Mutter der Spurverbreiterung ist "rund"

Aktuelle Diskussionen zu zu Allrad- und Fahrwerkstechnik
zois1
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Beitrag von zois1 »

So, die Spurplatte ist endlich runter...
Hatte mir extra ein so ein Ausdrehersatz besorgt, aber vergebens. Der Sechskant ist so kurz das auch die Spezialnüsse nicht gegriffen haben. Mit heißmachen oder sogar 17er Nuss war auch nix.
Jetzt habe ich halt die Spurplatte zerflext, hatte die Schnautze voll. Die kommen eh' nicht mehr drauf. Hauptsache das Teil ist jetzt unten....
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NukeEliminator
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Beitrag von NukeEliminator »

Wie lange hattest du denn sie Platten schon drauf?
MfG Marcel

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zois1
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Beitrag von zois1 »

Da habe ich mir auch Gedanken gemacht, weshalb die so fest waren. Bin aber ziemlich gleich zu einer Lösung gekommen: Sind wohl ohne Drehmomentbegrenzung mit einem Schlagschrauber festgezogen worden,von einer Werkstatt.
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NukeEliminator
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Beitrag von NukeEliminator »

Ja, das hat man wieder davon wenn man was bei der Werkstatt für teures Geld machen lässt :x
Steht bei mir extra im Gutachten drin mit 130 Nm anziehen.
MfG Marcel

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granikos
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Beitrag von granikos »

Da die Muttern aus Alu und die Bolzen aus Stahl sind ;beide vertragen sich wohl sehr gut :D
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Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

ich hätte da die Mutter aufgebohrt ..

neue ist einfach als verbreiterungen..
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Wolfgang G.
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Beitrag von Wolfgang G. »

granikos hat geschrieben:Da die Muttern aus Alu und die Bolzen aus Stahl sind
Diese Muttern aus Alu? Das kommt mir aber "spanisch" vor. :shock:

Diese Muttern muessen die gleiche Festigkeit wie die Radbolzen haben.
Und das mit Alu? (Titan waere zu teuer.)

Dazu der schlimme Materialmix: Alumuttern auf Stahl-Radbolzen

Ich habe mal nachgesehen: z.B. H&R-Verbreiterungen aus Alu haben Muttern aus Stahl.

Wolfgang
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Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

dat Alu hat aber auch entsprechende Festigkeit
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Wolfgang G.
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Alufestigkeit

Beitrag von Wolfgang G. »

Hallo Maik.

Durch entsprechende Beimischungen (Al,Mg,Cu usw.) kann man Eigenschaften und die Festigkeiten aendern,das ist richtig.

Aber das Material ist entsprechend teuer und wird fuer so einfache Dinge kaum verwendet.

Was aber bleibt: bei entsprechendem Elektrolyt (z.B. Salzsuppe) gibt es Oxidation durch Spannungsdifferenz (Volta'sche Spannungsreihe) zwischen den unterschiedlichen Metallen.

Deswegen wird z.B. die Verwendung verschiedener Materialien in der Raumfahrt nur mit Auflagen erlaubt.

Daher denke ich,hier wurden verzinkte oder galvanisierte Stahlmuttern verwendet.

Gruss.Wolfgang
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Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

das denke ich auch Wolfgang...

aber der Glaube... versetzt Berge... aber löst keine Schrauben :wink:

ich habe viele viele Muttern hier liegen... aber keine aus Alu..
Falk

Beitrag von Falk »

Kenne ich auch nicht - Radmuttern aus Alu.


Wenn alles andere nicht geholfen hätte ... hätte ich die Mutter auch ausgebohrt. Dauert zwar zwei Tage und sechs Bohrer ... und ggf. ein neuer Radbolzen.
Aber - na ja, ist eh Geschichte. :closed:
bigmen
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Beitrag von bigmen »

Er will sie eh nicht mehr verbauen.Warum mehr Arbeit machen(bei diesen Temp.)als nötig? Flexen geht am schnellsten. :lol:
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zois1
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Beitrag von zois1 »

Die Muttern der Spurverbreiterungen sind nicht aus Alu, sondern Verzinkte.
Mit dem Aufbohren habe ich mir angesehen, die Muttern sind halt nicht so dick/kräftig wie die Radschrauben. Da ist schon ziemlich wenig Material wenn der Sechskant dann auch noch rund ist. Und man müsste bis zum Kegel runter bohren. Aber es ist ja eh' Geschichte, hätte auch lieber die Spurplatte gerettet, aber irgendwann ist schluss mit Lustig.
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