Ja, das ist bei mobile.de, autoscout, etc. so üblich.
Es ist eine altbekannte Betrugsmasche, die meistens so funktioniert:
Eine Handelsagentur in England (oder sonstwo) vertritt einen ananymen "Käufer" der dein auto unbedingt haben und per Scheck bezahlen will. Damit auch das Transpotrunternehmen gleich mitbezahlt werden kann, wird der scheck auf eine höhrere Summe ausgstellt und du wirst gebeten, die Differenz an den transpotreur zu bezahlen.
Der Scheck wird deinem konto gutgeschrieben, du hebst das Geld für den transporteur ab. Der holt das auto und das Geld und du bekommst ein paar Tage später von der Bank die Nachricht, dass der komplette Scheck nicht gedeckt war. Fazit: Auto weg, zusätzliches Geld weg, dafür ein paar Afghanen oder Pakistani in )meisens) London etwas finanziell unterstützt.
Eine weiterre Spielart ist, dass der scheck auf die doppelte oder zumindest eine wesentlich höhere Summe ausgestellt ist, was sich natürlich als "Irrtum" herausstellt. Du wirst daher gebeten, die Differenz bitte raschest per Western Union zurückzuüberweisen. Weil du nett bist machst du das natürlich - und dann platzt wieder der Scheck - dein Bar-Transfer natürlich nicht, denn die ist weg
Funkionieren kann das Ganze so wunderbar, weil die Banken den betrag auf dem Scheck auf deinem Kontoauszug als verbucht aufscheinen lassen. Für dich schaut's so aus, als wär das Geld eingegangen und alles klar. Erst später kommt das böse Erwachen.
es macht auch keinen Sinn, solche "Kaufangebote" an die Betreiber der webseiten zu melden. Sie können nichts tun und daher versuchen sie's erst gar nicht. Die Mails kommen aus den verschiedensten Internetcafes, Telefonnummern sind von vertragslosen Prepaid-Handys und Adressen (fall überhaupt welche angegeben werden) sind fingiert oder existieren gar nicht.
Und wer glaubt, dass das alles so offensichtlich ist das eh niemand darauf hereinfällt: In einem Parallelforum hat einmal ein Mitglied berichtet, dass er selbst so um 2 Motorräder und eine schöne Draufzahlung gebracht wurde...