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Elektrik Anhängerkupplung

 
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Jerass



Anmeldungsdatum: 02.11.2020
Beiträge: 16
Wohnort: Bergisch Gladbach

BeitragVerfasst am: 03.05.2021 08:56    Titel: Elektrik Anhängerkupplung Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

Ich hab am Wochenende mal die 7 Pol-Dose auf 13 Pol-Dose umgerüstet.
jetzt meine Fregen..

Geht um Expedition 3 generation.

1. Wo bekomm ich am besten zündstrom her ??? und mit wie viel Amper soll ich die Absichern? hab gelesen, das 20A vollkommen ausreichen.
Ach so 2,5qmm sollte reichen an kabel oder ??

2. Feststellung am Sonntag, Zigaretttenanzünder/12V Dosen haben alle Dauerstrom, kann ich das leicht ändern??

3.. bekomm ich Dauerstrom auch von hinten oder muss ich bis zur Batterie ?? Ich denke mal 20A Sicherung sollte da auch richtig sein.
Hier wollte ich auch das 2,5qmm nehmen.

3. ich muss ja noch die Rückfahrleuchten mit an die 13er Dose anschliessen. weis aber noch nicht, wo ich das abgreifen kann.
- Sonntag hab ich mal die Rückfahrscheinwerfer demontiert und die Kabel für die Rückfahrleuchten gefunden, die zusätzlich angeschlossen sind. Die sind aber auf LED, kann man da ohne probleme dran gehen?? Denke schon, aber will mich da lieber einmal absichern.

4. der Befestigungsschrauben das Anhängerbocks, sind da die Muttern in dem Träger festgeschweist?? Ich Glaub ich hab da eine Seite abgerissen.
wollte den Bock eigentlich Demontieren und einmal Neu lackieren.

5. Masse hab ich jetzt mit 2x 2,5mm² am Rahmen befestigt. Hab aber auch gelesen, das es am Fahrzeugblech besser wäre. Kann das jemand bestätigen? und wo finde ich im Hinteren Bereich am einfachsten ein Masse Punkt??

Fragen über Fragen XD

noch ein Paar Bildchen

Mit freundlichen Grüßen und nen angenehmen Montag morgen.


Jerass

Very Happy









_________________
Auto: Mercedes Benz R-Klasse 320 CDI 4 MATIC mit 224PS von 2006
Mercedes Benz E-Klasse 220 CDI mit 150PS von 2005
Vectra B 2.0l mit 136PS von 1998
Corsa B 1,4l mit 60PS von 1997

Motorrad: Suzuki Bandit 650s mit 77PS von 2005.
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Wanne V8



Anmeldungsdatum: 14.02.2017
Beiträge: 1289
Wohnort: Herne

BeitragVerfasst am: 03.05.2021 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jerass!
Eine Umrüstung auf eine 13 Pol Steckdose habe ich an meinem Expedition auch schon gemacht, alles voll belegt mit allen nur machbaren Möglichkeiten, also auch Zündstrom und Dauerstrom, so wie den Rückfahrscheinwerfer.

Das wichtigste zuerst! Masse am Rahmen ist (großer) Mist, vor allem wenn du alle zusätzlichen Leitungen mit Dauerstrom (20-30 Ampere) und Zündstrom (20-30 Ampere) später auch mal mit einer ordentlichen Last nutzen möchtest, man weiß ja nie was man im Fall der Fälle so an Strom benötigt. Großer Wohnwagen mit XXL Ausstattung, da sollte auch die Steckdose an der Anhängerkupplung alles geben können. Der Rahmen als Masseverbindung ist absoluter Mist, weil er von der Fahrgastzelle abgekapselt ist! Die Karosserie ist auf Gummipuffern zum Rahmen hin gelagert, da kann kein Strom fließen. Für den Stromfluss von der Karosserie zum Rahmen gibt es im Frontbereich ein Massekabel, dieses verbindet den Rahmen mit der Fahrgastzelle. Diese Massekabel können durchaus mal vergammeln, oder es gibt Übergangswiederstände durch Korrosion und schon ist der Stromfluss erheblich gestört. Ich würde die Masse unbedingt von der Karosserie abgreifen, oder alternativ dafür sorgen, dass es eine sehr sichere Masseverbindung zum Rahmen gibt und das auch mit einem ordentlichen Kabelquerschnitt! Klotzen und nicht kleckern, dann bist du immer auf der sicheren Seite!

Zündungsstrom kannst du über die originale Verkabelung verwirklichen, die benötigte Verkabelung ist eigentlich bei jedem Expedition unter dem Wagenboden vorhanden, es handelt sich um eine große Steckverbindung im Heckbereich. Der Kabelstrang gehört zur US Ausführung der Anhängerkupplung und ist garantiert zum größten Teil totgelegt worden! Bei dir fehlt im Sicherungskasten ein Relais (vierter Steckplatz von oben auf der linken Seite), ich denke mal das schaltet den Strom für die Stromversorgung durch, die früher zur E-Bremse gehört hat, die Kabel zu diesem Relais sollten eigentlich im Heckbereich zu finden sein. Eine selbstheilende Sicherung im Metallgehäuse gibt es bei deiner Generation offensichtlich nicht mehr, bei der ersten Generation kann man über diese Verbindung auch Batterien im Wohnanhänger laden.

Dauerstrom müsste am Fahrzeugboden im Heckbereich eigentlich vorhanden sein, der Dauerstrom war Bestandteil der US E-Bremse, überprüfe einfach mal die totgelegte Steckverbindung.

Die Rückfahrscheinwerfer, auch welche auf LED, bekommen eine ganz normale 12 Volt Stromversorgung, ein Abgriff von der betreffenden Zuleitung sollte also kein Problem darstellen.

Masse mit 2 x 2,5mm² ist für die neuen zusätzlichen Leitungen ausreichend, mehr habe ich bei mir auch nicht verlegt, vor allem weil der Platz in der Steckdose ja nicht unbegrenzt groß ist.
Abgerissene Schrauben am Rahmenträger für die Anhängerkupplung, wie hast du das denn geschafft? Festgerostet und mit großem Werkzeug losgedreht? Auch wenn da jetzt was abgerissen ist, bis zu einem bestimmten Punkt hast du Glück! Die Muttern sind nicht aufgeschweißt, sondern sie sind mit einem Blech verbunden und werden hinter das Schraubenloch geschoben. Am Rahmen gibt es neben den Schraubenlöchern einen Schlitz, über diesen werden die Muttern eingeführt! An deinem Träger schauen unten zwei kleine Blechplatten hervor, die gehören zu diesen eingeschobenen Muttern. Vermutlich kannst du die Muttern nicht retten, da werden Rost und Gammel zugeschlagen haben und dann dreht sich nichts mehr. Die Schrauben haben eine 10er Zugfestigkeit, dass ist also keine billige Baumarktschraube! Schrauben mit einer 10er Zugfestigkeit und entsprechend hochwertige Muttern, die gibt es aber im gut sortierten Metallhandel, zum Teil auch im Baumarkt aus der teureren Sortimentskiste!

Ob man die originalen Muttern mit den Blechen beschaffen kann, dass weiß ich leider nicht, ich würde daher den alten Träger für die Muttern überarbeiten und dort neue Muttern mit dem Schweißgerät befestigen. Oder du versuchst die abgerissenen Schrauben auszubohren, ohne dabei die Mutter zu beschädigen, die Klammer kannst du relativ einfach abnehmen wenn der Kupplungsträger abgenommen wurde.

Hast du die Verschraubung erst noch drehen können und die Schraube hat sich langsam lösen lassen, dann ist jetzt vermutlich die Mutter von dem Blech abgerissen und zwar an dem Punkt wo Rost, Dreck und Gammel das herausschrauben der Schraube verhindern. Zurück geht es auch nicht mehr, da die Schraube keinen Halt mehr hat. Mit etwas Glück hilft ein dicker Schraubendreher, oder eine flache Brechstange, unter der Unterlegscheibe und ein Schlagschrauber. Mit dem Schraubenzieher ziehst du die Schraube mit maximaler Kraft aus dem Loch, so dass die Mutter möglichst fest an dem Blech anliegt, wenn du Glück hast, dann lässt sich die Verbindung wieder festschrauben.

Wenn es weder vor noch zurück geht, dann ist es vermutlich notwendig die Schraubenköpfe abzutrennen, also absägen, oder mit der Flex abtrennen. Dabei fallen dann natürlich die Muttern mit dem Rest der Schraube in den Rahmen, diese Rest fischt du dann entweder über die beiden Öffnungen wieder heraus, oder du musst alternativ von hinten mit einem langen Magnetgreifer in den Rahmen hinein.

Dein Unterboden benötigt einen ordentlichen Korrosionsschutz, da sieht man schon reichlich Gammel Spuren in einem kleinen Bereich, einfach nur dünn drüber pinseln ist aber keine gute Lösung!

Gruß aus Herne, Jörg

_________________
Go big or go home! 02er Ford Expedition Eddie Bauer, 5,4L 2-Ventil Triton V8, 2WD, 275/60/R17, Air Ride, 3,55er Achse mit Sperre, 3,5t AHK.
KME NEVO Pro Gasanlage, Hana Gold Ventile, 103L Gastank, Prins ValveCare Elektronik + Sequentielle Additivzuführung mit 8-Fach Verteiler + nachfüllbare Additivflasche.
Leistungssteigerung durch Programmierung auf 98 Oktan (ca. 300PS / ca. 500Nm)
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Jerass



Anmeldungsdatum: 02.11.2020
Beiträge: 16
Wohnort: Bergisch Gladbach

BeitragVerfasst am: 11.05.2021 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Jörg,

erstmal sorry, das ich mich jetzt erst melde..... viel Arbeit, wenig Zeit....


Masse werd ich bei nächster gelegenheit Umlegen. Hat da vielleicht jemand nen tip, wo Masse am leichtesten abgreifen kann, ohne bis nach vorne zuziehen.

Das Relais muss ich mir noch besorgen.

Dauerstrom hab ich erst mal über die 12V Dose im Kofferraum geholt. Dachte eigentlich, das es Zündstrom ist. naja zu spät getestet.
Kann ich das irgendwie ändern? Also das auf den 12V Dosen nur zündstrom ist und kein Dauerstrom, ohne alle neu zu verkabeln?

Rückfahrlicht hab ich jetzt von den LED rückleuchten abgegriffen und funktioniert auch alles. Restliche Beleuchtung natürlich auch.

Nur ist mir aufgefallen, dass beim Umrüsten damals alles nur gelötet wurden ist. naja und nicht gerade gut.
Eine Löt stelle ist mir schon gebrochen und der Blinker hinten ging nicht mehr.
werd ich Wohl auch mal neu verkabeln. wenn man mal Zeit hat.

so zu den Schrauben........ Very Happy Jung, Stark und wasserdicht..... oder wie war das.....Rolling Eyes

jo mit ner guten starken Ratsche, hab ich das irgendwie los bekommen..... sollte mir doch mal nen Schlagschrauber besorgen.. nur was für einen ...

Werd Wohl demnächst eh mal zu meinem Schrauber fahren. (wenn er mal mit seiner Halle fertig wird) und den Bock mal komplett Runterholen und uns um die Schrauben kümmern.
Denke mal das sich da die Mutter von dem Blech gelöst hat. wie Jörg schon geschrieben hat.


Zum Unterboden..... ja hab auch schon gesehn, das da was gemacht werden muss. Wollte erst mal mit Hammerit nen kleinen Rostschutz aufbringen. Soll ja normalerweise auch das weiter Rosten stoppen.
oder ist das verkehrt.

Gruß John

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