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Luftfahrwerk Kompressor zum Reifen aufpumpen?
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v3-4wd



Anmeldungsdatum: 08.01.2019
Beiträge: 84
Wohnort: Mettingen

BeitragVerfasst am: 04.04.2021 18:31    Titel: Luftfahrwerk Kompressor zum Reifen aufpumpen? Antworten mit Zitat

Moin zusammen,
was meint ihr, kann man den Luftfahrwerk Kompressor zum Reifen aufpumpen einsetzen?
Ich habe an meinem Expedition kein Luftfahrwerk, und die Idee ist - den Kompressor an den für ihn vorgesehenen Platz zu montieren, den Schlauch rausführen und nutzen die Reifen nach Geländefahrten wieder aufzupumpen.
Weißt jemand, ob der Kompressor leistungstechnisch dafür geeignet ist? Oder hat vielleicht jemand Erfahrung mit solchen Sachen.

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Ford Expedition 2004 5,4 2v 4WD LPG
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
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BeitragVerfasst am: 04.04.2021 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Die Druckleistung des originalen Kompressors von einem Expedition ist nicht zu verachten, auch bei der Luftmenge stellt so ein Teil alle anderen Kleinkompressoren problemlos in den Schatten. Man muss jedoch auf die Betriebszeit achten, denn diese Kompressoren sind nicht für den mehrere Minuten langen Dauerlauf geeignet.

Die Wicklung vom Motor wird sich vermutlich ordentlich erwärmen und ab einem gewissen Druck dürfte auch die Kühlung von Kolben und Zylinder bei längerer Laufzeit an seine Grenzen kommen. Die Kolben vom Expedition Kompressor sind nicht so aufgebaut wie die Kolben und Zylindergarnitur eines handelsüblichen Kleinkompressor. Bei einem Kleinkompressor gibt es einen langen Kolben, mit Kolbenbolzen und ein Pleuel das nicht starr befestigt ist. Beim Kompressor vom Expedition ist der Kolben kurz, er kann kippen und die Abdichtung erfolgt über den Bakelit Kolbenring.

Wenn du so ein Teil hast, dann probiere es einfach aus, vor allem weil du ja schließlich nicht den Druck für das Air Ride erreichen musst.

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GuidosGarage



Anmeldungsdatum: 23.06.2018
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BeitragVerfasst am: 05.04.2021 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

Bessere Variante. Hab ich mir gekauft. Sehr geil!
Schaltet bei erreichen des eingestellten Drucks automatisch ab.
(Achtung: Ladegerät muss separat gekauft werden!)

https://www.amazon.de/gp/product/B0781V5VNT/ref=ppx_yo_dt_b_asin_image_o05_s00?ie=UTF8&psc=1

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 1362
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BeitragVerfasst am: 05.04.2021 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das immer klasse, der eine fragt nach ob es was bringt sich selber was zusammen zu basteln und ein anderer wirft gleich den Hinweis auf irgendwelches neues Zeug in den Raum. Als Bastler würde ich die Option mit dem Air Ride Kompressor bevorzugen, vor allem benötige ich dafür kein extra Netzteil. Da der Expedition mit Air Ride aber einen kräftigen Kompressor hat und der problemlos vorne unter die Motorhaube passt, warum sollte man ihn dort nicht einbauen und zweckentfremdet benutzen? Mein Wagen hat ein Air Ride, also auch den Kompressor im Motorraum, nur nutze ich den halt nicht anderweitig.

Wenn man unbedingt Geld ausgeben will, dann kann man für unter 68 Euro schon einen 12 Volt Kompressor mit 6 Liter Kessel erwerben, der hat dann auch eine druckgesteuerte Abschaltung, er schafft 25 Liter Luftleistung in der Minute und bringt es auf einen Abschaltdruck von 8 Bar. Für knapp 80 Euro bekommt man auch eine 10 Bar Ausführung, ebenfalls mit 6 Liter Kessel.

Einen leistungsstarken 12 Volt Kompressor habe ich im Auto verstaut und zusätzlich ein Reifenpannen System, mit Kompressor und einer anschraubbaren Reifen Dicht-Gel Flasche, dass gab es beim Einbau der Gasanlage dazu, weil ja das Reserverad weggefallen ist. Zuhause kommt die Druckluft aus dem Kompressor.

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GuidosGarage



Anmeldungsdatum: 23.06.2018
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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 07:13    Titel: Antworten mit Zitat

"Die Wicklung vom Motor wird sich vermutlich ordentlich erwärmen und ab einem gewissen Druck dürfte auch die Kühlung von Kolben und Zylinder bei längerer Laufzeit an seine Grenzen kommen"

"Ich finde das immer klasse, der eine fragt nach ob es was bringt sich selber was zusammen zu basteln"

Oh,

ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich mir um sowas auch schon Gedanken gemacht habe, da ich öfter mal den Bedarf habe, Luft an Reifen aufzupumpen, ohne auf meinen Werkstattkompressor zurückgreifen zu wollen/können.

Der Black&Decker hat mich überzeugt und ich habe angenommen, dass der Hinweis hilfreich sein könnte.

Aber dann überlasse ich das in Zukunft wohl besser dir!

Sorry nochmal. Soll nicht wieder vorkommen!

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe eigentlich keinen Grund dafür das du dich auf den Schlips getreten fühlst, man muss nicht immer alles gleich falsch verstehen wenn ich Fragen aus meiner Sichtweise beantworte.

Es ging hier eigentlich nur um die Frage ob man den Air Ride Kompressor von einem Ford Expedition als Luftkompressor für die Reifen Befüllung nutzen könnte. Die Frage habe ich beantwortet und eben darauf hingewiesen das der Kompressor von seiner Bauart her nicht mit einem Billigkompressor zum befüllen von Reifen vergleichbar ist. Der Air Ride Kompressor hat vermutlich eine größere Luftleistung, weil hier der Kolben einen deutlich größeren Durchmesser hat. Jedoch ist der Kolbenhub nicht ganz so groß, weil dieser Kompressor einen höhere Druckleistung erbringen muss.

Wenn so ein Teil nicht viel länger wie 5 Minuten am Stück laufen muss, dann dürfte eigentlich nicht viel passieren, obwohl der Air Ride Kompressor nicht dafür ausgelegt ist. Auch die 12 Volt Kleinkompressoren sind nicht dafür ausgelegt einen großen Autoreifen komplett aufzupumpen, da bei der Luftverdichtung extrem viel Wärme entsteht. Auch hier ist ein Dauerlauf alles andere als gesund für die Geräte und so kann es auch passieren das eine Überhitzung von Kolben und Zylinder relativ schnell zu Problemen führt.

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GuidosGarage



Anmeldungsdatum: 23.06.2018
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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

"Ich sehe eigentlich keinen Grund dafür das du dich auf den Schlips getreten fühlst"

Tja mein Lieber,
wenn du das bei der Wortwahl

"Ich finde das immer klasse, der eine fragt nach ob es was bringt sich selber was zusammen zu basteln und ein anderer wirft gleich den Hinweis auf irgendwelches neues Zeug in den Raum."

nicht nachvollziehen kannst, macht es aus meiner Sicht auch keinen Sinn, zu versuchen, dir das zu erklären.

Das ich das Thema verfehlt habe, ist deine Sicht.
Aus meiner Sicht habe ich versucht, positive Erfahrungen weiterzugeben.
Das "Zeug" habe ich für dich gerade mal ansatzweise erneut ausprobiert.
Der B&D-Kompressor hat einen komplett platten Explorerreifen mit einer Akkufüllung (die nicht frisch geladen war) auf 2,4 bar aufgepumpt und dafür etwa 10 Min gebraucht. Ich wollte eigentlich noch mind. zwei weitere Reifen aufpumpen, um aufzuzeigen, dass der Kompressor -aus meiner Sicht- für das Vorhaben Reifen aufzupumpen hervorragend geeignet ist.

v3-4wd kann aber selbstverständlich auch die Bastelvariante probieren, um dann festzustellen, dass DU Recht hattest, dass der Expeditionkompressor dafür dauerhaft nicht geeignet ist und den ganzen Kram wieder ausbauen, um dann doch z.B. den B&D-Kompressor zu verwenden.
Oder, er probiert vorher, wie ich, noch den ein oder anderen billigeren Kompressor aus.

MIR letztendlich egal!
Danke für die Aufmerksamkeit!

Ach, des Weiteren wollte ich noch schreiben, dass ich deine Beratungskompetenz mit meiner Anmerkung nicht in Frage stellen wollte und entschuldige mich abermals, sollte dies so rübergekommen sein. Wink

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v3-4wd



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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

ich wundere mich, wie sehr Erwachsene in Kindergarten spielen mögen.
Ich bin euch beiden für die Informationen dankbar. Das, denke ich, der Hauptsinn eines Forens - nicht immer aus eigenen Fehlern lernen zu müssen, sondern von der Erfahrung anderen zu profitieren.

Bei der Variante mit B&D-Kompressor habe ich nur etwas bedenken, dass ich dazu noch ein Ladegerät und 230V Wandler mitschleppen muss. Obwohl, ich gehe stark davon aus, dass der Kompressor auch mit 12V Versorgung gut klarkommen soll.

Bei der Variante mit dem Air Ride Kompressor war ich fest davon überzeugt, dass der Kompressor im Kofferraum links unter Abdeckung verbaut wird. Ist er in Wirklichkeit im Motorraum?

Und das eigentliches Ziel - in einer autonomer Fahrt die Reifen (möglichst) unbegrenzt oft aufpumpen zu können. Dabei soll möglichst wenig Raum vom Gepäck genommen werden. Also - die Versorgung vom Bordnetz und irgendwo unsichtbar verbauen.
Eine zusätzlich Luftkühlung zu organisieren ist kein großes Problem. Die Frage ist nur wie wirksam diese wird.

Deswegen bin ich für alle Vorschläge offen.

Und Zuhause macht mir nicht viel aus, den 230 V Kompressor aus der Garage zu nehmen.

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GuidosGarage



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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

"Bei der Variante mit B&D-Kompressor habe ich nur etwas bedenken, dass ich dazu noch ein Ladegerät und 230V Wandler mitschleppen muss."

Musst du nicht!
Der Akku ist dabei. Von daher würde ein Ladegerät dazukaufen Sinn machen.
Oder du kaufst noch einen Akkuschrauber dazu. So habe ich es -nachträglich- gemacht. Zu dem gab es ein Ladegerät dazu Confused und ich hab jetzt zwei Akkus.....
Da anscheinend der Akku nur für einen Reifen reicht, würde ich lieber das integrierte Zigarettenanzünderkabel abwickeln und den Kompressor über 12V betreiben.

Ich habe vorhin vergessen zu schreiben, dass ich nicht mehr Reifen aufgepumpt habe, weil ich a) keine Zeit und b) keinen weiteren Strom greifbar hatte.
Ansonsten habe ich keine Bedenken, dass der B&D-Kompressor 4 Reifen nacheinender wieder aufgepumpt bekommt, ohne abzurauchen.
Ein Kabel/Anschluss für 230V ist übrigens ebenfalls integriert.

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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

P.S.: Die Abmaße des Kompressors sind etwa 30x20x17cm

Wenn du mehr Infos haben möchtest, kann ich dir geben.

P.S.: Ich bekomme KEINE Verkaufsprovision!

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v3-4wd



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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

GuidosGarage hat Folgendes geschrieben:
P.S.: Ich bekomme KEINE Verkaufsprovision!


wenn das auch so wäre, hätte ich nichts gegen.

GuidosGarage hat Folgendes geschrieben:
Wenn du mehr Infos haben möchtest, kann ich dir geben.


Wenn du mal ausprobieren könntest den ohne Akku vom Zigarettenanzünder zu betreiben - das wäre wirklich hilfreich. Das brennt aber nicht, das Wetter ist sowieso nicht zum experimentieren einladend...

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v3-4wd



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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wanne V8 hat Folgendes geschrieben:
Wenn man unbedingt Geld ausgeben will, dann kann man für unter 68 Euro schon einen 12 Volt Kompressor mit 6 Liter Kessel erwerben,

Einen leistungsstarken 12 Volt Kompressor habe ich im Auto verstaut


Kannst du sagen welchen Kompressor hast du bei dir verbaut und wo ist er verstaut?

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Wanne V8



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BeitragVerfasst am: 06.04.2021 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Ford Expedition aus der 1. Generation ist der Kompressor für das serienmäßige Air Ride auf der Beifahrerseite ganz vorne im Motorraum verbaut, er sitzt in horizontaler Ausrichtung unterhalb des Waschwasserbehälter. Am Kompressor ist eine Trocknerflasche verbaut, die Trocknerflasche sorgt dafür das nur trockene Luft in die Bälge an der Hinterachse gedrückt wird. Die Kompressoren sind für die Baujahre von 1998 bis 2006 identisch und ich kenne auch keinen anderen Einbauort.
Der originale Kompressor sieht so aus:
https://www.ebay.com/itm/For-Ford-Expedition-Lincoln-Navigator-New-Air-Suspension-Compressor-1997-2006/372833012939?fits=Model%3AExpedition%7CMake%3AFord&hash=item56ce944ccb:g:HOwAAOSws-xdxR7U

Der Expedition aus der 1. Generation mit Air Ride hat an der Hinterachse grundsätzlich nur die beiden Lufttüten, so wie ein LKW sie auch hat, nur eben nicht ganz so groß. Es gibt keine zusätzlichen Federelemente und bei der Achse handelt es sich um eine Starrachse! Möglicherweise reden wir ja aneinander vorbei, weil es sich beim 2004er Expedition ja in jedem Fall schon um die 2. Generation handelt und der hat eine Einzelradaufhängung. Es sind bei der 1. Generation auch keine Stoßdämpfer in den Luftfedern vorhanden, die Luftbälge sind komplett eigenständig, sie stützen sich oben am Rahmen ab und unten auf der Achse.
So sehen meine Luftfedern aus.
https://www.ebay.de/itm/2x-Luftfeder-Luftfederung-Hinten-R-L-Passt-fur-Ford-Expedition-2WD-Bj-1997-2002/193118516943

Da es bei meinem Expedition einen Gastank unter dem Fahrzeug gibt, ist das Mitführen eines Reserverad nicht mehr möglich. Aus diesem Grund hat der Autogasbetrieb ein Tirefit System ins Fahrzeug gelegt, also einen kleinen Kompressor, der zusätzlich mit einer Reifendichtgel Flasche ausgestattet werden kann. Das Gerät verfügt über einen eher sehr kleinen Kompressor und es ist auch ein Manometer vorhanden.
https://www.ebay.de/itm/CONTINENTAL-Reifenpannenset-ContiMobilityKit-Reifenreperatur-fur-weitere-200km/143973617261?epid=25041718268&hash=item21857f0e6d:g:jPcAAOSw9axgSIs1

Zusätzlich zu diesem schwachbrüstigen System habe ich einen 12 Volt Kleinkompressor im Wagen, der schafft 35 Liter in der Minute und bringt bis zu 10 Bar Druck. Abgesehen davon ist der Kompressor relativ leise und das Gerät wird auch nicht extrem heiß. Aufbewahrt wird er bei mir hinter der rechten Seitenabdeckung in Höhe der dritten Sitzreihe, dort wo normalerweise der Basslautsprecher sitzt, der in ein großes Resonanzgehäuse eingebaut ist.
https://www.lidl.de/de/ultimate-speed-mini-kompressor-umk-10-c2-inklusive-4-adaptern-ueberlastsicherung/p354089

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Wolfgang G.
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
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BeitragVerfasst am: 07.04.2021 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte vor Jahren einen etwas grösseren 12VKompressor in einer kleinen Box auf vielen Touren mit um nach der Offroadstrecke den reduzierten Luftdruck (z.T. 1bar) wieder auf feste Strasse anzupassen.
Der (dickere) Anschluss war so lang,dass es von der Steckdose für alle vier Räder reichte.
Der 12V Stecker hatte eine 15A Sicherung.
Die interne Steckdose war entsprechend höher abgesichert .
Das hat problemlos viele Jahre funktioniert.

Wolfgang

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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 1362
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 07.04.2021 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Reichlich Strom kann man sich bei einem Ford Expedition von der E-Bremse Stromversorgung holen (Dauerstrom), beziehungsweise über den Stromkreis, der normalerweise im Anhänger die Batterien zündungsgesteuert mit Ladestrom versorgen kann.

Die Kabel dafür findet man hinten links am Wagenboden, abgesichert ist der zündungsgesteuerte Stromkreis über eine selbst heilende Sicherung (silbernes Metallgehäuse) mit 30 Ampere, es muss aber praktisch immer das fehlende Relais im Sicherungskasten wieder gesteckt werden. Abgehend von dieser Stromquelle habe ich mir eine 20 Ampere Steckdose im Heckbereich angebracht, die eignet sich dann auch sehr gut für eine Kühlbox und es liegt nur Strom an, wenn die Zündung eingeschaltet ist. Dieser Stromkreis mit der selbst heilenden Sicherung war zum Aufladen der Batterien im Anhänger gedacht.

Dauerstrom gibt es am Heck ebenfalls, auch wieder über die originale Verkabelung für die Anhängerkupplung und auch wieder hinten links am Wagenboden. Es handelt sich um den Stromkreis der ursprünglich mal die E-Bremse mit Dauerstrom versorgt hat, hier kann man bis zu 20 Ampere Strom abgreifen.

Beide Stromkreise sind bei mir auch bis zur Steckdose für den Anhänger geführt, natürlich mit ausreichend dimensionierten Kabelquerschnitten, die dann auch bei der jeweiligen Masseverbindung vorhanden sein müssen. Ich nutze die nachgerüstete Steckdose im Heckbereich gelegentlich für eine Kühlbox, beziehungsweise wenn ich dort mal eine Arbeitsleuchte aufladen will, oder halt auch für den mitgeführten Kompressor, falls mal jemand Luft für seine Reifen benötigt.

Als Helfer in der Not kann ich von dort aus auch problemlos ein Kabel zur Batterie eines abgeschleppten Fahrzeug ziehen, denn dann ist sichergestellt, dass das Warnblinklicht am abgeschleppten Fahrzeug nicht wegen einer leeren Batterie ausfällt.

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Zuletzt bearbeitet von Wanne V8 am 07.04.2021 20:14, insgesamt einmal bearbeitet
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