wie den Explorer-Fachmann finden ?

...aber legal und anständig ist!
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Falk

wie den Explorer-Fachmann finden ?

Beitrag von Falk »

Heute kam ein Brief von meiner örtlichen Ford-Filiale.
Darin wurde mir mitgeteilt, dass sie den Betrieb am 15.8. (also von heut auf morgen :shock: ) schließen werden.
Ein Teil der Mitarbeiter gehen in das Stammhaus ein paar Orte weiter.
Darunter auch "mein" Meister, zu dem ich nun ein paar km mehr fahren muss, wenn irgendwas spezielles mal anliegt.
Den kenne ich nun schon recht lange, und habe den Eindruck, dass der sich beim Ford Explorer doch ganz gut auskennt und auch das notwendige Interesse für deren Technik aufbringt.

Wie sieht das aber aus mit "Explorer-Neueinsteiger" ?
Wie finden die den kompetenten Ford-Ansprechpartner der auch weiß von was er spricht ?
Oder auch ich selber. "Mein" Meister kann ja in drei Wochen auch zu Hause sitzen.
Der Ford-Betrieb selber ist sicherlich von untergeordneter Bedeutung.
Voraussetzung ist nur, dass sie wenigstens die technischen Unterlagen für den Explorer parat haben.

Viel wichtiger erscheint mir der Mensch, der am Explorer interessiert ist und auch in der Lage wäre etwas kompliziertere technische Probleme lösen zu wollen.

Also was wären da die richtigen Fragen auf der Suche nach so einem Explorer-Fachmann ?

Ich denke das das direkte fragen nach dem "Explorer-Spezialisten" im Autohaus schon mal nicht verkehrt wäre.
Der kann - wenn vorhanden - einem eventuell sogar die Fachliteratur für die jeweiligen Explorer-Typen zeigen.
Denn nur mit den Ersatzteilnummern auf der Ford-CD kommt man oftmals nicht weit.

Dann die Frage, ob derjenige selber schon privat einen Explorer gefahren hat ?
Ist eventuell nicht ausschlaggebend, zeigt aber, dass er sich schon mal etwas persönlicher mit der Technik vertraut gemacht haben muss.

Eventuell mal den eigenen Explorer zu einem Check (kostenlos ?) auf die Bühne fahren lassen und mal über Allradsysteme im allgemeinen und dem des Explorers im speziellen schwatzen ?
Setzt natürlich auch eigenes Wissen voraus.
Wenn nicht vorhande ist es auch egal - man ist ja lernfähig.

Fällt euch da etwas ein, wie man den "selbsternannten Explorer-Spezialisten" vom wirklichen Fachmann unterscheiden kann ?


Das ganze ist mit Sicherheit auch eine Geschichte vom geben und nehmen, bzw. wie ich in den Wald hineinrufe........usw.
Will sagen, die Chemie muss schon stimmen. Dann geht vieles viel einfacher und Probleme werden vom Explorer-Fachmann als Herausforderung angenommen und nicht als lästig.
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Crizz
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Beitrag von Crizz »

Die Universal-Lösung schlechthin habe ich leider auch nicht. Aber man sollte von der Werkstatt gleich die Finger lassen, wenn es einem so ergeht wie mir im April bei einer Probefahrt eines XP II.....

Ich fahr also zu dem Autohaus, stelle mich vor, man führt mich zum Fahrzeug und sagt mir, man habe den Wagen schonmal warmlaufen lassen ( aus ! ) - dabei zeigt man auf die Öldruckanzeige, die selbstredend nach dem Starten auf eine in etwa mittige Position fährt.

Ich hab mir nur gedacht "halt die Klappe, mal sehn was noch kommt..." - und schon folgte die näxte Schote : " Um den Wahlhebel der Automatik zu betätigen müssen Sie den runden Knopf im Wahlhebel hineindrücken " - soviel zum Thema "wo ist eigentlich der Overdrive......?"

Als näxtes : Licht an - den Schalter absichtlich weitergedreht, der Mitarbeite schließt die Tür, die Innebleuchtung geht nicht aus ( kann ja nicht ). "Oh, da müssen wir wohl noch die Türkontakte wechseln" war sein Kommentar ( und meiner war nur " ..und ich das Autohaus" ... )

Als er mir dann noch erklärte das die Nebelscheinwerfer nur zusammen mit dem Fernlich angehen hab ich ihn dann mal etwas aufgeklärt - angefangen bei den Fernlicht-Zusatzscheinwerfern....

Wer "so viel" Ahnung vom Explorer hat der schreibt auch Dinge auf die Rechnung, von denen er mindestens genausoviel Ahnung - auf jeden Fall weiß man bei solch groben Faux-Pas , das man dieser Werkstatt besser kein Fahrzeug anvertraut.

( Ich hab das ganze hier etwas abgekürzt, sonst wirds zu unübersichtlich... )
z.zt.leider ohne Explorer..... Historie : 90er XLT Shifter, 98er XLT, 2006er Eddie Bauer V8
Falk

Beitrag von Falk »

Na ja, das wäre sicherlich etwas schnell geschossen, von einem Verkäufer auf die technischen Fähigkeiten des Meisters zu schließen.

Von einem (Ford-) Verkäufer erwarte ich (leider) eigendlich gar nicht mehr, dass der sich über den Focus/Mondeo-Horizont - wenn überhaupt ! - weiter auskennt........... :?
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Crizz
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Beitrag von Crizz »

Ich bin da vielleicht ein wenig anspruchsvoll, aber ich persönlich halt lieber meinen Mund wenn ich keine Ahnung habe oder betone zumindest, das ich es nicht genau weiß.

Selbstsicherheit ist sicherlich eine Sache, aber alles hat seine Grenzen. Da es sich bei dem Verkäufer um den Junior-Chef des Autohauses handelte ging ich selbstverständlich davon aus, das er die von ihm vertriebene Marke kennt - oder sich zumindest schlau macht.

Gerade der Unterschied zwischen Öl-Temp. und Druck sollte geläufig sein, und ich glaub kaum das es von Ford so viele Automatikgetriebe mit Lenkradschaltung gibt, die über einen Druckknopf im Hebel verriegelt sind - oder ?
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Haggi
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Beitrag von Haggi »

Guter Verkäufer würd ich mal sagen - Die besten Verkäufer haben von dem eigentlichen Thema keine Ahnung und verkaufen über Emotionen!!
(Bin selber einer und hab keine Ahnung :lol: ) - Bei 80% der Interesenten hätte es geklappt und man hätte Ihm Sachkenntnis abgenommen - Pech für Ihn.
Aber das war ja nicht das Thema - problem ist wirklich die Streu vom Weizen zu trennen. Die meisten Werkstätten haben zwar vom Mondeo ne Ahnung (können halt die Module tauschen) aber wirklich mit Technik - Liebe und Sachverstand sind nur wenige ausgestattet.

Ich habe eine wahre Odysse hinter mir und trotz geben- geben und nochmals geben keine wirkliche Lösung gefunden. Die meisten haben nach kurzer Zeit gar keinen Bock mehr, den es ist mehr Arbeit als an einem Fiesta und das gleiche Verdient.

War das gleiche bei meinem Jaguar - da mußt ich sogar 130km zu einer Werkstätte nach München - der kannte sich aus und das hat man gleich gemerkt. Dem hat die Arbeit auch spass gemacht und das findet man einfach kaum mehr.

Ich kenn zwar welche, die sich mit US-Cars richtig gut auskennen aber denen ist der XP wieder zu poplig um sich damit abzugeben - Die machen lieber einen 68er Mustang von Grund auf neue als mir nen Scheinwerfer zu tauschen.

Wenn Ihr wisst, wie man die ideale Werkstätte findet - lasste es euch Patentieren und verdient damit richtig Asche!!!
Viele Grüße

Haggi
______________________________________
XP II - EZ 1996 - 4.0l OHV

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Crizz
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Beitrag von Crizz »

Also was "außergewöhnliche" Fahrzeuge betrifft kenn ich hier in der Gegend nur zwei Werkstätten bzw. Personen, die ich vorbehaltlos empfehlen kann.

Den einen kennt ihr selber, der ist schließlich Mit-Initiator dieses Forums, die andere Adresse ist Abel & Galatis in Ballersbach. Auf die bin ich damals auf Empfehlung gekommen, als ich Probleme mit meinem 71er Mach I hatte. Niemand hatte den vernünftig zum laufen gebracht, berall bin ich satt Kohle losgeworden ( bis zu dem Zeitpunkt 2500.- DM )- die hatten innerhalb einer knappen Stunde den Wagen perfekt am laufen und gekostet hatte mich der Spaß nen Fuffi ( Zündkondensator defekt ).

Die hatten zwar auch keinerlei Unterlagen, aber ein gutes Grundwissen von KFZ-Technik und den nötigen Enthusiasmus, das ganze anzugehen.

Von daher würde ich eher eine "kleine" freie Werkstatt in Erwägung ziehen als ein Autohaus - dort herrscht vorrangig der Drang zum Vrkauf, weniger zur Fehlersuche.

Von daher : unbedingt im bekannten kreis / freundeskreis umhören, wer wo welche Erfahrungen gesammelt hat. Einfach mal das Thema US-Auto in´s gespräch bringen, man ist wahrlich erstaunt Leute schon erlebt haben, denen man das zugehörige Auto nie zugetraut hätte.
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Skipper
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Beitrag von Skipper »

Ich glaube in einem Ford Autohaus wird man kaum noch Spezialisten treffen, welche sich mit dem Explorer auskennen. Selbst die jenigen welche die entsprechenden Weiterbildungen besucht haben, haben doch zu selten ein entsprechendes Fahrzeug zu reparieren.
Davon abgesehen arbeiten die meisten Werkstätten nach eine Neu gegen Alt Mentalität, dass man von reparieren kaum noch reden kann.
Ich glaube z.B. kaum, dass irgendeine Werkstatt den Anlasser von Falk auseinander genommen hätte um die Kohlen zu wechseln.

@Falk
mal was anderes, wenn deine Ford Vertretung schließt, wie siehts denn mit deren Werkzeug, insbesondere Spezialwerkzeug fürn XP aus? Haste da schon mal Kontakte geknüpft?
Gruß Skipper

XP 2 EZ.01
Falk

Beitrag von Falk »

Ich glaube z.B. kaum, dass irgendeine Werkstatt den Anlasser von Falk auseinander genommen hätte um die Kohlen zu wechseln.
Ja, dass kann ich leider bestätigen. Bei Ford selber gabe es weder Kohlen dafür noch hätten die das selber gemacht. Ein Austausch alt gegen neu wäre das Maximum gewesen.
wenn deine Ford Vertretung schließt, wie siehts denn mit deren Werkzeug, insbesondere Spezialwerkzeug fürn XP aus? Haste da schon mal Kontakte geknüpft
Nun, ich war ja auch häufig in der Werkstatt drin und mein Blick schweifte immer mal wieder über die Werkzeugwände. Leider wurde es da von mal zu mal auch immer weniger. Das bekommt wohl traditionell Füße :?
Nachhaken tue ich auf alle Fälle mal. Mir fehlen da auch noch einige Sachen an der persönlichen Werkzeugwand :D
Hatte ja früher schon mal nachgefragt. Aber offiziell kann dir keiner was verkaufen :cry:
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HGW
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Beitrag von HGW »

Hallo zusammen,

> Ich glaube in einem Ford Autohaus wird man kaum noch Spezialisten
> treffen, welche sich mit dem Explorer auskennen.

das kann ich so pauschal nicht bestätigen, da ich einige Gegenbeispiele in meinem Umfeld kenne. Allerdings ist es sehr schwer, Ford-Betriebe mit und ohne "Explorer-Kompetenz" anhand objektiver Kriterien (z.B. Betriebsgröße) unterscheiden zu können. Hier hilft nur das Wissen (oder die Empfehlung), dass dort eine Person ist, die sich auskennt.

Ich kenne kleine Ford-Werkstätten, wo ein KFZ-Meister sich mit dem Explorer auskennt (und aufgrund von Empfehlungen auch schon viele Explorer-Kunden hat) und ich kenne große Werkstätten, wo es sogar einen Meister nur für US-Fahrzeuge gibt.

Und ich kenne auch die jeweiligen Gegenbeispiele - an der Größe kann man es leider nicht festmachen.

Und es gibt noch andere Probleme bei Ford-Betrieben, die uns in die Quere kommen:
  • Immer mehr Ford-Autohäuser gehen kaputt, weil die Marktanteile von Ford weiter schrumpfen und das wirtschaftliche Umfeld für Ford-Händler anhaltend schlecht ist. Falk hat ein Beispiel in seinem Umfeld Eingangs erwähnt, auch bei mir im Umfeld werden die Ford-Händler immer weniger.
  • Viele Ford-Händler nehmen aus den gleichen Gründen weitere Marken dazu und entwickeln sich zu Autohäusern der automobilen Beliebigkeit. Entsprechend muss in der Werkstatt Kompetenz für andere Marken aufgebaut werden. Dass da wenig Raum für "Exoten" der Marke Ford bleibt, kann man sich denken.
  • Generell sind Ford-Werkstatten zunehmend auf das aktuelle Modellprogramm und damit preiswerte Fronttriebler mit Einfachtechnik à la Fiesta ausgerichtet. Wenn man da mit einem Allrad-V6 auf den Hof rollt, kann man schon verstehen, dass mancher Meister in Ohnmacht fällt.
Wenn man einen kompetenten Ford-Betrieb mit "Explorer-Kompetenz" finden will, muss man wohl auf die von Falk beschriebenen Techniken zurückgreifen:

Eigene Erfahrungen machen, andere Fragen oder das Personal interviewen und hoffen, dass man keine "das kriegen wir schon irgendwie hin"-Typen zu greifen bekommen.

> Eventuell mal den eigenen Explorer zu einem Check (kostenlos ?) auf
> die Bühne fahren lassen und mal über Allradsysteme im allgemeinen
> und dem des Explorers im speziellen schwatzen ?

Fragt doch einfach mal, bei wieviel SOHC-Explorern sie schon die kompletten Steuerketten gewechselt haben. Wenn sie das bisher nicht gemacht haben, haben sie auch keine größere Explorer-Erfahrung. Denn davon waren viele SOHC-Motoren von 1997 bis 2000 betroffen. :|

In nicht-markenbezogenen Werkstattketten wie ATU, Pit Stop etc. wird man mich niemals mit einem Explorer sehen. Die Preise sind in der Regel nicht anders als bei Ford und mit "Explorer-Kompetenz" kann es nur schlecht aussehen. Zudem lehnt man dort (aus gutem Grund) komplizierte Reparaturen in der Regel ab. Sie kosten zu viel Zeit, bringen zu wenig ein, binden Werkstattressourcen und erhöhen die Reklamationsquote.

Über freie Werkstätten kann ich nichts Schlechtes sagen. Eigentlich kann man über sie gar nichts (pauschal) sagen, weil es hier völlig dem Zufall überlassen ist, ob man dort einen kompetenten KFZ-Meister vor sich hat oder nicht. Ich habe zum Glück zwei freie Werkstätten mit wirklich sehr erfahrenen KFZ-Meistern an der Hand. Die würden auch ein Verteilergetriebe überholen oder sich an eine Automatik rantrauen (die so kompliziert übrigens nicht ist, man muss sich eben nur auskennen...). Aber ohne spezifische Explorer-Erfahrung, ohne Werkstattliteratur und Diagnosetechnik kommen auch sie schnell an bestimmte Grenzen.

Es ist nicht einfach mit dem Thema Werkstätten und es wird zunehmend schwieriger. Am besten, man sammelt die Empfehlungen für den Fall der Fälle und alles bleibt heil... :roll:

Vielleicht finden sich ja auch eines Tages nicht nur spezialisierte Explorer-Teilehändler, sondern auch spezialisierte Explorer-Werkstätten. Obwohl es sich nur für eine Übergangszeit rechnen wird, dafür Know-How aufzubauen, da die Anzahl der zugelassenen Explorer in den nächsten Jahren stark zurückgehen wird.
Omnes viae Schöffengrundam ducunt

Ford Explorer SOHC Bj. 98
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HGW
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Beitrag von HGW »

Nachtrag:
Beim "auf die Bühne fahren und ein Schwätzchen halten" ist mir noch eingefallen, dass die Meister in der Kunden-Annahme später nichts mit der Reparatur zu tun haben. Hier gibt es eine weitere Hürde, nämlich die, von der Kompetenz des Annahmemeisters auf das Personal in der Werkstatt zu schließen... Sehr schwierig! :|
Omnes viae Schöffengrundam ducunt

Ford Explorer SOHC Bj. 98
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Crizz
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Beitrag von Crizz »

Und wie du bereits angedeutet hast, HGW : das Problem ist nicht Explorer-Spezifisch. Vielmehr wird es bald so sein, das Fahrzeuge, die älter als 5 - 6 Jahre sind, kaum noch kompetent in den Autohäusern instandgesetzt werden / können.

Ich denke, es wird sich daraus resultierend einige freie Werkstätten entwickeln, die ähnlich wie die von mir benannte Abel & Galatis Mitarbeiter haben, die sich ganz einfach für die Fahrzeuge interessieren, die den nötigen Enthusiasmus mitbringen, die mit Herausforderungen umzugehen wissen und nicht blindlinks drauflos herumexperimentieren.

Der Markt dafür ist bereits da, und ich denke er wird weiter wachsen - denn wenn man sich die Preispolitik anschaut und die aktuellen Zahlen aus ADAC / AVD udn wasweißichwem , dann werden ( außer in der gehobenen Klasse ) die Fahrzeuge wieder länger im Gebrauch behalten, bis ein neues Fahrzeug angeschafft wird.

Und wie ich auch schon anmerkte und du ja auchnochmal betont hast : Empfehlungen sind eher ein Wegweiser als ein freundlicher Annahme-meister.

Ich denke man sollte auch nicht die Knowledge-Power vernachlässigen, die einige Internetforen bergen - wenn nun noch Leute, die etwas begabt sind, sich zusammentun lassen sich viele Probleme beheben, an denen Werkstätten bereits aufgegeben haben - denn hier steht ja auch der Enthusiasmus und das Interesse am eigenen Fahrzeug ganz weit vorne.

In dem Zusammenhang : sollte man evtl. überlegen, einen "112"-Bereich einzurichten, quasi eine "Notruf-Ecke" wo man akute Probleme posten kann ? Ich kenne das als 911-Bereich in amerikanischen Foren und finde es eigentlich keine schlechte Idee...
z.zt.leider ohne Explorer..... Historie : 90er XLT Shifter, 98er XLT, 2006er Eddie Bauer V8
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oli
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Beitrag von oli »

Die in Bayern eindeutig kompetenteste Werkstatt ist das Autohaus Segerer in 92287 Schmidmühlen Am Anger 2 Tel.09474 / 8124 + 201.
Die reparieren und warten dort sämtliche Fahrzeuge von der Military Police,die fahren zufällig alle Explorer. Auch alle anderen Typen von den dort Stationierten. Übrigens,geile Teile immer die neuesten Modelle.
Dirk
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Beitrag von Dirk »

Seh ich auch so. Meine Erfahrungen mit Ford-Werkstätten sind gruselig. (Siehe meinen Abenteuer-Bericht über die fehlende Motorbremswirkung und deren Reparatur).

Ich habe hier eine kleine freie Werkstatt in Reilingen (Ötztürk und Lull, Auto-Rundum-Service), die schrauben schon seit 15 Jahren an meinen Fahrzeugen ( BMW,GOLF,Camaro,Käfer,Laurel,Pajero,Explorer.... ), haben meinen 74er Käfer komplett reatauriert (incl. ein Glashubdach entfernt, Dachblech vom Schrottplatz eingesetzt und man sieht nix !)
und bevor irgendwas ausgetauscht wird, wird repariert was geht und improvisiert. GENIAL ! Ach ja, meine Motorräder machen die auch.

Da die so viele verschiedene Fahrzeuge im Laufe der Zeit in den Fingern haben, haben sie Fähigkeiten entwickelt, die ein Markenspezialist gar nicht entwickeln darf : Kreatives Arbeiten, Improvisieren.
Dazu muss man sich eben in das jeweilige Fahrzeug und Problem vertiefen. Das ist -zusammen mit Fachkenntnis-wichtiger als jedes Werkstatthandbuch.

Und : die hören dem Kunden zu !! Kein arrogantes "Kunden haben eh von nix ne Ahnung" Die nehmen Ideen und Anregungen zum Fahrzeugproblem dankbar auf. Wenn ich da sage " ich hab da ne Info aus dem Internet" dann geht der nicht schlagartig in die Schnappatmung über wie mein Fordmeister, sondern freut sich über nen neuen Ansatzpunkt.

So muss es sein ! Es leben die Individualisten.

Dirk
Dirk
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Beitrag von Dirk »

Haggi hat mich drauf hingewiesen, daß der Beitrag zum Thema Motorbremswirkungsreparatur nicht zu finden ist.

sorry, war vor der Existenz diese Forums. Werde den Bericht gleich noch nachreichen unter "Motor+Getriebe".

Dirk
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