haben gerade erst zwei VW Touran da gehabt die wegen Verkohlungen an Ventilen einen Motorschaden hatten.
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Biff
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Beitrag von Biff »

.....aber die letzte die wir gewechselt haben war mit der "Kurve" unter der Nocke,.....
:?
Wie "unter der Nocke"?
Ich kenne eigentlich nur Kopfdichtungen die in etwa so aussehen wie auf deinem Bild.
Aber ne ZKD hat doch mal so garnichts mit der Nockenwelle zu tun,
oder meinst du die Ventildeckeldichtung?
Allerdings sollte es nach meinem Verständnis auch da unmöglich sein das etwas der Nockenwelle im Weg ist...?

Hier ist ein Bild vom 4.0 SOHC ohne Deckel:
http://s432.photobucket.com/user/cruzro ... 9.jpg.html

Die Ablagerungen an Kerze und Ventilen kommen durch das Öl was in den Zylinder läuft, das ist eigentlich ziemlich klar denke ich,
hab mich nur gewundert warum sich der Rotz ausschliesslich an diesen 3 Punkten ablegt.
(Dein Link führt zum Motorschaden Wiki)

P.S.: Es wäre ja schon ganz großes Kino wenn ich dort trocken schrauben könnte und mir jemand mit kompetentem Rat zur Seite steht falls ich mal nicht weiter komme.
Gruß, Biff

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Rene13051
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Beitrag von Rene13051 »

Der WIKI Link mit dem Motorschaden ist schon richtig, wie ich auch geschrieben habe, hatten wir erst zwei VW bei uns die auch "nur" ein paar Verkohlungen hatten und dann war es Motorschaden.

Daher auch die Frage, lohnt sich ein Dichtungswechsel in der Hoffnung das dann alles wieder ok ist oder folgt als nächstes der Stillstand.

So wie Du ganz als erstes geschrieben hast, müssen auch neue Ventile rein etc.pp und nicht nur mal schnell die Dichtung wechseln.
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Biff
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Beitrag von Biff »

Kein Plan ob man die Ventile einschleifen muss, Kompressionsbild war OK.
Die Ablagerung sind nur oben auf den Tellern drauf...
Wie ne Schokotorte. :lol:

Wird sich dann zeigen wenn man den Kopp in der Hand hat.
Wäre halt nur doof da die NW ja ab muss um die Ventilsitze einzuschleifen, dh die Steuerzeiten sind spätestens dann ziemlich sicher verstellt :x
Aber ich habe Hoffnung dass es reicht den Brennraum am Kopf einmal mit ner Nylonbürste oder so sauber zu schrubben und gut is...
Gruß, Biff

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kadze
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Beitrag von kadze »

Wie auch immer du dich entscheidest Biff, eine kurze Doku hier wird immer sehr gerne genommen.
Gruß Gregor (kadze)

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Biff
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Beitrag von Biff »

kadze hat geschrieben:Wie auch immer du dich entscheidest Biff, eine kurze Doku hier wird immer sehr gerne genommen.
Ja ich muss eh ständig Fotos machen um nachher zu sehen was wo hingehört. :oops:
Hältst du die anvisierte Vorgehensweise denn für machbar?
Gruß, Biff

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Beitrag von Rene13051 »

Die Ventilschaftdichtungen musst Du dann auch gleich mit tauschen

Bild
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kadze
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Beitrag von kadze »

Wir kennen uns nicht, von daher kann ich keine fundierte Meinung äußern. Ich würde jedoch gerne sehen, wie man den Zylinderkopf in eingebautem Zustand wechselt. 2 x 90° auf die 8 + 2 Zylinderkopfschrauben nach fest fand ich in ausgebautem Zustand und mit gutem Werkzeug schon extrem kraftraubend. Ich bin aber auch eine Büro-Kadze ... :lol:
Vom Nockenwellenantrieb reden wir hier nicht. ;)
Gruß Gregor (kadze)

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Rene13051
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Beitrag von Rene13051 »

Motor raus ist natürlich die beste Option zumal man dann auch noch andere evtl. vorhandene Schäden sehen kann, aber wenn man nur in der Hauseigenen Garage rumbasteln kann und sich mit allem möglichen behelfen muss kann man nur Glück wünschen.
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Biff
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Beitrag von Biff »

Also um die Kopfschrauben mache ich mir am allerwenigsten Sorgen. :wink:
Nur die Steuerzeiten halten mich noch davon ab die Baustelle aufzumachen,
es soll sich alles verstellen sobald man das Ritzel oben löst und das lässt sich auch unter keinen Umständen verhindern - so sprechen die Weisen....
Rene13051 hat geschrieben:Motor raus ist natürlich die beste Option zumal man dann auch noch andere evtl. vorhandene Schäden sehen kann, aber wenn man nur in der Hauseigenen Garage rumbasteln kann und sich mit allem möglichen behelfen muss kann man nur Glück wünschen.
Ruderst du etwa zurück?
Gruß, Biff

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Rene13051
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Beitrag von Rene13051 »

Ruderst du etwa zurück?
NÖ, warum ?
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Biff
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Beitrag von Biff »

Naja "...kann man nur Glück wünschen" heisst ja soviel wie "das wird eh nix!" oder "kann man machen, wird dann halt kacke!" :lol:
Gruß, Biff

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Beitrag von Rene13051 »

Das Unmögliche kann Möglich werden :P

Und mit "Glück wünschen" ist lediglich gemeint, dass ich das immer aus Sicht einer Werkstatt sehe 8)
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