Leichter Schlag beim Anfahren & Krachen beim Einlenken..

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RTS 65
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Leichter Schlag beim Anfahren & Krachen beim Einlenken..

Beitrag von RTS 65 »

...ich bin gerade massiv verstört.

habe die "Suche" durchforstet und ähnliches, aber nix Gleiches gefunden...:

Von jetzt auf gleich habe ich auf "D" einen leichten Schlag beim Anfahren.
Zusätzlich gibt es ein beim Einlenken sich verschlimmerndes Geräusch an der VA - etwa so als ob Teile garstig aneinander schleifen oder gleich zerbröseln...

- Getriebeölstand ist OK, Oel ist rot, Getriebespülung war vor etwa 15.000 km
- Ist nicht das "Ruckeln" bei unterschiedlichem Reifendruck - der ist korrekt, Reifen sind knappe 20.000 km alt

Wäre es sinnvoll, als ersten Schritt die Sicherung vom VTG zu ziehen - ob sich da was ändert?
Ansonsten vordere Kardanwelle entfernen und 500 km zu Thomas fahren??

Dinge hier an der Straße ausbauen fällt leider flach...

Ich kriege gerade Stresspickel.

Schon mal Danke,
Ralf
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Dani
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Beitrag von Dani »

Ich denk das sich bei Deinem Problem der Allrad zuschaltet. Dafür spricht auch die Verspannung, resp. die seltsamen Geräusche beim Einlenken.
Blinken denn die Lampen auch nach einer Weile?

Der Allrad schaltet ab ca. 3km/h zu, desshalb der Ruck

Ich tippe auf einen Hall-Sensor am VTG, der hintere...
Diese Problem könnte man mit dem "Brown wire mod" umgehen... (oder so)
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RTS 65
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Beitrag von RTS 65 »

Hi Dani,

nein, Lampen blinken da keine. Ich habe - als nach dem "Einsommern" der Reifendruck nicht optimal war und auch als etwas Luft im Lenksystem war - ähnliches erlebt...aber deutlich weniger...ich würd`s mal pathetisch "brutal" nennen.
Der Schritt des Schaltereinbauens wäre wahrscheinlich eine Maßnahme - bin mir nur nicht sicher, ob der Allrad wirklich die Ursache ist...

(Bin schon bei Mobile nach Autos bis "500 Euro" am kucken...) :shock:

LG,
Ralf
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Wollimann
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Beitrag von Wollimann »

Ralf, deine Stresspickel kann ich gut nachvollziehen -> meine sind kurz vor dem platzen :lol:

Oft ist bei solchen Anzeigen der Stellmotor am VTG der Übeltäter (elektromechanische Teile im Inneren -> nicht der Motor selber).

Mal versuchen den Allrad im Stand (Stellung N und getretene Bremse) auf 4x4high und 4x4lowein paar Mal ein/ausschalten.
Vielleicht besinnt sich die Elektronik und nimmt den Strom von der Magnetkupplung im VTG.

Eventuelle Getriebe-Fehler auslesen lassen wäre ne Maßnahme.

Sonst erstmal den Stecker vom VTG abziehen oder/und die vordere Kardan ausbauen (können wir machen).
Dann kannst du weiter entscheiden was.....

Wolle
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RTS 65
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Beitrag von RTS 65 »

Hallo Wolle,

...hoffe, bei Dir platzen keine Pickel - wenn Du ein paar (linke...) Hände zum Helfen brauchst, sag Bescheid... :)

Ich werde dann morgen mal die 4x4 Modi durchschalten, wenn`s nicht hilft den Stecker ziehen... Und dann bleibt wohl wirklich nur noch die Kardanwelle. Hilfe wäre da nicht schlecht, nur wie sich das jetzt anhört, würde ich keinen Kilometer mehr fahren. Hab` Sven mal beim Kardanwellenwechsel zugeguckt, war `ne halbe Stunde Sache. Bei mir würde das also höchstens einen halben Tag dauern... :?

Naja, erstmal Schalten und Stecker. Dann wissen wir mehr. Werde berichten.

Viele Grüße,
Ralf
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soulpatrol
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Beitrag von soulpatrol »

die vordere Kardanwelle geht doch eigentlich ganz leicht raus......man muß doch nur die vorderen Schrauben des Kreuzgelenks lösen (t30 oder t35) und dann kann man die Welle doch einfach aus dem Verteilergetriebe ziehen.

viel erfolg
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RTS 65
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Beitrag von RTS 65 »

Ich bin ein alter Mann und es wird Winter...
Mal sehen.

Bevor ich was Falsches entkoppel:
Beim besagten Stecker handelt es sich um diesen, nehme ich an:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Wollimann
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Beitrag von Wollimann »

@Ralf
ist das dein VTG? Ja ist der Stecker.

@Soulpatrol
Also meine Kardan ist so am VTG befestigt, das ist nichts mit rausziehen.

Bild

Wolle
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RTS 65
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Beitrag von RTS 65 »

@ Wolle: Nee, ist aus`m Netz, wollte nur sichergehen, dass ich da nicht den Selbstzerstörungsstecker aktiviere...

Da fällt mir ein - Kurz vorm abstellen bin ich rückwärts einen ziemlich hohen Kantstein raufgefahren, dabei haben kurz die Räder durchgedreht. Beim Wiederlosfahren ist das Problem aufgetreten...
Hoffentlich habe ich da nichts ernsthaft geschrottet.
Andererseits - wenn das das VTG killt, ist das irgendwie kein Qualitätsmerkmal... :sad:

LG,
Ralf
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Rommelino
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Beitrag von Rommelino »

RTS 65 hat geschrieben:@ Wolle: Nee, ist aus`m Netz, wollte nur sichergehen, dass ich da nicht den Selbstzerstörungsstecker aktiviere...

Da fällt mir ein - Kurz vorm abstellen bin ich rückwärts einen ziemlich hohen Kantstein raufgefahren, dabei haben kurz die Räder durchgedreht. Beim Wiederlosfahren ist das Problem aufgetreten...
Hoffentlich habe ich da nichts ernsthaft geschrottet.
Andererseits - wenn das das VTG killt, ist das irgendwie kein Qualitätsmerkmal... :sad:

LG,
Ralf

Na das VTG wird dadurch nicht kaputt gehen, wenn aber schon ein Problem da war könnte das ein Gnadenschuß gewesen sein.

Der Stecker ist mit einem Clips am VTG Gehäuse befestigt und liegt in Fahtrichtung gesehen auf der Fahrerseite. Wenn Dein Bauch nicht zu Dick ist kommste da so ran :P
Gruss Olaf

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Beitrag von quattro72 »

Rommelino hat geschrieben:Der Stecker ist mit einem Clips am VTG Gehäuse befestigt und liegt in Fahtrichtung gesehen auf der Fahrerseite.



auch entgegen der Fahrtrichtung gesehen liegt er auf der Fahrerseite... :P
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Beitrag von RTS 65 »

Sooo, ich habe jetzt mal die erste Lösungsmethode probiert. Und offensichtlich war es wirklich die und eine Lösung...

Bei Schalten auf 4x4 Low gab es ein Geräusch, als ob eine Bohrmaschine stirbt. Habe dann zügig wieder auf Auto gestellt - und siehe da, das offensichtliche Problem ist weg.

Nun schätze ich allerdings, dass der Stellmotor entweder ganz oder teilweise das zeitliche gesegnet hat... klang zumindest nicht gut und ich wollte auch nicht probieren, ob das Geräusch besser wird oder gleich Teile durch die Gegend fliegen... :?

Schätze, ich sollte mal einen neuen besorgen...

Falls noch jemand Ideen oder Hinweise hat, bin ich für alles dankbar. Ich hoffe jedenfalls, jetzt erstmal ein paar Kilometer weiterfahren zu können...

LG,
Ralf
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Wollimann
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Beitrag von Wollimann »

Hallo Ralf,

wie schon gesagt es ist die Platine mit den Schleifkontakten und/oder der ominöse Anschlagring in dem Antriebsgehäuse des Stellmotors.

Wenn du Glück hast, kann man bei deinem das Antriebsgehäuse komplett zerlegen und diese Kontakte reinigen und wieder leicht einfetten. Auch den Anschlagring (wenn zerbröselt?) kann man ersetzen -> mehrfach im Board beschrieben.

Wenn du weniger Glück hast ist dieses Gehäuse verpresst/verschlossen und du kannst dir einen kompletten guten gebrauchten Stellmotor besorgen.
Thomas sollte sowas liegen haben?

Oder einen neuen für fast 100€ (bis er hier ist) besorgen
http://www.rockauto.com/catalog/moreinf ... cc=1304413
, je nach dem wo der herkommt.

Oder Bucht für 189€
http://www.ebay.de/itm/Ford-Explorer-Ra ... 1e682e6805

Oder orig Ford YL2Z7G360A für über 200€ "Made in Japan"

Bild


Gruß Wolle
Zuletzt geändert von Wollimann am 01.12.2012 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von RTS 65 »

Hallo Wolle,

ich glaube auch, es wäre ein erster Schritt, das Teil mal auszubauen - vor Weihnachten wird das wohl nix, da ich den Wagen sonst täglich brauche.

Ich hoffe, bis dahin gibt`s erst mal keine Nervereien mehr - werde den 4x4 nicht mal mehr scharf angucken...
Ich werde auch schon mal präventiv Thomas anmailen, vielleicht hat er ja einen gebrauchten auf Lager.

Viele Grüße,
Ralf
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Alterspinner

Beitrag von Alterspinner »

Zum normalen fahren muss der stellmotor nicht angebaut sein...

Kann eben nichts stellen...
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